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Geschichte/ Zeitgeschichte

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Die Welt geht unter Apokalyptische Visionen im Hinduismus
Mo. 24.06.2024 19:30
Apokalyptische Visionen im Hinduismus

Es gibt kaum eine Menschheitsepoche, die nicht ohne Untergangsszenarien auskommt; auch die „Letzte Generation“ bezieht sich auf ein nahendes Ende. In Indien entstanden ab 500 n. Chr. Texte, die Purāņas, in denen der drohende Weltuntergang drastisch beschrieben wurde: Im zyklischen Zeitkonzept der Hindus entsteht und vergeht die Welt mitsamt der Menschheit immer wieder, das nahe Ende kündigt sich an in natürlichen, sozialen und kulturellen Verwerfungen: Meere kochen, Bäume bluten, Berge stürzen, Frauen regieren, und die Kastenordnung gerät ebenso aus den Fugen wie Sexualität und Moral. Der Vortrag möchte diese im Westen kaum bekannten und in Indien hoch verehrten Texte vorstellen. Dr. phil. habil. Renate Syed ist Privatdozentin am Institut für Indologie und Tibetologie der Universität München; sie lehrt als Dozentin an der Hochschule für Philosophie, München und gibt Kurse an der VHS München, darunter Sanskrit, Hindi und Urdu. Sie ist Indologin und Sanskritistin; ihre Spezialgebiete sind die indischen Religionen, Philosophien und die alt- und neuindische Kulturwissenschaft. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre auch mit der zeitgenössischen indischen Politik, mit Kultur und Gesellschaft. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer Z1077K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Dozent*in: Renate Syed
Hitlers "Mein Kampf" – eine kritische Analyse
Do. 27.06.2024 19:30

Die Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland – Amtsverständnis und politische Bedeutung Als Lehre aus den schlechten Erfahrungen mit der starken Stellung des Reichspräsidenten in der Weimarer Verfassung statteten die Väter und Mütter des Grundgesetzes den Bundespräsidenten mit vergleichsweise geringen, vor allem repräsentativen Befugnissen aus. Gleichwohl prägten die Präsidenten durch ihr Naturell oder ihre politischen Interventionen die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auf unterschiedliche Art. Die beiden Vorträge lassen die Präsidentschaften von Theodor Heuss bis Joachim Gauck Revue passieren und betten das Wirken der Amtsinhaber in die Zeitläufe ein.

"Mein Kampf" war zweifellos ein Bestseller: Über zwölf Millionen Exemplare wurden zwischen 1925 und 1945 unters Volk gebracht. Was ist das für ein Buch, das für die Anhänger Hitlers eine Art "Bibel" und Bekenntnisschrift darstellte, für die Gegner eine rassistische Hetzschrift, ein übles Machwerk oder allenfalls eine Lachnummer? Was stand überhaupt darin? Wie wurde es von Zeitgenossen im In- und Ausland aufgenommen? Und wie viele Leser und Leserinnen hatte das Buch, das nach dem Ende des NS-Regimes kaum jemand gelesen haben wollte, tatsächlich? Welcher Wert kommt ihm als historische Quelle zu? Abschließend geht der Vortrag auch auf die aktuellen Debatten um den "richtigen" Umgang mit diesem Machwerk ein. Dr. Werner Bührer war Prof. für Zeitgeschichte an der TU München. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer Z1021K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Dozent*in: Werner Bührer
Parteiensystem vor dem Umbruch?
Fr. 28.06.2024 19:00

