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Politik & Gesellschaft

59 Kurse

Nachfolgend aufgelistete Seminare finden im Onlineverfahren statt. Hierzu erhalten Sie bei anmeldung im Vorfeld des Seminarbeginns von uns die Zugangsdaten mitgeteilt.

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Zwischen Nähe und Distanz – Hinter der Fassade männlichen Verhaltens
Do. 26.11.2026 18:30

Viele Frauen erleben im Alltag widersprüchliche Signale: Nähe und Rückzug, Stärke und Verschlossenheit, Verantwortungsgefühl und emotionale Unsicherheit. Oft entstehen Missverständnisse, obwohl beide Seiten gute Absichten haben. Was geschieht im Inneren vieler Männer im Spannungsfeld von traditionellen Erwartungen und modernen Anforderungen? Wie sind bestimmte Verhaltensweisen gesellschaftlich gewachsen? Und wie wirken sie sich konkret auf Partnerschaften und zwischenmenschliche Beziehungen aus? Diese Veranstaltung verbindet psychologische, soziologische und kulturhistorische Perspektiven mit der Reflexion eigener Beziehungserfahrungen. Ziel ist es nicht, Schuld zu verteilen oder Verhalten zu entschuldigen, sondern Dynamiken klarer zu erkennen. Denn wer Muster versteht, kann bewusster reagieren. Wer Hintergründe kennt, gewinnt Handlungsspielraum. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und respektvolle Diskussion – ohne Pauschalurteile, ohne Klischees. Für wen? Für Frauen, die männliches Verhalten im Beziehungsalltag differenzierter verstehen und ihren eigenen Umgang damit reflektieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursnummer 262-P1603
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung – Fremdheit in Geschichte und Gegenwart
Mo. 30.11.2026 18:30

Was ist das „Eigene“, und wann wird etwas oder jemand „fremd“? Vorstellungen von Zugehörigkeit und Anderssein prägen seit jeher das menschliche Zusammenleben. Sie können Interesse und Offenheit fördern – oder Angst, Ablehnung und Abgrenzung. Feindbilder, Vorurteile und Diskriminierung entstehen nicht zufällig - und um die Hintergründe ihrer Erzeugung wird es hier gehen. In dieser Veranstaltung gehen wir der Geschichte von Fremdheit und Zugehörigkeit nach – von der Antike über Kolonialismus und Nationalismus bis in die Gegenwart globaler Migration, gesellschaftlicher Umbrüche und politischer Spannungen. Wir fragen, wie Ängste und Vorurteile entstehen und wie der Populismus sie nutzt. Zugleich steht die persönliche Ebene im Mittelpunkt: Wie erleben wir selbst Fremdheit? Wo ziehen wir Grenzen, wo öffnen wir uns? In Gesprächen, Übungen und kleinen Gruppenarbeiten reflektieren wir unsere eigenen Erfahrungen und Haltungen und entwickeln Wege, mit Vielfalt konstruktiv umzugehen. Ziel ist es, sensibler für Ausgrenzung zu werden, Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten zu fördern und Möglichkeiten für ein respektvolles, offenes Miteinander zu entdecken. Theoretische Impulse aus Geschichte, Soziologie und Psychologie werden mit praktischen Erfahrungen, Übungen und Austausch verbunden.

Kursnummer 262-P1012
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Kryptowährungen - Bitcoin und seine Alternativen
Mo. 30.11.2026 18:30

Einige Visionäre sehen in Kryptowährungen (digitalem Geld) bereits die nächste Generation unserer heutigen Zahlungsmittel, welche unabhängig von politischen Interessen einzelner Staaten sowie von marktbeherrschenden Großbanken existieren. Für die anderen bleiben Kryptowährungen weiterhin Spielgeld von Technik Freaks oder Zahlungsmittel für verbotene Waren im Internet. Wertzuwächse von mehreren Hundert Prozent in wenigen Monaten haben Bitcoins und seine Alternativen auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Wir zeigen Ihnen, wie Kryptowährungen funktionieren und an welchen Stellen sie bereits heute Einzug in unseren Alltag gefunden haben. Folgende Punkte werden im Workshop besprochen: - Einführung in Kryptowährungen - Was versteht man unter Mining? - Notwendige technische Ausrüstung - Vor- und Nachteile von Kryptowährungen gegenüber etablierten Währungen - Gefahren bei Kryptowährungen - Das Phänomen Bitcoin - Alternativen zu Bitcoins - Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Alltag - Kryptowährungen zur Spekulation und Geldanlage

