Schutz, Erhalt, Erforschung und Vermittlung – das sind die Aufgaben, zu denen sich die Bundesrepublik Deutschland mit der Nominierung des Obergermanisch-Raetischen Limes als UNESCO-Welterbe verpflichtet hat. 2005 wurde die römische Grenze zwischen Rhein und Donau als Teil der „Grenzen des Römischen Reiches“ in die Welterbeliste eingeschrieben. Der Vortrag zeigt, was am Mainlimes und zwischen Mönchsroth an der württembergischen Grenze und Eining an der Donau in 20 Jahren beim Schutz, der Erforschung und der Vermittlung des Limes erreicht wurde.
In der Alten Münze im Herzen Münchens wird derzeit ein Pilotprojekt zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen umgesetzt: die erste großflächige Indach-Photovoltaikanlage aus sogenannten Solarbiberschwänzen. Der Vortrag erläutert die besonderen technischen Anforderungen, sowie die Chancen, die sich aus diesem Projekt für die Nutzung innovativer Photovoltaiklösungen in historisch sensiblen Gebäuden für den Klimaschutz ergeben.
Regensburg war seit dem späten 7. Jahrhundert Hauptort des bairischen Herzogtums. Neben Pfalzen wie Freising und Salzburg spielten aber auch ländliche Orte wie Aschheim oder Altötting als Schauplatz für Synoden und Gerichtstage eine wichtige Rolle. Doch wie sahen diese Orte aus und was unterschied sie von anderen? Anhand archäologischer Spuren wird der Frage nachgegangen, welche baulichen oder räumlichen Strukturen herzogliche Herrschaftsausübung erkennen lassen.
Kunstvolle Einlegearbeit, edle Materialien und handwerkliche Präzision machen das Chorgestühl der Stiftskirche St. Dionysius und St. Peter im Kloster Banz zu einem Meisterwerk barocker Kunst. Nach rund 20 Jahren des Wartens konnte 2025 die dringend nötige anspruchsvolle Restaurierung durch ein Team freiberuflicher Restauratorinnen und Restauratoren unter fachlicher Begleitung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege durchgeführt werden.
Die Principia und das Praetorium von Marktbreit zählen zu den frühesten großdimensionierten Repräsentationsbauten in römischen Militärlagern. Beide wurden in Pfostenbauweise errichtet und sind heute nur noch über Gründungsbefunde nachvollziehbar. Der Vortrag beleuchtet, welche Rückschlüsse sich aus dem archäologischen Befund auf Planung, Ausführung und Logistik der Holzbauten ziehen lassen. Digitale Modelle veranschaulichen zudem den architektonischen Gestaltungsspielraum der Pfostenbauweise.