Ex-Linke Sahra Wagenknecht hat Ihre Parteigründung für Anfang 2024 vorgestellt. Programmatisch soll sie links-konservativ ausgerichtet sein, sie tritt damit insbesondere mit AfD, CDU/CSU und SPD in die Konkurrenz um Stimmen, sagt der Politologe Constantin Wurthmann. Insbesondere bei AfD-Wählern werden große Sympathien für die neue Partei gemessen. Wie wird sich das Parteiensystem in der Bundesrepublik durch diese Neugründung verändern? Sicher ist, die neue Partei wird das klassische Links-Rechts-Schema unterlaufen und stärker eine Neuausrichtung von Wähler:innen auf der gesellschaftspolitischen Konfliktlinie betonen: liberal versus konservativ. Wagenknecht wird die Lücke im linkskonservativen Spektrum ansprechen. Würthmann: "Wagenknecht kann diese Lücke füllen, weil die CDU sich aktuell auf das Konservative und weniger auf das Soziale fokussiert und die SPD auf das Soziale, aber weniger auf das Konservative." Der Vortrag analysiert im unmittelbaren Vorfeld der Europawahl die Veränderungen des Parteiensystems in Deutschland und diskutiert die Konsequenzen, die dies für die Wahlen im Jahr 2024 haben wird. Constantin Wurthmann lehrt Vergleichende Politikwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er forscht zu Wahlverhalten, Parteien und LGBTQ*. Mit Sahra Wagenknecht beschäftigt er sich seit Jahren. Er hat mit Sarah Wagner und Jan Philipp Thomeczek im Sommer eine Studie zum Potenzial einer Wagenknecht-Partei veröffentlicht. In Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ismaning. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer Z1038K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Dozent*in: Constantin Wurthmann
Die neue Astronomie-Ära Das James-Webb-Weltraumteleskop
Fr. 28.06.2024 20:00
Das James-Webb-Weltraumteleskop

An Weihnachten 2021 wurde das neue Flaggschiff der Astronomie gestartet: das James Webb Space Telescope (JWST). Das Infrarotobservatorium ist 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und mit seinem 6,5-Meter-Spiegel das aktuell größte satellitengestützte Teleskop. Die ersten wissenschaftlichen Bilder wurden im Sommer 2022 veröffentlicht. Seither versetzt uns das Superinstrument mit atemberaubenden Bildern und faszinierenden Erkenntnisse immer wieder in Staunen. Es beflügelt das Erforschen von Exoplaneten, Sternen und Galaxien. Im Vortrag werden die aktuellen Highlights des JWST vorgestellt. Referent: Dr. Andreas Müller, Astrophysiker und Chefredakteur von »Sterne und Weltraum«

Kursnummer XF10134W
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Veranstalter: vhs Augsburg
Gebühr: kostenlos
Indien hat gewählt
Mo. 01.07.2024 19:30

Indien, die größte Demokratie der Welt und das größte Volk der Welt, hat gewählt. Der Vortrag untersucht die Gewinner, die Verlierer, ihre Parteien und die Programme. Es wird die Frage erörtert, was diese richtungsweisende Wahl innen-, kultur-, und außenpolitisch bedeutet. Was ändert sich möglicherweise gegenüber den beiden vergangenen Legislaturperioden, was bleibt? Was bedeutet das Wahlergebnis für Indiens geopolitische Positionierung? Dr. phil. habil. Renate Syed ist Privatdozentin am Institut für Indologie und Tibetologie der Universität München; sie lehrt als Dozentin an der Hochschule für Philosophie, München und gibt Kurse an der VHS München, darunter Sanskrit, Hindi und Urdu. Sie ist Indologin und Sanskritistin; ihre Spezialgebiete sind die indischen Religionen, Philosophien und die alt- und neuindische Kulturwissenschaft. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre auch mit der zeitgenössischen indischen Politik, mit Kultur und Gesellschaft. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer Z1076K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Dozent*in: Renate Syed
Das "europäische Wunder": Europas Aufstieg im 16. und 17. Jh.
Do. 04.07.2024 18:30

Zur Zeit der Kreuzzüge waren Technik und Kultur der Araber und Chinesen denen Europas ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Trotz fehlender einheitlicher Führung und Ordnung des europäischen Kontinents, der Vielfalt an Völkern, Sitten und Sprachen, der Fehden und Feindschaften ohne Aussicht auf eine politische Einigung erlangte Europa einen gewaltigen Vorsprung vor allen anderen Kulturen. Die Welt gestaltete sich ab dem 16./17. Jahrhundert eurozentrisch. Europa begann, die Welt zu erobern. Wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte?