Kursnummer 262-P1304
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 19,00
Von der Beschleunigungsdiagnose zur Resonanztheorie – Was wir von Hartmut Rosa für das eigene Leben lernen können
Mi. 02.12.2026 18:30

Zeitmangel, Dauerstress, das Gefühl, ständig reagieren zu müssen – viele Menschen erleben ihr Leben als beschleunigt und entfremdet. Der Soziologe Hartmut Rosa hat diese Erfahrung nicht nur analysiert, sondern mit seiner Resonanztheorie einen Gegenentwurf entwickelt: ein anderes Verhältnis zur Welt, zu Arbeit, Beziehungen und sich selbst. In diesem Kurs werden zentrale Gedanken aus Rosas Werken – von der Beschleunigungsdiagnose bis zur Resonanztheorie – verständlich erschlossen und miteinander verknüpft. Ziel ist es, die Theorie nicht nur zu verstehen, sondern sie als Orientierungshilfe für das eigene Leben fruchtbar zu machen. Inhalte & Ablauf: 1. Abend: Beschleunigung als Grundproblem der Moderne: Arbeit, Technik, Lebensrhythmen Entfremdung: Warum „mehr“ oft nicht zu „besser“ führt 2. Abend: Resonanz: Was meint ein gelingendes Weltverhältnis? Resonanzachsen: Beziehungen, Arbeit, Natur, Kultur Praktische Resonanzräume Diskussion und Reflexion eigener Erfahrungen

Kursnummer 262-P1501
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 20,00
Mann sein – Selbstverständnis zwischen Stärke, Zweifel und Verantwortung
Do. 03.12.2026 18:30

Viele Männer spüren es deutlich: Das Spannungsfeld zwischen traditionellen Erwartungen und neuen gesellschaftlichen Anforderungen ist nicht nur äußerlich – es ist innerlich. Zwischen Leistungsanspruch und Erschöpfung. Zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Impuls zum Rückzug. Wir leben in Strukturen, die stark von männlich geprägten Leistungs- und Wettbewerbslogiken beeinflusst sind. Gleichzeitig zeigen sich persönliche Kosten: emotionale Sprachlosigkeit, Beziehungsschwierigkeiten, gesundheitliche Belastungen, Sinnfragen. Diese Veranstaltung verbindet interdisziplinäre Impulse mit persönlicher Auseinandersetzung. Sie fragt: Welche Bilder von Männlichkeit prägen mich – bewusst oder unbewusst? Wo geben sie Orientierung – und wo engen sie mich ein? Wie kann ich Verantwortung übernehmen, ohne mich selbst zu verhärten? Es geht nicht um Schuld oder Selbstabwertung, sondern um Klarheit. Gerade im Wandel liegen neue Möglichkeiten: Männlichkeit bewusster, freier und integrer zu gestalten. Die Veranstaltung bietet einen geschützten Raum für ehrliche Gespräche – ohne Masken, ohne Klischees, ohne Erwartungsdruck. Für wen? Für Männer, die bereit sind, sich mit ihren eigenen Prägungen auseinanderzusetzen und ihren Weg reflektiert zu gestalten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wohl aber Offenheit.

Kursnummer 262-P1605
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
Fr. 04.12.2026 19:30

War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.

