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Philosophie / Religion / Ethik

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Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars
Di. 06.10.2026 10:00
Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Weitere Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132001
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Fragen an die Philosophie 1: Was ist vernünftig?
Di. 06.10.2026 18:00

Die Vernunft bezeichnet in der Philosophie das höchste menschliche Denkvermögen. Es erlaubt ihm, auf Distanz zu seinen Wahrnehmungen und Affekten zu gehen, und seine Beziehung zur Wirklichkeit zu strukturieren. Die Vernunft geht über bloßes Verstehen hinaus und ermöglicht Einsicht, das Denken in Prinzipien, logisches Schließen und ethisches, verantwortliches Handeln. Darüber hinaus wird sie oft als das Prinzip angesehen, das der Realität selbst ihre Struktur gibt. Wie das alles zusammenhängt, klärt dieser Vortrag. Zweiter Vortrag "Fragen an die Philosophie" am 20.10. zum Thema: "Was ist Liebe?"(X131072)

Kursnummer X131071
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Antifeminismus und Demokratie – Warum alte Rollenbilder uns alle betreffen
Do. 08.10.2026 18:30

Warum gewinnen traditionelle Geschlechterbilder und antifeministische Positionen weltweit wieder an Einfluss – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In dieser Veranstaltung wird der Blick auf politische, religiöse und kulturelle Bewegungen gerichtet, welche die Gleichstellung infrage stellen und eine Rückkehr zu festen Rollen propagieren. Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick über die Emanzipationsbewegungen wird gezeigt, dass Antifeminismus eine wiederkehrende Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel ist. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Phänomene wie „Tradwives“, Online-Communities der „Manosphere“ oder antifeministische Narrative in sozialen Medien, die häufig Ausdruck tieferliegender Verunsicherungen sind. Ergänzend wird beleuchtet, welche ideologischen Gemeinsamkeiten diese Bewegungen verbinden – von der Vorstellung einer „natürlichen Ordnung“ bis hin zur Angst vor dem Verlust traditioneller männlicher Rollen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen und „entzauberten“ Welt (Max Weber) wird deutlich, warum solche Positionen an Attraktivität gewinnen. Abschließend wird diskutiert, welche Folgen antifeministische Entwicklungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Dabei wird deutlich, warum Gleichberechtigung und die Anerkennung pluraler Lebensweisen zentrale Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft sind.

Kursnummer 263A1129_O
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Veranstalter: Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm
Gebühr: 16,00 €
Philosophisches Internetcafé
Do. 08.10.2026 20:00

In dem monatlich stattfindenden Online-Kurs geht es um das gemeinsame Diskutieren und Philosophieren. Dabei steht nach einer thematischen Einführung vor allem die Übertragung der philosophischen Gedanken auf die eigene Lebenssituation im Fokus. Sie brauchen nicht mehr als philosophische Neugier und vielleicht ein Getränk, um in die denkerische Atmosphäre dieses virtuellen Denk-Cafés einzutauchen. Auch für Anfänger*innen in der Philosophie sehr gut geeignet. 8.10.2026: Sind wir noch zeitgemäß? Der Mensch als „Auslaufmodell“ bei Günther Anders 12.11.2026: Alles, was wir wissen? Ein Streifzug durch die Welt des Aristoteles 10.12.2026: Von der Agora zum Algorithmus: Die Macht des Wortes zwischen Platon und ChatGPT 14.1.2027: Das Undenkbare denken: Hiroshima und die Ethik des atomaren Zeitalters 4.2.2027: Zeit ist mehr als Uhrenticken: Henri Bergson und der Fluss des Lebens

Kursnummer X131500
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 55,00 €
„Stern der Erlösung“ – eine Einführung in die Philosophie Franz Rosenzweigs
Mo. 12.10.2026 19:30

Die Worte „Vom Tode … ins Leben“ umrahmen als Anfang und Schlusswort den Stern der Erlösung, das philosophische Hauptwerk Franz Rosenzweigs, der 1929 im Alter von nur 42 Jahren verstarb. Bekannt ist er vor allem durch die gemeinsame Bibelübersetzung mit Martin Buber, die heute als „Buber-Rosenzweig-Übersetzung“ bekannt ist. Innerhalb der obigen Klammern steht der Inhalt des Werkes, dem wir uns in diesem Vortrag besonders widmen wollen. Entdecken Sie die besondere Philosophie Rosenzweigs, die u.a. von der Sprache, Religion und Metaphysik handelt.

Kursnummer X135900
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas
Di. 13.10.2026 10:00
Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) Weitere Vorträge: 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132002
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
100 Jahre Michel Foucault: Das unsichtbare Netz der Macht
So. 18.10.2026 19:00

Michel Foucaults Machtanalysen förderten provozierende Einsichten zutage. Das freie Subjekt verstehen wir mit Foucault nicht als etwas selbstverständlich Gegebenes, das Machtverhältnissen gegenübersteht, sondern als etwas, das darin erst hervorgebracht wird. Am Beispiel des Benthamschen Panoptikums zeigt Foucault, wie subtil und weitreichend neuzeitliche Kontrollmechanismen wirken – ein Prinzip, das wir auch auf die modernen digitalen Medien anwenden können. In diesem Sinn wollen wir uns von Foucault dazu inspirieren lassen, ein wenig hinter die Dinge zu blicken.

Kursnummer X133035
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 10,00 €
Macht ohne Hoffnung? Zur Aktualität von Richard Rortys politischer Kritik an Foucaults Machttheorie
Mo. 19.10.2026 19:30

Richard Rorty kritisiert Foucaults Machtanalyse für ihre politischen Konsequenzen. Indem sie Macht als etwas beschreibt, dem man auf keine Weise entkommt, ebne sie den Unterschied zwischen repressiver Herrschaft und liberaler Demokratie ein. Statt letztere als reformierbare Errungenschaft zu schätzen, würde sich die Foucaultsche Linke folgerichtig auf einen zynischen Beobachterstandpunkt zurückziehen. Die Folgen dieses Rückzugs: Man kämpft nicht mehr für eine Politik der sozialen Hoffnung und überlässt angesichts wachsender Ungleichheit dem Rechtspopulismus das Feld.

Kursnummer X133040
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis
Di. 20.10.2026 10:00
Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) Weitere Vorträge: 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132003
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Fragen an die Philosophie 2: Was ist Liebe?
Di. 20.10.2026 18:00

An nichts stellen wir größere Ansprüche als an die Liebe. Sie soll glücklich machen und Freiheit geben, zugleich zuverlässig sein und Nervenkitzel bieten. In der Philosophie ist Liebe ein vielschichtiges Phänomen, das abwechselnd als strebende Kraft (Eros), fürsorgliche Haltung (Agape) oder wertschätzende Verbundenheit (Philia) definiert wird. Liebe gilt dabei nicht nur als Gefühl, sondern als bewusste Entscheidung, eine Person oder Sache um ihrer selbst willen wertzuschätzen. Erster Vortrag "Fragen an die Philosophie" am 6.10. zum Thema: "Was ist vernünftig?"(X131071)

Kursnummer X131072
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
Di. 27.10.2026 10:00
Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) Weitere Vorträge: 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132004
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Hesse und Indien - zwischen Literatur und Religion
Di. 27.10.2026 19:00

Hermann Hesse (1877-1962) wurde die Leidenschaft für die indische Kultur in die Wiege gelegt. Sein Großvater wirkte als pietistischer Missionar in Indien und veröffentlichte im Selbstverlag die alten heiligen Texte des Hinduismus und Buddhismus. In Hesses Werk spiegelt sich die persönliche Erfahrung des Autors mit den indischen Religionen wider, seine Leidenschaft für die fernöstliche Kultur findet ihren Höhepunkt in "Siddhartha". Unsere Dozentin Jana Schäfer nimmt Sie mit auf die Verbindung zwischen Literatur und Religion in Hesses Werk.

Kursnummer X139150
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Der Mensch als herstellendes Wesen: Vom Faustkeil zur Künstlichen Intelligenz
Mi. 28.10.2026 18:00
Vom Faustkeil zur Künstlichen Intelligenz

Termine: 28.10./11.11./25.11./09.12.2026/13.01./27.01.2027Die philosophische Anthropologie fragt nach dem Wesen des Menschen, die Technikphilosophie beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Mensch, Technik und Natur. In diesem Kurs behandeln wir elementare Konzepte dieser beiden philosophischen Subdisziplinen. Schlagworte dabei sind u.a. Autonomie, Fortschritt und Verantwortung. Der Kurs findet online statt. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn per E-Mail. 

Kursnummer 262.LOR03.30
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Veranstalter: vhs Kempten
Gebühr: Preis: 98,40 €
Politik online: Religion trifft Demokratie: Bildung zwischen Vielfalt und Verantwortung
Mi. 28.10.2026 19:00

Wie kann Schule demokratische Werte in einer religiös vielfältigen Gesellschaft vermitteln? Der Vortrag stellt interreligiöse Demokratiebildung als pädagogischen Ansatz an Schulen vor, der religiöse Vielfalt als Ressource für demokratisches Lernen nutzt und Dialog-, Urteils- sowie Partizipationskompetenzen fördert. Dieser praxisorientierte Zugang wird durch eine religionswissenschaftliche Einordnung des Verhältnisses von Religion und Politik ergänzt – historisch wie aktuell. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und lädt zum Ausprobieren, Nachdenken, Mitdiskutieren und Perspektivwechsel ein. Dr. Sabine Exner-Krikorian hat Religions- und Kulturwissenschaft an der LMU München sowie an der Rothberg International School der Hebrew University Jerusalem studiert. Nach ihrer Tätigkeit als Projektmanagerin im Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der LMU München. Seit 2018 ist sie bei der Eugen-Biser-Stiftung tätig und leitet dort den Programmbereich Interreligiöse Demokratiebildung.

Kursnummer 26H-V138F
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Veranstalter: vhs Reichenhall
Gebühr: kostenlos
Ist alles „beseelt“? Der Panpsychismus
Mi. 28.10.2026 19:30

Termine:  28.10./11.11./25.11./09.12.2026/13.01./27.01.2027Sämtliche Versuche, das Verhältnis zwischen Materie und Geist zu klären (Leib-Seele-Problem), haben Schwächen. Derzeit wird in der Philosophie des Geistes der Panpsychismus intensiv diskutiert: Er verortet (zumindest Vor-) Formen des Bewusstseins in der gesamten Materie. Im Kurs blicken wir auf Vor- und Nachteile dieses Ansatzes. Der Kurs findet online statt. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn per E-Mail. 

Kursnummer 262.LOR03.35
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Veranstalter: vhs Kempten
Gebühr: Preis: 98,40 €
Gibt es gerechte Kriege?
Do. 29.10.2026 19:00

Das Völkerrecht geht grundsätzlich von einem strikten Gewaltverbot in den internationalen Beziehungen aus. Aber gibt es Situationen, in denen es legitim, oder möglicherweise sogar moralisch geboten ist, Gewalt anzuwenden? Was sagt die Theorie des gerechten Krieges dazu?

Kursnummer X130450
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben
Di. 03.11.2026 10:00
Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) Weitere Vorträge: 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132005
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen ...
Di. 10.11.2026 10:00
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen ...