Kursnummer 241-11512
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: 9,00
Dozent*in: Roland Funk
Das römische Reich und die Juden
Mi. 10.07.2024 19:00

Im Jahre 63 v. Chr. wurde Jerusalem durch den römischen Feldherrn Pompeius erobert, im Anschluss auch Judäa dem Römischen Reich als Provinz eingegliedert. Im Gegensatz zu vielen anderen Kulturen, die bereit waren, willfährig ein wohlgefälliges Leben innerhalb des römischen Imperiums zu führen, ergaben sich die Juden ihrem Schicksal nicht. Sie erhoben sich gegen die ungeliebte Fremdherrschaft. Rom ging mit äußerster Brutalität gegen die jüdischen Aufständischen vor. Am besten dokumentiert diese Auseinandersetzung der römische Autor Josephus Flavius in seinem Buch "Der jüdische Krieg". Zum Mythos geworden ist die Belagerung von Masada.

Kursnummer XF11220W
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Veranstalter: vhs Augsburg
Gebühr: 6,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Der Zerfall der politischen Kultur in den USA
Do. 11.07.2024 19:30

Claudia Buckenmaier, langjährige ARD-Korrespondentin in den USA, resümiert in ihrem Buch „Wer rettet Amerika? Bericht aus einem verwundeten Land“: „Jeder ist gegen jeden: Demokraten gegen Republikaner, Republikaner gegen Republikaner, Demokraten gegen Demokraten, Politiker gegen Nichtpolitiker, das Volk gegen das politische Establishment, die vermeintlich Aufrichtigen gegen die verpönten Geschmeidigen, Konservative gegen Liberale (…)“. Die Gräben sind tief, kaum mehr überbrückbar, die Positionen werden immer extremer - zumal kurz vor den Wahlen. Von links geht es gegen die laxe Waffenpolitik in den USA, wird Sensibilität gegenüber Diskriminierungserfahrungen eingefordert, auf einem liberalen Abtreibungsrecht bestanden. Von rechts wird der heilige Kampf gegen "die linksextreme woke Agenda", so Floridas Gouverneur DeSantis, geführt, Bücher werden verboten, der Geschichtsunterricht patriotisch durchgebürstet. Trump, der Held des rechten Lagers, hat alle Chancen auf eine erneute Präsidentschaft, trotz seiner vielen Strafverfahren und seiner erwiesenen Inkompetenz. Mit der zentrifugalen Dynamik einer Politik der Extreme zerfällt die politische Kultur. Der Vortrag möchte diese Zerfallsprozesse genauer analysieren. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie im Amerika-Institut der LMU München. In Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Verein Ismaning e.V. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer Z1063K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Dozent*in: Michael Hochgeschwender
Orientalischer Tanz - Hulatanz (Hawaii & Tahiti) - Fortgeschritten Zwischendurch tanzen - Videos on demand - Übungseinheiten 51 - 75
Fr. 19.07.2024 00:00
Zwischendurch tanzen - Videos on demand - Übungseinheiten 51 - 75

So unterschiedlich die geographische Herkunft dieser Tänze auch ist, so ähnlich ist ihre Tanztechnik. Orientalischer Tanz und Polynesischer Tanz aus Hawaii und Tahiti basieren beide auf isolierten Bewegungen verschiedener Körperregionen. Diese Tänze sind ein Ganzkörpertraining, das zu mehr Beweglichkeit, Körperspannung, Beckenbodenaufbau, sowie allgemeinem Muskeltonus führt. Die Körperhaltung wird verbessert und das Körperbewusstsein geschult. Die Bewegungen sind sowohl weich elegant, fließend als auch kraftvoll dynamisch. In diesen Übungseinheiten können alle Tanzbegeisterten, die schon länger Tanzen ihr Können festigen und vertiefen. Anspruchsvollere neue Tanzfiguren verbinden sich mit Altbekanntem. Den Abschluss dieses Kurses bildet ein Clip mit Entspannungsübungen. Fortgeschrittene Stufe Übungseinheit: 5 Wochen. Dauer jedes Clips: 5 - 9 Minuten.

Kursnummer 82502B-on
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Veranstalter: vhs Würzburg
Gebühr: 7,00
Dozent*in: Christiane Göbel
Orientalischer Tanz - Hulatanz (Hawaii & Tahiti) - Mittel Daheim tanzen - Video - Übungseinheiten 26 - 50
Fr. 19.07.2024 00:00
Daheim tanzen - Video - Übungseinheiten 26 - 50

So unterschiedlich die geographische Herkunft dieser Tänze auch ist, so ähnlich ist ihre Tanztechnik. Orientalischer Tanz und Polynesischer Tanz aus Hawaii und Tahiti basieren beide auf isolierten Bewegungen verschiedener Körperregionen. Diese Tänze sind ein Ganzkörpertraining, das zu mehr Beweglichkeit, Körperspannung, Beckenbodenaufbau, sowie allgemeinem Muskeltonus führt. Die Körperhaltung wird verbessert und das Körperbewusstsein geschult. Die Bewegungen sind sowohl weich elegant, fließend als auch kraftvoll dynamisch. Diese Übungseinheiten sind für alle konzipiert, die die Grundlagen des Orientalischen bzw. Polynesischen Tanzes kennen. Kombinationen des Orientalischen Tanzes wechseln mit Tanzkombinationen aus Hawaii und Tahiti. Die Basistanzbewegungen werden durch neue Schritt- und Bewegungskombinationen erweitert. Mittlere Stufe Übungseinheit: 5 Wochen. Dauer jedes Clips: 5 - 9 Minuten.

Kursnummer 82501B-on
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Veranstalter: vhs Würzburg
Gebühr: 7,00
Dozent*in: Christiane Göbel
Orientalischer Tanz - Hulatanz (Hawaii & Tahiti) - Tanzstile Daheim tanzen - Video - Übungseinheiten 76 - 90
Fr. 19.07.2024 00:00
Daheim tanzen - Video - Übungseinheiten 76 - 90

So unterschiedlich die geographische Herkunft dieser Tänze auch ist, so ähnlich ist ihre Tanztechnik. Orientalischer Tanz und Polynesischer Tanz aus Hawaii und Tahiti basieren beide auf isolierten Bewegungen verschiedener Körperregionen. Diese Tänze sind ein Ganzkörpertraining, das zu mehr Beweglichkeit, Körperspannung, Beckenbodenaufbau, sowie allgemeinem Muskeltonus führt. Die Körperhaltung wird verbessert und das Körperbewusstsein geschult. Die Bewegungen sind sowohl weich elegant, fließend als auch kraftvoll dynamisch. In diesen Übungseinheiten können Fortgeschrittene verschiedene Tanzrichtungen (Bolllywood, Arabic Flamenco, Sinti-Roma Tanz, Arabic Hip Hop, Latino Oriental, Zimbeltanz, Maoritanz) in Form von Kurzkombinationen ausprobieren und gleich mittanzen. Diese Übungseinheiten werden in Kostümen präsentiert und einige Tänze mit Accessoires getanzt. Wer Spaß daran hat, kann sich eine leere Einliter-Flüssigwaschmittelflasche (Trommelersatz/Uli Uli, Ipu Heke ole), 4 flache Kieselsteine (Ili, Ili), 4 Kronkorken oder kleine Twist-off-Deckelchen mit Gummi in der Mitte befestigt (Zimbel), sowie 4 gerollte Zeitungsseiten (Ii Ii) bereitlegen. Zum erstmaligen Mittanzen sind diese Accessoires aber nicht erforderlich. Freude und Spaß an der Bewegung stehen im Vordergrund. Fortgeschrittene Stufe Übungseinheit: 3 Wochen. Dauer jedes Clips: 5 - 9 Minuten.

Kursnummer 82503B-on
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Veranstalter: vhs Würzburg
Gebühr: 7,00
Dozent*in: Christiane Göbel
Geschichte toGO - Das "deutsche Mittelalter" Die Staufer
Fr. 19.07.2024 17:00
Die Staufer

Kursnummer XF11325W
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Veranstalter: vhs Augsburg
Gebühr: 6,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte vhs.wissen live
Mo. 16.09.2024 19:30
vhs.wissen live

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich zeigt in seinem Vortrag, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Peter Longerich lehrte moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung. Zuletzt erschienen »Wannseekonferenz« (2016) sowie »Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte« (2021).

Kursnummer 241-09040
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Veranstalter: vhs Schrobenhausen
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Prof. Dr. Susanne Schröter
Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte
Mo. 16.09.2024 19:30

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich zeigt in seinem Vortrag, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Prof. Dr. Peter Longerich lehrte moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung. Zuletzt erschienen »Wannseekonferenz« (2016) sowie »Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte« (2021).

Kursnummer 241101026C
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Veranstalter: vhs Rupertiwinkel
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Peter Longerich
Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte
Mo. 16.09.2024 19:30

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Jüdinnen und Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich zeigt in seinem Vortrag, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Peter Longerich lehrte moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung. Zuletzt erschienen »Wannseekonferenz« (2016) sowie »Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte« (2021).

Kursnummer 242-150014
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Veranstalter: vhs Regensburger Land
Gebühr: kostenlos
Dozent*in: vhs.wissen live
Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte
Mo. 16.09.2024 19:30
Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist. Die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Prof. Dr. Peter Longerich lehrte moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Veröffentlichungen: »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010), »Hitler« (2015), zuletzt »Wannseekonferenz« (2016) sowie »Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte« (2021).

Kursnummer XH11415W
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Veranstalter: vhs Augsburg
Gebühr: kostenlos
75 Jahre Grundgesetz: Jean Stock
Di. 01.10.2024 19:00

Kooperation von Stadt- und Stiftsarchiv und vhs Aschaffenburg

Kursnummer 131011
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Veranstalter: vhs Aschaffenburg
Gebühr: 6,00
Dozent*in: Julius Goldmann
Abraham Lincoln: "Selfmademan" und Präsident
Do. 10.10.2024 19:30
"Selfmademan" und Präsident

Abraham Lincoln wuchs in ärmlichen Verhältnissen am Rande der Zivilisation auf. Bildungshunger, Ehrgeiz und Beharrlichkeit ermöglichten seinen gesellschaftlichen Aufstieg. Der Jurist und Parlamentarier wurde 1860 zum ersten republikanischen Präsidenten der USA gewählt. Kurz nach seiner Amtseinführung spalteten sich die Südstaaten von der Union ab. Der Bürgerkrieg, der sich an der Sklavenfrage entzündete, begann. Er dauerte vier Jahre und kostete 600.000 Soldaten das Leben. Kurz nach seiner Wiederwahl und der Kapitulation der Sezessionisten wurde Lincoln das Opfer eines Attentats durch einen weißen Rassisten. Er gilt bis heute als einer der größten Präsidenten der USA. Roland Funk zeichnet in seinem Vortrag Leben und Wirken von Abraham Lincoln nach.

Kursnummer 242-11538
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: 9,00
Dozent*in: Roland Funk
Die kurze Stunde der Frauen. Wie Frauen nach dem 2. Weltkrieg die Emanzipation wagten und alte Machtstrukturen bekamen vhs.wissen live
Mi. 06.11.2024 19:30
vhs.wissen live

In der Phase der Nachkriegszeit wurden Frauen nachträglich mehr bewundert als in jeder anderen Epoche. Bis heute hält sich hartnäckig die Legende der Trümmerfrauen. Wie die Frauen selbst aber die damalige Zeit erlebten, ist kaum bekannt. Welche Hoffnungen hegten sie? Wie erfuhren sie die belastenden Lebensumstände? Und was dachten sie, als die neu empfundene Freiheit bald wieder den alten Machtverhältnissen weichen musste? Miriam Gebhardt ist Journalistin und außerplanmäßige Professorin für Geschichte an der Universität Konstanz. Neben ihrer journalistischen Arbeit ist sie Autorin mehrerer Bücher, darunter der Bestseller „Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs” (2015) und „Unsere Nachkriegseltern. Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen” (2022).

Kursnummer 242-09028
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: kostenfrei
Dozent*in: Miriam Gebhardt
Teil 1: Herzogtum Bayern
Mo. 13.01.2025 18:00

Bayerische Geschichte: Ein Streifzug vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit Vortragsreihe "Heute ist die gute Zeit von morgen": Frei nach Karl Valentin erkunden wir Bayerns gute alte Zeit von gestern. Anschaulich und kompakt führt Sie der Kurs von der Blüte Bayerns im Mittelalter über die Reformation, die Barockzeit und die Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert. Erfahren Sie mehr zur bayerischen Herrschaftsgeschichte, Politik, Kultur sowie zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Alle Vorträge sind einzeln buchbar.

"Heute ist die gute Zeit von morgen": Frei nach Karl Valentin erkunden wir Bayerns gute alte Zeit von gestern. In anschaulicher, kompakter Weise führt der Kurs von der Blüte Bayerns im Mittelalter über die Reformation, die Barockzeit und die Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert. Berücksichtigt werden Aspekte der Herrschaftsgeschichte, Politik, Kultur sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Alle Teile der Reihe können einzeln gebucht werden. In Teil 1 geht es um das Herzogtum Bayern. Behandelt werden das Stammesherzogtum der Agilofinger, die Herrschaft der Wittelsbacher ab 1180 sowie Kaiser Ludwig der Bayer (1314-1347).

Kursnummer 242-11486
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: 9,00
Dozent*in: Paul Gaedtke
Teil 2: Kurfürstentum Bayern
Mo. 20.01.2025 18:00

"Heute ist die gute Zeit von morgen": Frei nach Karl Valentin erkunden wir Bayerns gute alte Zeit von gestern. In anschaulicher, kompakter Weise führt der Kurs von der Blüte Bayerns im Mittelalter über die Reformation, die Barockzeit und die Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert. Berücksichtigt werden Aspekte der Herrschaftsgeschichte, Politik, Kultur sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Alle Teile der Reihe können einzeln gebucht werden. In Teil 2 geht es um das Kurfürstentum Bayern. Behandelt werden folgende Themen: Kurfürst Maximilian (1623), die Sendlinger Mordweihnacht (1705) und Kaiser Karl VII. (1742-1745).

Kursnummer 242-11488
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: 9,00
Dozent*in: Paul Gaedtke
Teil 3: Königreich Bayern
Mo. 27.01.2025 18:00

"Heute ist die gute Zeit von morgen": Frei nach Karl Valentin erkunden wir Bayerns gute alte Zeit von gestern. In anschaulicher, kompakter Weise führt der Kurs von der Blüte Bayerns im Mittelalter über die Reformation, die Barockzeit und die Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert. Berücksichtigt werden Aspekte der Herrschaftsgeschichte, Politik, Kultur sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Alle Teile der Reihe können einzeln gebucht werden. In Teil 3 geht es um das Königreich Bayern. Behandelt werden folgende Themen: Maximilian als erster König (1806), die Kunstmetropole München unter König Ludwig I. sowie der Bau der Märchenschlösser unter König Ludwig II.

Kursnummer 242-11490
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: 9,00
Dozent*in: Paul Gaedtke
Teil 4: Freistaat Bayern
Mo. 03.02.2025 18:00

"Heute ist die gute Zeit von morgen": Frei nach Karl Valentin erkunden wir Bayerns gute alte Zeit von gestern. In anschaulicher, kompakter Weise führt der Kurs von der Blüte Bayerns im Mittelalter über die Reformation, die Barockzeit und die Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert. Berücksichtigt werden Aspekte der Herrschaftsgeschichte, Politik, Kultur sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Alle Teile der Reihe können einzeln gebucht werden. In Teil 4 geht es um den Freistaat Bayern. Behandelt werden folgende Themen: Proklamation des Freistaates Bayern (1918), Hitler-Putsch (1923), Zerstörung der Städte im zweiten Weltkrieg sowie Bayern als Bundesland der Bundesrepublik Deutschland ab 1949.

Kursnummer 242-11492
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: 9,00
Dozent*in: Paul Gaedtke
Lenbachhaus – Wohnwelten Franz von Lenbach und 19. Jahrhundert
Fr. 04.07.2025 14:30

Die Wohnwelten Franz von Lenbachs, seine Empfangs- und Repräsentationsräume sowie die private Kunstsammlung des Meisters gewähren einen faszinierenden Einblick in den Zeitgeist der Gründerjahre und die Epoche des Prinzregenten. Die spezielle Foto- und Maltechnik Lenbachs traf genau den Geschmack seiner Kunden und seine gesellschaftlichen Netzwerke machten ihn zum einflussreichen Chef der Münchner Künstlergesellschaft.Der Eintritt  ( ca. 12 €) für das Lenbachhaus ist zusätzlich an der Museumskasse zu zahlen.

Kursnummer 242N1054
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Veranstalter: vhs Neufahrn-Hallbergmoos
Gebühr: 18,00 €
Reichlmayr Georg
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