Der Begriff Heimat ist speziell im Deutschen so stark mit Emotionen aufgeladen wie in keiner anderen Sprache: Der Begriff ist verbunden mit Liebe und Hass und prägt uns auf vielfältige Weise. Wir reagieren auf unsere Wurzeln sehr unterschiedlich und "arbeiten" manchmal ein Leben lang daran. Der Vortrag beleuchtet aus psychologischer Sicht die Kraft dieser Wurzeln und schlägt einen Weg vor, sich mit damit zu befassen.
Digitale Teilhabe für alle – ein Anspruch, der in Deutschland rechtlich verankert ist, aber praktisch nicht erreicht wird. Bereits seit 2019 sind öffentliche Stellen zur barrierefreien Gestaltung ihrer Websites und mobilen Anwendungen verpflichtet. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das Ende Juni 2025 in Kraft tritt, nimmt nun die Wirtschaft in die Pflicht. Es zielt darauf ab, die gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen am Wirtschaftsleben zu fördern. Das Gesetz enthält Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Websites und Apps, und legt spezifische Vorgaben für die barrierefreie Gestaltung fest. In diesem Webtalk sprechen wir darüber, warum Barrierefreiheit so wichtig ist für gesellschaftliche Teilhabe und analysieren Herausforderungen bei der Umsetzung in Wirtschaft, Verwaltung und Bildung. ---------------- Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Der Link zur Veranstaltung wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.
Australien hat es bereits eingeführt, andere Länder planen es – und auch in Deutschland wird über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche diskutiert. Geht es nur um Schutz vor digitalen Gefahren, oder um mehr? Im Webtalk fragen wir: Was weiß die Forschung wirklich über die Risiken sozialer Medien – für Jugendliche und Erwachsene? Und was verrät die Debatte über unsere gesellschaftlichen Problemdiagnosen und unser Verhältnis zu Plattformen wie Instagram, TikTok oder X – zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Recht auf Selbstbestimmung? Es referieren: Dr. Claudia Lampert, Senior Researcher Mediensozialisation & Gesundheitskommunikation am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) und Mitglied der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in einer digitalen Welt“ der Bundesregierung Prof. Dr. Benjamin Krämer, Heisenberg-Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Mediennutzung und Mediengeschichte, LMU München ---------------- Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Der Link zur Veranstaltung wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.
Wir Menschen manipulieren uns einander täglich - das ist eine Tatsache. Die gegenseitige Beeinflussung - sowohl unbemerkt als auch mit Vorsatz - ist ein ganz normaler Bestandteil unseres Lebens. Die Manipulation dient unserer Kommunikation vielleicht ähnlich, wie es das Salz der Suppe tut. Ähnliches scheint zu gelten, was ihre Verwendung anbelangt. Fest steht aber: In einer Zeit mehr und mehr undurchsichtigen Einflüssen ist man gut beraten, sich mit den Gesetzen der Einflussnahme ein wenig mehr vertraut zu machen. Der Vortrag gibt einen guten Einblick in die Psychologie des sozialen Einflusses. Alle darin behandelten Prinzipien werden verständlich erklärt und anhand von Alltagsbeispielen veranschaulicht. Die Informationen des Vortrages können sowohl dem Schutz vor ungewollten Beeinflussungen dienlich sein, als selbstverständlich auch dem Ziel, das eigene Überzeugen weiter zu verbessern. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, Männern Geschichten zu erzählen, in denen sie sich wiederfinden können? In diesem Vortrag analysiert Eva Ladipo, wie Popkultur, Politik und Medien ein Vakuum hinterlassen haben, das rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Rollenvorbilder wie Trump oder Musk füllen. Zwischen Kinoleinwand und Kommentarspalten, zwischen #MeToo und der AfD wird deutlich: Wer über Männlichkeit nicht spricht, überlässt das Feld denen, die sie am liebsten in Machtfantasien und Frauenhass konservieren möchten. Eva Ladipo studierte Politische Wissenschaften in Cambridge und promovierte über das russische Steuersystem. Die Journalistin arbeitete als Redakteurin, Ressortleiterin und Korrespondentin bei der FAZ, der Financial Times Deutschland, Vanity Fair, Financial Times und Die Welt. Sie hat in Russland, Kolumbien und in den USA gearbeitet, bevor sie in Großbritannien gelandet ist. Bei Reclam ist 2026 das Buch „Not am Mann“ erschienen.