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) Weitere Vorträge: 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132006
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Philosophischer Scharfsinn: Hannah Arendt Ein Porträt zum 120. Geburtstag
Di. 10.11.2026 19:00
Ein Porträt zum 120. Geburtstag

Der philosophische Scharfsinn der Denkerin Hannah Arendt ist spektakulär. Bereits als Studentin analysierte und kritisierte sie den Liebesbegriff des Kirchenvaters Augustinus. In ihrem philosophischen Hauptwerk „Vita activa – Vom tätigen Leben“ beschrieb sie mit den Grundtätigkeit „Arbeiten – Herstellen – Handeln“ grundlegenden Bedingungen der menschlichen Existenz. Unter dem Eindruck der Gräuel des zweiten Weltkriegs untersuchte sie bahnbrechend die Bedingungen totaler Herrschaft und das Wesen des Bösen.

Kursnummer 262-11308
Gebühr: Die Gebühr ist direkt beim Kurs der jeweiligen Volkshochschule ersichtlich
Demokratie unter Stress. Wie können wir Umbrüche meistern?
Do. 12.11.2026 19:00

Wir leben in einer Zeit der Umbrüche und krisenhaften Veränderungen. Weltpolitisch zerbricht die Nachkriegsordnung. Gesellschaftspolitisch ist der Rechtspopulismus auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland. Die demokratische Legitimität schwindet. All diese Entwicklungen verlangen nach reflektierten und differenzierten Erklärungen. In den viermal jährlich stattfindenden Max-Weber-Lectures wollen die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die Münchner Volkshochschule die gegenwärtigen Umbrüche mit Max Weber in ihrer Vielschichtigkeit verstehend erklären. Dazu sind Expertinnen und Experten der verschiedenen Disziplinen als Vortragende eingeladen. Gemeinsam mit dem Soziologen Steffen Mau (HU Berlin) widmen wir uns der Frage nach den Herausforderungen der Demokratie. Was geschieht mit der Demokratie, wenn sich der Veränderungsdruck erhöht und alte Sicherheiten bröckeln?  Dies ist der Live-Stream zur Veranstaltung! Die Präsenz-Veranstaltung, ist leider bereits ausgebucht: (X130200) Sie können sich auf eine Warteliste eintragen lassen. Falls Plätze frei werden sollten, werden Sie entsprechend informiert.

Kursnummer X130201
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: Eintritt frei
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Friedrich Schleiermacher: Über die Religion – Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern
Di. 17.11.2026 10:00
Friedrich Schleiermacher: Über die Religion – Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) Weitere Vorträge: 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132007
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Männlichkeit im Spannungsfeld von gestern, heute & morgen
Do. 19.11.2026 18:30

Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Stark und durchsetzungsfähig – oder einfühlsam und verletzlich? Verantwortung übernehmen – oder tradierte Erwartungen hinter sich lassen? Männlichkeit bewegt sich im Spannungsfeld von historischen Rollenbildern, gesellschaftlichen Umbrüchen und zukünftigen Entwicklungen. Begriffe wie „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarchat“ prägen öffentliche Debatten – doch was verbirgt sich dahinter? Diese Veranstaltung bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Entstehung und den Wandel männlicher Identität. Impulse aus Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft helfen, Entwicklungen einzuordnen und aktuelle Spannungen verständlich zu machen. Im Mittelpunkt steht eine sachliche und differenzierte Analyse:Wie prägen Männlichkeitsbilder unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben?Wo entstehen Verunsicherungen – und wo neue Möglichkeiten?Die Veranstaltung schafft eine fundierte Grundlage für Diskussion und Reflexion – ohne Ideologisierung, ohne Vereinfachung.Für wen?Für alle Interessierten, die das Thema vielschichtig und differenziert betrachten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursnummer 262.A23.01
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Veranstalter: Oberallgäuer Volkshochschule
Gebühr: 16,00 €
Denken wir noch selbst? Sprachmaschinen und das Ende unserer digitalen Souveränität
Sa. 21.11.2026 18:00
Sprachmaschinen und das Ende unserer digitalen Souveränität

Sprache bildet das Fundament unserer Freiheit und Souveränität, doch laut Roberto Simanowski vollzieht sich durch moderne „Sprachmaschinen“ derzeit ein bedenklicher Souveränitätstransfer. Wir diskutieren am Welttag der Philosophie, ob uns Chatbots das eigenständige Denken abgewöhnen und uns durch ihre ständige Dienstbarkeit unbemerkt entmündigen. Dabei analysieren wir, wer diese Maschinen in wessen Auftrag erzieht und wie die neue Technik unsere menschliche Situation subtil, aber enorm folgenreich verändert. Ein kritischer Blick auf unsere Souveränität im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.

Kursnummer X130555
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 10,00 €
Münchner Denker: Ockham und Schelling
Mo. 23.11.2026 19:30

Wie wird München zur Stätte von Philosophen? Die Gründe und die Zeiten können sehr unterschiedlich sein. Der englische Franziskaner Wilhelm von Ockham (1288-1347) flieht wegen seiner philosophisch-theologischen Auffassungen (Nominalismus, Streit um Armut, Kritik am Papst) unter dem Schutz von Kaiser Ludwig dem Bayer nach München, wo er bis zu seinem Lebensende als Berater im Konflikt mit dem Papsttum wirkt. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775-1854) wird 1806 zum Mitglied der neugegründeten Akademie der Wissenschaften nach München berufen und 1827 ordentlicher Professor an der Ludwig-Maximilian-Universität. Unter anderem fällt die sogenannte „Freiheitsschrift“ in die Münchner Jahre.

Kursnummer X133800
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Georg Wilhelm Friedrich Hegel – der Begriff der Religion
Di. 24.11.2026 10:00
Georg Wilhelm Friedrich Hegel – der Begriff der Religion

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) Weitere Vorträge: 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132008
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Jean-Jacques Rousseau und die Demokratie
Di. 24.11.2026 19:00

Der Genfer Philosoph Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) ist ein zentraler Vordenker der modernen Demokratie. Sein Werk „Vom Gesellschaftsvertrag“ begründete das Konzept der Volkssouveränität, derzufolge die staatliche Gewalt untrennbar beim Volk liegt. Rousseau forderte, dass Gesetze direkt vom Volk ausgehen müssen, er spricht hier vom einem sogenannten Gemeinwillen (volonté générale). Seine Ideen betonen Freiheit und Gleichheit, lehnen Repräsentation ab und prägten das Ideal der direkten Demokratie.

Kursnummer X133400
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise Teil 1: Haltungen, die tragen – Philosophische Wegweisung für eine bewegte Zeit
Mi. 25.11.2026 19:00
Teil 1: Haltungen, die tragen – Philosophische Wegweisung für eine bewegte Zeit

Unsichere Zeiten verstärken die Suche nach Orientierung. In der Geschichte der Philosophie sind Krisen und der Versuch ihrer Bewältigung wohlbekannt. Die antike Ausrichtung auf das Gute (Platon, Boethius), die Gelassenheit und innere Freiheit der Stoiker (Seneca, Marc Aurel) sowie die Zurückhaltung und innere Ruhe der Skeptiker (Sextus Empiricus, Michel de Montaigne) sind klassische philosophische Grundhaltungen, die heute genauso wie damals wichtig sind.

Kursnummer 262-11320
Gebühr: Die Gebühr ist direkt beim Kurs der jeweiligen Volkshochschule ersichtlich
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Georg Wilhelm Friedrich Hegel – die bestimmte Religion
Di. 01.12.2026 10:00
Georg Wilhelm Friedrich Hegel – die bestimmte Religion

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) Weitere Vorträge: 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132009
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Medien: die vierte Gewalt?
Di. 01.12.2026 19:00

Alles, was wir über die Wirklichkeit wissen, wissen wir aus den Medien. In Demokratien werden sie oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, weil sie eine wichtige Kontrollfunktion gegenüber den drei Staatsgewalten ausüben. Allerdings handeln sie dabei ohne staatlichen Auftrag und ohne Kontrolle. Außerdem folgen sie in ihrer Tätigkeit meist wirtschaftlichen Interessen. Wie können Medien unter diesen Bedingungen ihre Aufgabe erledigen?

Kursnummer X130570
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Von der Beschleunigungsdiagnose zur Resonanztheorie – Was wir von Hartmut Rosa für das eigene Leben lernen können
Mi. 02.12.2026 18:30

Zeitmangel, Dauerstress, das Gefühl, ständig reagieren zu müssen – viele Menschen erleben ihr Leben als beschleunigt und entfremdet. Der Soziologe Hartmut Rosa hat diese Erfahrung nicht nur analysiert, sondern mit seiner Resonanztheorie einen Gegenentwurf entwickelt: ein anderes Verhältnis zur Welt, zu Arbeit, Beziehungen und sich selbst. In diesem Kurs werden zentrale Gedanken aus Rosas Werken – von der Beschleunigungsdiagnose bis zur Resonanztheorie – verständlich erschlossen und miteinander verknüpft. Ziel ist es, die Theorie nicht nur zu verstehen, sondern sie als Orientierungshilfe für das eigene Leben fruchtbar zu machen. Inhalte & Ablauf: 1. Abend: Beschleunigung als Grundproblem der Moderne: Arbeit, Technik, Lebensrhythmen Entfremdung: Warum „mehr“ oft nicht zu „besser“ führt 2. Abend: Resonanz: Was meint ein gelingendes Weltverhältnis? Resonanzachsen: Beziehungen, Arbeit, Natur, Kultur Praktische Resonanzräume Diskussion und Reflexion eigener Erfahrungen

Kursnummer 262-P1501
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 20,00 €
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise Teil 2: Wer sind wir? Existenzfragen der Moderne
Mi. 02.12.2026 19:00
Teil 2: Wer sind wir? Existenzfragen der Moderne

In der Moderne stellt sich die philosophische Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz neu. Sinn ist nicht mehr selbstverständlich gegeben, das menschliche Dasein wird zur Herausforderung. Denker wie Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre und Albert Camus ringen mit Ungewissheit, Angst und Verlust von Moralität, geben jedoch zugleich auch neue existentielle Antworten im Umgang mit Unsicherheit und menschlicher Selbstverantwortung.

Kursnummer 262-11322
Gebühr: Die Gebühr ist direkt beim Kurs der jeweiligen Volkshochschule ersichtlich
Carl Gustav Jung - der "Mystiker" unter den Psychoanalytikern - Onlinekurs Philosophie meets Psychologie
Mi. 02.12.2026 19:30
Philosophie meets Psychologie

Im Zentrum seiner Lehre stand das Selbst sowie die Entwicklung des Menschen hin zu einem erweiterten Bewusstsein, größerer Reife und sozialer Verantwortlichkeit. Dabei spielt unter anderem das Erkennen und Integrieren der „dunklen“ Seite (Schatten) eine bedeutende Rolle.

Kursnummer AX12-100
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Veranstalter: vhs Ingolstadt
Gebühr: 13,00 €
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike - online
Fr. 04.12.2026 19:30

War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.

Kursnummer 263A1415_O
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Veranstalter: Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm
Gebühr: kostenlos
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
Fr. 04.12.2026 19:30

War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.

Kursnummer 262-P1502
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 5,00 €
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
Fr. 04.12.2026 19:30

War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden "Pour le mérite" für Wissenschaften und Künste an.

Kursnummer 262-1815
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Veranstalter: vhs Marktheidenfeld
Gebühr: kostenlos
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
Fr. 04.12.2026 19:30

War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.

Kursnummer 262-09031
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Veranstalter: vhs SüdOst
Gebühr: kostenfrei
Kann Gott handeln?
Mo. 07.12.2026 19:30

Alles in unserer Welt scheint durch Naturgesetze bestimmt. Wenn es regnet, war es ein Tiefdruckgebiet, nicht Gott. Ist er also arbeitslos geworden? Oder nur noch stiller Beobachter? Wir fragen: Kann Gott überhaupt „handeln“, ohne die Wissenschaft auf den Kopf zu stellen? Wir entdecken einen spannenden Gedanken: Gott steht vielleicht nicht in Konkurrenz zu den Naturgesetzen, sondern ist derjenige, der dieses Spielfeld überhaupt erst bereitstellt. Ein Abend für alle, die Glaube und Vernunft versöhnen wollen.

Kursnummer X136300
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Über das Verhältnis von Philosophie und Religion in der Epoche des Deutschen Idealismus Georg Wilhelm Friedrich Hegel – zur indischen Religion
Di. 08.12.2026 10:00
Georg Wilhelm Friedrich Hegel – zur indischen Religion

Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) Weitere Vorträge: 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)

Kursnummer X132010
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 9,00 €
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise Teil 3: Was uns verpflichtet – Philosophische Blicke auf Pflicht, Recht und Verbindlichkeit
Mi. 09.12.2026 19:00
Teil 3: Was uns verpflichtet – Philosophische Blicke auf Pflicht, Recht und Verbindlichkeit

Seit der Antike beschäftigen sich Philosophinnen und Philosophen mit Pflicht, Recht und Verbindlichkeit. Bei Platon ergibt sich das „Gebührende“ aus der Einsicht in das Gute, die Stoiker binden Pflicht an angemessenes Handeln im Einklang mit der Natur. Cicero zeigt in seiner Schrift „Von den Pflichten“, wie Pflicht, Tugend und Gemeinwohl zusammenhängen. In der Neuzeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Thomas Hobbes stellt die natürlichen Rechte des Einzelnen an den Anfang; Pflichten entstehen erst durch Vertrag. Immanuel Kant hingegen bindet Pflicht an ein allgemeines moralisches Gesetz, das auch das Recht begründet. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkriegs stellt Simone Weil die Pflicht vor das Recht: Während Rechte an Bedingungen geknüpft sind, gelten Pflichten als unbedingt und überindividuell bindend. Beide Konzepte sind für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendig.

Kursnummer 262-11324
Gebühr: Die Gebühr ist direkt beim Kurs der jeweiligen Volkshochschule ersichtlich
Was wir von den Sterbenden lernen können
Do. 10.12.2026 18:30

Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er in unserer Gesellschaft häufig verdrängt. Zwischen medizinischer Technisierung, Sprachlosigkeit und Tabuisierung bleibt wenig Raum für eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig berührt kaum ein Thema unsere existenziellen Fragen stärker: Was zählt wirklich? Was gibt unserem Leben Sinn?Das Thema wird in dieser Veranstaltung nicht morbid, sondern lebensnah betrachtet. Ausgehend von literarischen und philosophischen Impulsen sowie den Erfahrungen des Dozenten aus der ehrenamtlichen Hospizarbeit wird der Perspektivwechsel gewagt: Was verändert sich, wenn wir die Sicht der Sterbenden ernst nehmen? Welche Einsichten gewinnen Menschen am Ende ihres Lebens – über Beziehungen, Prioritäten, Versöhnung, Mut oder Versäumnisse? Der Blick auf Endlichkeit wird dabei nicht als Bedrohung verstanden, sondern als Einladung. Wer sich der eigenen Begrenztheit bewusst wird, kann klarer erkennen, was wirklich wichtig ist. Die Auseinandersetzung mit dem Tod eröffnet so einen Zugang zur Lebenskunst: bewusster leben, klarer entscheiden, menschlicher handeln.Die Veranstaltung bietet Raum für Nachdenken, Austausch und persönliche Reflexion – in respektvoller und achtsamer Atmosphäre.

Kursnummer 262.A23.02
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Veranstalter: Oberallgäuer Volkshochschule
Gebühr: 12,00 €
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