Diese Reihe gibt einen Überblick über die Denkfiguren, die man vergröbernd als „esoterisch“ bezeichnet. Ein Schwerpunkt ist die frühchristliche Gnosis, gewissermaßen die erste Verschwörungserzählung der europäischen Geistesgeschichte. Über Mittelalter und frühe Neuzeit verfolgen wir einige Traditionslinien der Rationalitätsskepsis, die schließlich zu den spiritistischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts führen. Hier bilden sich die Leitmotive der modernen Esoterik heraus. Zuletzt sprechen wir über deren Einfluss auf die Kunst, Psychologie, Medizin und Politik des 20. Jahrhunderts sowie über aktuelle Spielformen fundamental(istisch)er Modernitätskritik. Weitere Veranstaltungen der "Kurze(n) Geschichte der Esoterik" 22.6.: "Animalischer Magnetismus und Wurzelrasse" (W139992) 29.6.: "(Anti-)Moderne und Esoterik" (W139993)
„Sein und Zeit" ist das philosophische Hauptwerk von Martin Heidegger. In dieser Vortragsreihe wird Ihnen ein Zugang dazu eröffnet und Sie lernen die Gedanken dieses bedeutenden deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts in dieser intensiven und am Text geschulten Weise kennen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe: 26.5.: "Die Befindlichkeiten des Daseins" (W132951) 2.6.: "Das Dasein als Sorge" (W132952) 9.6.: "Das Sein zum Tode" (W132953)
Diese Vortragsreihe lädt dazu ein, Phasen innerer Leere und stiller Nachdenklichkeit als Teil menschlicher Erfahrung zu verstehen. Der Kurs beleuchtet, wie Menschen diese Momente über die Jahrhunderte wahrgenommen und reflektiert haben – von Johannes vom Kreuz, der in der „dunklen Nacht der Seele“ eine tiefe spirituelle Phase beschreibt, bis hin zu Autoren der Philosophie und Literatur, die existenzielle oder melancholische Zustände thematisieren, etwa Fjodor Dostojewski oder Albert Camus. Der Kurs beleuchtet diese Erfahrungen differenziert, ordnet sie von pathologischen Zuständen ab und öffnet den Blick für unterschiedliche kulturelle und spirituelle Deutungsräume – ohne dass religiöse Überzeugungen Voraussetzung für die Teilnahme sind. Teilnehmende gewinnen Anregungen, diese Erfahrungen differenziert einzuordnen und auf heutige Lebenssituationen zu beziehen.
Mitgefühl gilt als Kern menschlicher Ethik – doch was bedeutet es philosophisch? Der Kurs führt in Denken, Erfahrung und Praxis des Mitgefühls ein: von Aristoteles’ Tugendethik über Schopenhauer und den Buddhismus bis Martha Nussbaum. Er verbindet Philosophie, Psychologie und Spiritualität – und fragt, wie Mitgefühl in einer verletzlichen Welt gelebt werden kann. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Von Zen und Kūkai über Nishida Kitarō und Nishitani Keiji bis zu Watsuji Tetsurō entfaltet sich ein Denken, das Leere, Bewusstsein und Beziehung als Ursprung des Seins versteht. Die japanische Philosophie verbindet Erfahrung, Sprache und Ethik – und steht im spannenden Dialog mit westlichen Denkern von Heraklit und Plotin bis Heidegger und Merleau-Ponty. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Bei der Vortragsreihe von Herrn Dr. Hermann Schlüter zum Thema „Einführung in Martin Heideggers „Sein und Zeit““ bleibt – vor allem für die Online-Teilnehmenden – nur wenig Zeit und Möglichkeit für Rückfragen und eine Vertiefung einzelner Themen. Der Dozent steht nunmehr an einem Abend für Ihre Fragen, Ergänzungen und Anregungen zur Verfügung. Dies wollen wir hiermit möglich machen und je nach Nachfrage für Teilnehmende der Vortragsreihen am Dienstagvormittag auch verstetigen. Die Teilnahme ist nur online möglich.
Sokrates gilt zurecht als einer der Väter der abendländischen Philosophie. Den Athenern aber scheint seine Lehre nicht gefallen zu haben. Sie machen ihm den Prozess und verurteilen ihn zum Tode. Platon, sein wichtigster Schüler, greift seine Verteidigung vor Gericht auf und macht sie zu einer grundlegenden Rechtfertigung der Philosophie und ihrer Fragestellungen: Was macht einen guten Menschen aus, was einen guten Bürger? