Schutz, Erhalt, Erforschung und Vermittlung – das sind die Aufgaben, zu denen sich die Bundesrepublik Deutschland mit der Nominierung des Obergermanisch-Raetischen Limes als UNESCO-Welterbe verpflichtet hat. 2005 wurde die römische Grenze zwischen Rhein und Donau als Teil der „Grenzen des Römischen Reiches“ in die Welterbeliste eingeschrieben. Der Vortrag zeigt, was am Mainlimes und zwischen Mönchsroth an der württembergischen Grenze und Eining an der Donau in 20 Jahren beim Schutz, der Erforschung und der Vermittlung des Limes erreicht wurde.
Wie steht Architektur im Einklang mit unserem Planeten Erde? Wie kann Bauen im Einklang mit der Natur gelingen? Dazu hilft ein Blick in Geschichte und Gegenwart: die Bauwerke von Antoni Gaudí, Frank Lloyd Wright und Friedensreich Hundertwasser, das Münchner Olympiastadion von Günther Behnisch und Frei Otto, die Werke des indischen Architekten Balkrishna Doshi oder die begrünten Hochhäuser des Mailänder Architekten Stefano Boeri – sie alle versuchen auf ganz unterschiedliche Weise, diese Fragen zu beantworten.
Stolze Hüften aus Knochen, Stein, gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen, doch wer oder was waren sie wirklich? In Büchern über die Steinzeit sehen wir vorrangig Männer beim Jagen, Feuerstein schlagen oder Höhlen bemalen. Die meisten Menschenbilder aber, die uns von Eiszeitmenschen selbst hinterlassen wurden, zeigen Frauen. Was waren das für Gesellschaften, die sie und ihr Geschlecht so zentral und ohne Scham darstellten? Nach Jahren der Recherche kehrt Ulli Lust zurück mit ihrem groß angelegten Sachcomic über die Anfänge der Kunst und die Bedeutung der Empathie für das Überleben unserer Spezies: Rund um die archaisch-weiblichen Figurinen entfaltet sich eine vergessene Welt, in der die Heldenreise Gruppensache war, die nur gemeinsam bestanden werden konnte, von Frauen, Männern, Kindern oder auch nichtbinären Menschen in mitunter reich geschmückter Rolle. Ulli Lust ist eine österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin. Ihr Comic „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" (avant-verlag) erhielt international viel Aufmerksamkeit und wurde mit dem Ignatz Award und dem Los Angeles Times Book Award ausgezeichnet. Ulli Lust zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichner:innen; sie unterrichtet Zeichnung und Comic an der Hochschule Hannover und hat 2025 den Sachbuchpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhalten. In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Im 19.Jahrhundert veränderte sich das Leben der Menschen und die Kunst durch politische Umbrüche, Industrialisierung und Erfindungen. Bereits um 1800 legten C. D. Friedrich oder Goya mit neuartigen Bildern den Grundstein einer modernen Kunsttheorie. Es entstand die moderne Großstadt, Ausstellungen brachten die Welt nach Europa und die Fotografie forderte die Malerei heraus. Schließlich revolutionierten Künstler wie Cézanne, van Gogh oder Gauguin die Kunst und prägten die Malerei bis in die 60er Jahre des 20.Jahrhunderts.
In der Alten Münze im Herzen Münchens wird derzeit ein Pilotprojekt zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen umgesetzt: die erste großflächige Indach-Photovoltaikanlage aus sogenannten Solarbiberschwänzen. Der Vortrag erläutert die besonderen technischen Anforderungen, sowie die Chancen, die sich aus diesem Projekt für die Nutzung innovativer Photovoltaiklösungen in historisch sensiblen Gebäuden für den Klimaschutz ergeben.
Wer kennt sie nicht, Gabriele Münter oder Paula Modersohn-Becker, damit endet aber die Liste der Malerinnen in der Zeit des Expressionismus nicht, Jacoba van Heemskerck oder Else Berg sind dagegen bis heute fast unbekannt. Wir begeben uns auf eine Spurensuche mit überraschenden Ergebnissen.