Kursnummer 262-P1502
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 5,00
Was wir von den Sterbenden lernen können - Tod, Endlichkeit und Lebenskunst
Do. 10.12.2026 18:30

Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er in unserer Gesellschaft häufig verdrängt. Zwischen medizinischer Technisierung, Sprachlosigkeit und Tabuisierung bleibt wenig Raum für eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig berührt kaum ein Thema unsere existenziellen Fragen stärker: Was zählt wirklich? Was gibt unserem Leben Sinn? Diese Veranstaltung nähert sich dem Thema Tod nicht morbid, sondern lebensnah und reflektiert. Ausgehend von literarischen und philosophischen Impulsen sowie den Erfahrungen des Dozenten aus der ehrenamtlichen Hospizarbeit wird der Perspektivwechsel gewagt: Was verändert sich, wenn wir die Sicht der Sterbenden ernst nehmen? Welche Einsichten gewinnen Menschen am Ende ihres Lebens – über Beziehungen, Prioritäten, Versöhnung, Mut oder Versäumnisse? Der Blick auf Endlichkeit wird dabei nicht als Bedrohung verstanden, sondern als Einladung. Wer sich der eigenen Begrenztheit bewusst wird, kann klarer erkennen, was wirklich wichtig ist. Die Auseinandersetzung mit dem Tod eröffnet so einen Zugang zur Lebenskunst: bewusster leben, klarer entscheiden, menschlicher handeln. Die Veranstaltung bietet Raum für Nachdenken, Austausch und persönliche Reflexion – in respektvoller und achtsamer Atmosphäre.

Kursnummer 262-P1606
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 12,00
Zwischen Selbstoptimierung und Selbstsorge – Leben im Takt der Leistungslogik
Mo. 14.12.2026 18:30

„Mach mehr aus dir!“ – kaum eine Botschaft prägt unsere Gegenwart stärker. Ob Fitness-App, Achtsamkeitskurs oder Karrierecoaching: Das Ideal des stetig verbesserten Selbst durchzieht Arbeit, Freizeit und Beziehungen. Die Logik dahinter ist oft dieselbe – Leistung, Effizienz, Selbstkontrolle. Doch wann kippt Selbstentfaltung in Selbstausbeutung? Und wie lässt sich ein gutes Leben jenseits permanenter Optimierung denken? Im Kurs gehen wir den kulturellen, historischen und psychologischen Wurzeln der Selbstoptimierung nach – von protestantischer Arbeitsethik und kapitalistischer Leistungsgesellschaft über digitale Selbstvermessung bis zu aktuellen Wellness- und Achtsamkeitstrends. Wir fragen: Warum fällt es uns so schwer, „einfach zu sein“, statt immer „mehr“ zu werden? Welche gesellschaftlichen Kräfte nähren das Gefühl, nie genug zu leisten? Neben theoretischen Impulsen steht die persönliche Reflexion im Mittelpunkt. In Gesprächen und kleinen Übungen erforschen wir, wie wir selbst auf Leistungsdruck reagieren, welche inneren Antreiber uns begleiten – und welche Formen von Selbstsorge heilsame Alternativen bieten. Ziel ist es, neue Perspektiven auf den Zusammenhang von Arbeit, Anerkennung und Selbstwert zu gewinnen und Wege zu finden, achtsam, aber nicht angepasst zu leben.

Kursnummer 262-P1604B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Wahrheit, Lüge, Vertrauen – Orientierung im Zeitalter der Desinformation
Di. 15.12.2026 18:30

Ob Fake News, „alternative Fakten“ oder gezielte Manipulation – der Umgang mit Wahrheit ist heute umkämpfter denn je. Politische Strategien, digitale Medienlogiken und psychologische Mechanismen tragen dazu bei, dass Unsicherheit wächst und Vertrauen schwindet. Doch der Streit um Wahrheit ist kein neues Phänomen: Schon in der Antike wurde die Macht der Rhetorik erkannt und die in ihre lauernde Gefahr der Täuschung für das gesellschaftliche Miteinander ausgemacht. In der Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie Wahrheiten konstruiert werden, warum wir bestimmten Erzählungen Glauben schenken – und wie wir uns besser gegen Desinformation wappnen können. Philosophische und historische Perspektiven treffen dabei auf aktuelle Beispiele aus Medien und Politik. Ziel ist es, sowohl die großen Muster hinter der „Post-Truth“-Debatte zu verstehen als auch praktische Strategien für den Alltag zu entwickeln. Diese Veranstaltung versteht sich als Raum für kritische Reflexion, gemeinsames Üben von Medienkompetenz und Diskussion über die Bedingungen von Vertrauen in einer komplexen Welt. Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Kursnummer 262-P1003B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Sprache und Macht – Wie Worte Wirklichkeit schaffen
Mi. 16.12.2026 18:30

Sprache ist nie unschuldig. Sie kann verbinden oder spalten, Wirklichkeit abbilden oder formen. In Debatten über Gender, Migration oder Politik wird deutlich, wie sehr Worte selbst umkämpft sind – und wie stark sie Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Doch wie genau wirkt Sprache? Und welche Verantwortung haben wir im Umgang mit ihr? Der Kurs untersucht, wie Sprache als Werkzeug der Macht funktioniert – von politischen „Frames“ und medialen Deutungsrahmen über Alltagsmetaphern bis hin zu Sprachwandel und neuen Ausdrucksformen. Anhand aktueller Beispiele wird sichtbar, wie durch Begriffe Realitäten geschaffen oder verdeckt werden: „Flüchtlingswelle“, „Leistungsträger“, „Klimahysterie“ – jedes Wort trägt eine Haltung in sich. Wir diskutieren philosophische und linguistische Perspektiven auf Sprache und fragen zugleich praktisch: Wie lässt sich bewusster, präziser und dialogfähiger sprechen? Wo stößt „politische Korrektheit“ an Grenzen – und wo ist sie Ausdruck von Respekt und Verantwortung? In Übungen und Diskussionen erproben wir den sensiblen Umgang mit Sprache als Mittel gesellschaftlicher Gestaltung. Ziel des Kurses ist es, Sprache als Machtinstrument zu durchschauen – und sie zugleich als Werkzeug des Verstehens und der Verständigung neu zu entdecken.

Kursnummer 262-P1010B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Warum wir lieben, wie wir lieben – Zwischen romantischem Ideal und gelebter Beziehung
Do. 17.12.2026 18:30

Wir alle tragen Bilder von Liebe in uns: von tiefer Verbundenheit, leidenschaftlicher Nähe und einem Gegenüber, das uns „versteht“. Doch viele Partnerschaften geraten unter Druck – zwischen hohen Erwartungen, tradierten Geschlechterrollen und persönlichen Verletzlichkeiten. Diese Veranstaltung lädt dazu ein, gängige Vorstellungen von Liebe und Beziehung kritisch zu hinterfragen. Wir beleuchten, wie kulturelle Narrative, psychologische Prägungen und historische Rollenbilder unser Verständnis von Partnerschaft beeinflussen. Wir fragen: Ist Liebe vor allem ein Gefühl – oder eine bewusste Praxis? Welche unbewussten Prägungen beeinflussen unsere Erwartungen an Nähe, Bindung und Geschlechterrollen? Welche Muster wiederholen sich? Warum entstehen typische Konflikte? Und wie können Partnerschaften stabiler, respektvoller und lebendiger gestaltet werden? Ziel ist es, romantische Ideale von realistischen Beziehungskonzepten zu unterscheiden und neue Perspektiven für ein respektvolles, lebendiges Miteinander zu entwickeln. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich ernsthaft und reflektiert mit dem Thema Liebe und Partnerschaft auseinandersetzen möchten.

Kursnummer 262-P1602B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Zwischen Selbstoptimierung und Selbstsorge – Leben im Takt der Leistungslogik
Di. 05.01.2027 18:30

„Mach mehr aus dir!“ – kaum eine Botschaft prägt unsere Gegenwart stärker. Ob Fitness-App, Achtsamkeitskurs oder Karrierecoaching: Das Ideal des stetig verbesserten Selbst durchzieht Arbeit, Freizeit und Beziehungen. Die Logik dahinter ist oft dieselbe – Leistung, Effizienz, Selbstkontrolle. Doch wann kippt Selbstentfaltung in Selbstausbeutung? Und wie lässt sich ein gutes Leben jenseits permanenter Optimierung denken? Im Kurs gehen wir den kulturellen, historischen und psychologischen Wurzeln der Selbstoptimierung nach – von protestantischer Arbeitsethik und kapitalistischer Leistungsgesellschaft über digitale Selbstvermessung bis zu aktuellen Wellness- und Achtsamkeitstrends. Wir fragen: Warum fällt es uns so schwer, „einfach zu sein“, statt immer „mehr“ zu werden? Welche gesellschaftlichen Kräfte nähren das Gefühl, nie genug zu leisten? Neben theoretischen Impulsen steht die persönliche Reflexion im Mittelpunkt. In Gesprächen und kleinen Übungen erforschen wir, wie wir selbst auf Leistungsdruck reagieren, welche inneren Antreiber uns begleiten – und welche Formen von Selbstsorge heilsame Alternativen bieten. Ziel ist es, neue Perspektiven auf den Zusammenhang von Arbeit, Anerkennung und Selbstwert zu gewinnen und Wege zu finden, achtsam, aber nicht angepasst zu leben.

Kursnummer 262-P1604C
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 12,00
Sprache und Macht – Wie Worte Wirklichkeit schaffen
Do. 07.01.2027 18:30

Sprache ist nie unschuldig. Sie kann verbinden oder spalten, Wirklichkeit abbilden oder formen. In Debatten über Gender, Migration oder Politik wird deutlich, wie sehr Worte selbst umkämpft sind – und wie stark sie Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Doch wie genau wirkt Sprache? Und welche Verantwortung haben wir im Umgang mit ihr? Der Kurs untersucht, wie Sprache als Werkzeug der Macht funktioniert – von politischen „Frames“ und medialen Deutungsrahmen über Alltagsmetaphern bis hin zu Sprachwandel und neuen Ausdrucksformen. Anhand aktueller Beispiele wird sichtbar, wie durch Begriffe Realitäten geschaffen oder verdeckt werden: „Flüchtlingswelle“, „Leistungsträger“, „Klimahysterie“ – jedes Wort trägt eine Haltung in sich. Wir diskutieren philosophische und linguistische Perspektiven auf Sprache und fragen zugleich praktisch: Wie lässt sich bewusster, präziser und dialogfähiger sprechen? Wo stößt „politische Korrektheit“ an Grenzen – und wo ist sie Ausdruck von Respekt und Verantwortung? In Übungen und Diskussionen erproben wir den sensiblen Umgang mit Sprache als Mittel gesellschaftlicher Gestaltung. Ziel des Kurses ist es, Sprache als Machtinstrument zu durchschauen – und sie zugleich als Werkzeug des Verstehens und der Verständigung neu zu entdecken.

Kursnummer 262-P1010C
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 12,00
Arbeit im Wandel – Sinn, Entfremdung und Selbstverwirklichung
Di. 12.01.2027 18:30

Arbeit bestimmt unseren Alltag, unseren Lebensrhythmus und oft auch unser Selbstverständnis. Doch was „Arbeit“ bedeutet, hat sich im Laufe der Geschichte grundlegend verändert: Von der antiken Abwertung körperlicher Tätigkeit über den Arbeitsethos der Industrialisierung bis hin zu „New Work“ und digitaler Plattformökonomie. Heute stehen wir erneut vor einem Umbruch – durch Automatisierung, KI und neue Modelle von Erwerbsarbeit. Die Veranstaltung nimmt Arbeit aus philosophischer, historischer und gesellschaftlicher Perspektive in den Blick. Wir fragen: Warum arbeiten wir eigentlich? Was macht Arbeit sinnvoll – und wann wird sie zur Belastung? Welche Vorstellungen von Arbeit prägen uns, und welche Alternativen sind denkbar? Gemeinsam analysieren wir Texte, tauschen Erfahrungen aus und entwerfen Szenarien für die „Arbeit der Zukunft“. Die Veranstaltung bietet Raum, die eigene Arbeitsbiografie zu reflektieren und neue Perspektiven auf ein Thema zu gewinnen, das uns alle betrifft.

Kursnummer 262-P1004B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 12,00
Kapitalismuskritik verstehen und hinterfragen
Mi. 13.01.2027 18:30

Was prägt unser heutiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem – und warum steht es immer wieder in der Kritik? Seit seinen Anfängen begleitet den Kapitalismus eine Vielzahl von Deutungen und Gegenbewegungen: von moralischer Empörung über soziale Ungleichheit bis zu grundlegenden Fragen nach Macht, Eigentum und Gerechtigkeit. Kapitalismuskritik ist so alt wie das System selbst – und zugleich hochaktuell in Zeiten von Klimakrise, Digitalisierung und globaler Ungleichheit. Im Kurs gehen wir der Entwicklung dieser Kritik nach: Wie wurde der Kapitalismus seit der Industrialisierung beurteilt – von Marx über Keynes und der Frankfurter Schule bis zu heutigen Stimmen aus Ökologie, Feminismus und Postwachstumsbewegung? Welche Krisen und gesellschaftlichen Umbrüche haben sie geprägt, und welche Alternativen oder Reformideen wurden daraus entwickelt? Zugleich fragen wir: Warum polarisiert Kapitalismuskritik bis heute? Wie verändern sich Argumente, wenn ökologische Grenzen, soziale Spaltung und politische Instabilität stärker ins Bewusstsein rücken? Und was bedeutet all das für unser eigenes Verständnis von Arbeit, Konsum und Wohlstand? In Gesprächen, kurzen Inputs und Textbeispielen reflektieren wir die Vielschichtigkeit kapitalismuskritischer Perspektiven – von theoretischer Analyse bis persönlicher Haltung. Ziel des Kurses ist es, historische Linien und aktuelle Argumente der Kapitalismuskritik kennenzulernen, deren Motive zu verstehen und eigene Positionen differenzierter zu entwickeln.

Kursnummer 262-P1008B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Schönheit der Astrophysik
Mi. 13.01.2027 19:30

Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen. Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben. Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an: Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet. Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“

Kursnummer 262-P1704
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 5,00
Reisen selber buchen – individuell und sicher
Do. 14.01.2027 17:00

Die digitale Welt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Reisen selbstständig und dadurch individuell zugeschnitten, einfach und günstig zu buchen. Besonders für diejenigen, die noch nie selbst einen Urlaub online gebucht haben, kann dieser Prozess herausfordernd sein: es scheinen überall Fallstricke zu lauern. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Ihre Traumreise ganz einfach selbst planen und buchen können! Behandelt werden die Grundlagen der Online-Reisebuchung inkl. der neutralen Vorstellung verschiedener Buchungsplattformen und -portale und deren Vergleich, das Vermeiden versteckter Kosten und das Erkennen vorhersehbarer Risiken. Dies alles lernen Sie praxisnah. Hinweis: das hier vermittelte Wissen basiert auf der langjährigen Erfahrung des Dozenten, es stellt keine Rechtsberatung dar und es besteht ferner kein Garantieanspruch.

Kursnummer 262-P1301B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 20,00
Ist das Patriarchat wirklich „natürlich“? Ein Blick über den Tellerrand westlicher Gesellschaften
Mo. 18.01.2027 18:30

Männliche Dominanz, Hierarchien und die Kontrolle über Ressourcen erscheinen vielen als historisch unvermeidlich oder gar als Ausdruck „natürlicher“ Ordnung. Doch ein kulturvergleichender und historischer Blick zeigt, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse weit vielfältiger gestaltet sind, als es auf den ersten Blick scheint. Diese Veranstaltung hinterfragt patriarchale Strukturen nicht ideologisch, sondern analytisch und differenziert. Welche historischen Bedingungen begünstigten die Entstehung männlich dominierter Gesellschaftsformen? Welche Rolle spielte die systematische Abwertung des Weiblichen – symbolisch wie konkret – in der Ausbildung von Hierarchien? Und inwiefern prägen diese Muster bis heute unsere Institutionen, Rollenbilder und Selbstverständlichkeiten? Zugleich richtet sich der Blick auf alternative Gesellschaftsmodelle. Ethnologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven zeigen, dass Kooperation, Fürsorge und gemeinschaftliche Entscheidungsstrukturen in manchen Kulturen stärker gewichtet werden. Was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten über Geschlechterverhältnisse, Macht und Zusammenleben lernen? Die Veranstaltung lädt dazu ein, scheinbar „natürliche“ Ordnungen kritisch zu prüfen und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten neu zu denken – sachlich, offen und jenseits vereinfachender Zuschreibungen.

Kursnummer 262-P1011B
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 16,00
Die Frage von Krieg und Frieden im Völkerrecht
Mi. 20.01.2027 19:30

Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion.    Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge.

Kursnummer 262-P1016
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Veranstalter: vhs Puchheim-Eichenau
Gebühr: 5,00
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