Während man an anderen Orten Europas im 19. Jahrhundert Landschaftsgärten im englischen Stil anlegte oder zweckmäßige Industriebauten errichtete, schuf sich König Ludwig II. in Bayern eine eigene Welt: Schlösser, die Anklänge an mittelalterliche Burgen, barocke Anlagen oder orientalische Paläste suchten. Schloss Neuschwanstein schwebte in den Alpen, Schloss Falkenstein blieb ein Luftschloss. Kontrastierend dazu betrachten wir Glasbauten von Ludwig Mies van der Rohe: transparente Häuser aus Glas und Luft.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken des französischen Malers Édouard Manet (1832 – 1883): Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, einem Highlight der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Halten Sie Zitrone und ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel bereit. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken des französischen Malers Édouard Manet (1832 – 1883): Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, einem Highlight der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Halten Sie Zitrone und ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel bereit. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Werken des französischen Malers Édouard Manet: Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, aus der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Halten Sie Zitrone und ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel bereit. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
Zwischen Aschermittwoch und Ostern gibt es viel zu entdecken: den Zusammenhang zwischen Palmkätzchen und Aschermittwoch, die Bedeutung der Fastenzeit und der Zahl 40 im Glauben. Wir sprechen über Hungertücher, Palmen, Esel, Lämmer, Feuer und Spaziergänge – ein vielfältiger Weg zu tieferem Verständnis des Osterfestes.
Regensburg war seit dem späten 7. Jahrhundert Hauptort des bairischen Herzogtums. Neben Pfalzen wie Freising und Salzburg spielten aber auch ländliche Orte wie Aschheim oder Altötting als Schauplatz für Synoden und Gerichtstage eine wichtige Rolle. Doch wie sahen diese Orte aus und was unterschied sie von anderen? Anhand archäologischer Spuren wird der Frage nachgegangen, welche baulichen oder räumlichen Strukturen herzogliche Herrschaftsausübung erkennen lassen.
Vor einigen Jahren hat der vormalige Leiter der ägyptischen Altertümerbehörde Zahl Hawass zum wiederholten Male eine Liste mit altägyptischen Objekten im Besitz ausländischer Museen vorgelegt, die seiner Ansicht nach illegal aus dem Land am Nil herausgeschafft worden waren und als einmalige Dokumente der ägyptischen Geschichte jetzt wieder zurückgegeben werden müssten. Dazu gehört nicht nur die Büste der Nofretete in Berlin, sondern auch der Stein von Rosette in London, mit dessen Hilfe Champollion die Entzifferung der Hieroglyphen gelang, der Tierkreis von Dendera aus dem Louvre, die überlebensgroße Sitzfigur des Prinzen Hemiunu aus Hildesheim und die Büste des Wesirs Anch-haf in Boston. Da die Ausfuhr dieser und anderer Stücke zu einer Zeit erfolgte, als die ägyptische Altertümerverwaltung von Ausländern gemanagt wurde und das einheimische Herrscherhaus der Chediven nur sehr eingeschränktes Interesse an der pharaonischen Vergangenheit zeigte, ist eine pauschale juristische Beurteilung der Situation nicht möglich und muss im Einzelfall betrachtet werden.
Die Villa Stuck als Künstlerhaus ist das Gesamtkunstwerk Franz von Stucks. In ihr vollendet sich sein Streben nach einer Vereinigung aller Künste. Sie repräsentiert seinen Erfolg und war gleichzeitig die wesentliche Inspirationsquelle seines Schaffens. Welche inspirierenden Künstlerhäuser gibt es noch, auch auf anderen Kontinenten? Wir begeben uns auf eine spannende Reise zu den Atelierwohnhäusern von Frederic Lord Leighton in London, Claude Monet in Giverny, Georgia O'Keeffe in New Mexico, Jacques Majorelle in Marokko u.a. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck
Noch immer wird die Künstlerin Charlotte Berend-Corinth vor allem als fürsorgliche Ehefrau und vielfaches Modell von Lovis Corinth wahrgenommen. ZoFA will wissen: Wer war diese Frau, die den Stier so keck an der Leine führt, wirklich? Wir begeben uns auf Spurensuche von Berlin, dem Walchensee über Ägypten und Italien bis nach Amerika und finden eine sinnliche, pragmatische und abenteuerlustige Frau und Künstlerin, die mit viel Witz und Verstand „ihr Leben fest zwischen beide Fäuste“ nahm. ZoFA sind die Schwestern Maria Wolf und Dr. Inés Pelzl. Eine Schauspielerin und eine Kunsthistorikerin, die sich zum Ziel gesetzt haben, Künstlerinnen vorzustellen, die uns auch heute noch etwas zu sagen haben. ZoFA vereint die Elemente Lesung und wissenschaftliche Werkschau, informiert, unterhält und inspiriert. Ein Kunstimpuls via Zoom.
Die flämische Künstlerin des 17. Jahrhunderts beeindruckte mit ihrem außergewöhnlichen Talent, ihrer Vielseitigkeit und ihrem Mut zur Innovation – in einer Zeit, in der Frauen in der Kunstwelt selten sichtbar waren. Erfahren Sie mehr über ihre eindrucksvollen Werke, die sowohl feinfühlige Portraits als auch monumentale Historiengemälde umfassen, und lassen Sie sich von Wautiers bemerkenswerter Lebensgeschichte begeistern. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Kunstvolle Einlegearbeit, edle Materialien und handwerkliche Präzision machen das Chorgestühl der Stiftskirche St. Dionysius und St. Peter im Kloster Banz zu einem Meisterwerk barocker Kunst. Nach rund 20 Jahren des Wartens konnte 2025 die dringend nötige anspruchsvolle Restaurierung durch ein Team freiberuflicher Restauratorinnen und Restauratoren unter fachlicher Begleitung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege durchgeführt werden.
Die Kunsthistorikerin Regina Sasse lädt Sie ein, einen der aufregendsten Jugendstilkünstler Münchens kennenzulernen: Carl Strathmann (1866–1939) war Maler, Zeichner, Illustrator und entwarf Möbel und Textilien. Mit seiner ornamentalen Detailverliebtheit schuf er fabelhaft bizarre Bildwelten. Das Münchner Stadtmuseum zeigte seinen künstlerischen Nachlass 2019 in einer vielbeachteten Ausstellung. Der Online-Vortrag präsentiert die Highlights der Ausstellung und noch nicht ausgestellte Werke. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
Haben Sie Lust auf einen unterhaltsamen Crash-Kurs in bayerischer Geschichte? Entdecken Sie spannende und humorvolle Geschichten, die nicht in den Schulbüchern stehen. Lernen Sie Bayerns Herrscher kennen – samt ihren einflussreichen Frauen und Ehefrauen – und verknüpfen Sie nach dem Abend spielend die bayerische und europäische Geschichte.
In diesem Kurs werden Ideen, Projekte, begonnene oder unfertige Kunstwerke – sowohl von mir als Kursleitung als auch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern – in einer unterstützenden Gruppenatmosphäre gemeinsam betrachtet und besprochen. Ziel ist es, individuelle künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten zu ergründen, zu finden, zu fördern und gestalterische Impulse zur Weiterentwicklung der Werke zu geben. Dabei geht es nicht um kunst-technische Perfektion, sondern um Reflexion zu Absicht und Wirkung der Werke, der Weiterentwicklung und das Erkennen eigener Positionen und Potenziale. Kurz: Es werden keine künstlerischen Techniken vermittelt, sondern der Umgang mit Idee, Werk und dessen Aussage während des künstlerischen Prozesses steht im Mittelpunkt. Zielgruppe: Erwachsene jeden Alters mit Interesse an Kunst, Selbstausdruck und persönlicher Entwicklung – sowohl mit als auch ohne künstlerische Vorerfahrung. Ziele des Kurses: Förderung von Selbstreflexion und Selbstausdruck durch Kunst Stärkung des individuellen kreativen Prozesses Vermittlung von Methoden zur Bild- und Werkanalyse und Gestaltung Einbeziehung der Perspektive von Rezipienten Methodik: Jede(r) bekommt Zeit, um das eigene Thema zu präsentieren – je nach Teilnehmerzahl 10 – 15 Minuten Inkl. gemeinsamer Betrachtung und Feedback-Runde in der Gruppe (ohne Bewertungen!) sowie Impulsfragen zur Reflexion/Weiterentwicklung der Idee bzw. des Kunstwerks
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte. Referentin: Lisa Hockemeyer (Design- und Kunsthistorikerin).
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst. Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand. Dr. Lisa Hockemeyer
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu großer Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland.
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu grosser Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt. Prof. em. Dr. Andreas Beyer
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) große Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt.
Tauchen Sie ein in die herausragende Jugendstilsammlung des Münchner Stadtmuseums. Sie vereint Grafik, Malerei, Skulpturen, exquisite Schmuckstücke, Möbel und Textilien sowie kunstgewerbliche Objekte. Erfahren Sie, weshalb sich Künstlerinnen und Künstler wie Elisabeth Erber, Hermann Obrist, Bernhard Pankok oder Richard Riemerschmid von historischen Vorbildern lösten und neue, von der Natur inspirierte Formen entwickelten. Entdecken Sie die Reformideen, die hinter dem Münchner Jugendstil stecken und lassen Sie sich von der Eleganz der Werke begeistern. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
Lou Loeber, Marlow Moss oder Marcelle Cahn, sie repräsentieren u.a. eine Kunstrichtung, die auf geometrischen, mathematischen Grundlagen fußt, für Frauen in der Zwischenkriegszeit ein Thema, welches man ihnen nicht zutraute.
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Endecken Sie das bewegte Leben und das künstlerische Schaffen von Francisco de Goya, einem der prägendsten spanischen Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Vortrag beleuchtet Goyas eindrucksvolle Bandbreite – von lebendigen Hofportraits über gesellschaftskritische Radierungen bis hin zu seinen düsteren „Schwarzen Gemälden“. Lernen Sie Goya als Chronisten seiner Zeit kennen, dessen Werk bis heute fasziniert und zum Nachdenken anregt. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Die Principia und das Praetorium von Marktbreit zählen zu den frühesten großdimensionierten Repräsentationsbauten in römischen Militärlagern. Beide wurden in Pfostenbauweise errichtet und sind heute nur noch über Gründungsbefunde nachvollziehbar. Der Vortrag beleuchtet, welche Rückschlüsse sich aus dem archäologischen Befund auf Planung, Ausführung und Logistik der Holzbauten ziehen lassen. Digitale Modelle veranschaulichen zudem den architektonischen Gestaltungsspielraum der Pfostenbauweise.
In dieser Reihe besprechen wir jeweils einen Maler oder eine Malerin und ausgesuchte Werke hinsichtlich Komposition und Wirkung aus der Sicht eines Betrachters und Künstlers. An diesem Abend geht es um Edouard Manet.Der Kursleiter ist kein Kunsthistoriker sondern Künstler.Er diskutiert die Wirkung von Sujet, Komposition, Farben, Licht, Maltechnik und Pinselführung mit den Teilnehmern und beschreibt gestalterische und maltechnische Aspekte ca. dreier Werke des Künstlers. Was spricht warum an? Er stellt diese in den historischen Zusammenhang. Michael Moesslang studierte Grafik Design in München und malt seit Jahrzehnten künstlerisch. Er ist Mitglied im BBK Berufsverband Bildender Künstler und stellt international aus. Sein bevorzugtes Medium ist Öl, seine Motive sind figürlich inklusive Akt und Porträt. Im Brotberuf ist er Business-Trainer und Vortragsredner.
Brüssel ist die Hauptstadt des Königreichs Belgien und Hauptsitz der Europäischen Union. Ein bekanntes Wahrzeichen ist der Grand Place mit dem gotischen Rathaus, welcher zu den schönsten Plätzen Europas zählt. Weitere architektonische Entdeckungen sind der gewaltige historistische Justizpalast, das Palais Stoclet des Wiener Architekten Josef Hoffmann, die Art Noveau Bauten von Victor Horta, zahlreiche Zeugnisse des Art déco und schließlich das Atomium – Höhepunkt der Weltausstellung von 1958. Eine Anmeldung ist bis 12.00 Uhr am Veranstaltungstag möglich. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.
Der Surrealismus war eine der ersten Kunstrichtungen, in denen Frauen eine aktive Rolle spielten, obwohl ihre Beiträge oft hinter denen ihrer männlichen Kollegen zurückstanden, Leonora Carrington, Dorothea Tanning oder Toyen sind heute in der Kunstgeschichte fester Bestandteil der surrealistischen Diskussion.
Die Villa Stuck als Künstlerhaus ist das Gesamtkunstwerk Franz von Stucks. In ihr vollendet sich sein Streben nach einer Vereinigung aller Künste. Sie repräsentiert seinen Erfolg und war gleichzeitig die wesentliche Inspirationsquelle seines Schaffens. Welche inspirierenden Künstlerhäuser gibt es noch, auch auf anderen Kontinenten? Wir begeben uns auf eine spannende Reise zu den Atelierwohnhäusern von Frederic Lord Leighton in London, Claude Monet in Giverny, Georgia O'Keeffe in New Mexico, Jacques Majorelle in Marokko u.a. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck
vhs - live aus Schwandorf KI ist längst mehr als nur ein technologisches Werkzeug: Sie verändert unsere Welt und beeinflusst gesellschftliche Prozesse - rasant, tiefgreifend und mit weitreichenden Folgen. Beherrschen wir die Technologien noch - oder geraten wir wie Goethes Zauberlehrling in den Strudel unserer eigenen Schöpfungen? Wir diskutieren gemeinsam, wie vertrauenswürdige KI entstehen kann und welche ethischen Leitplanken dazu notwendig sind. Peter Danbrock ist Professor für Systematische Theologie (Ethik) in Erlangen-Nürnberg, Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik technischer und wissenschaftlicher Durchdringung menschlicher Lebensformen.
Lernen Sie Leben und Werk von Paula Modersohn-Becker kennen, einer der wichtigsten Wegbereiterinnen der modernen Malerei in Deutschland. Der Vortrag stellt ihre einzigartige Bildsprache vor, die sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine besondere Sensibilität im Umgang mit Motiven auszeichnet. Lernen Sie die Künstlerin kennen, die mutig ihren eigenen Weg ging und deren Werke noch heute durch ihre Ausdruckskraft und emotionale Tiefe berühren. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war geprägt von der Frage nach der Rückbesinnung auf eine Vorkriegsmoderne, von der Auseinandersetzung der Polarität zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und nicht zuletzt nach der der persönlichen Identität der Frau zwischen Rollenerwartung, Feminismus und weiblicher Identität. Lee Krasner, Louis Bourgeois, Niki de Saint Phalle, aber auch Katharina Grosse oder Maria Lassnig sind aus dem kunsthistorischen Kanon nicht mehr wegzudenken.
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Zwischen Christi und Maria Himmelfahrt liegen Pfingsten, Fronleichnam, Johannistag und Siebenschläfer. Wir tauchen ein in alte Bräuche: Bauernregeln, Sonnwendfeiern, Kräuterbuschen und Prozessionen. Dabei lernen wir die Heilige Kümmernis kennen und entdecken, was vom ländlichen Brauchtum in München lebendig geblieben ist.
Franz Marc gilt als einer der bedeutendsten Künstler des deutschen Expressionismus. Im Mittelpunkt dieses Vortrags stehen seine einzigartigen Tierdarstellungen, mit denen Marc eine neue, visionäre Bildsprache entwickelte. Entdecken Sie, wie er durch die intensive Beobachtung und emotionale Interpretation von Tieren universelle Themen wie Spiritualität, Harmonie und das Verhältnis zwischen Mensch und Natur zum Ausdruck brachte. Erfahren Sie mehr über Marcs künstlerischen Weg sowie die Bedeutung seiner Tiere in der modernen Kunst. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
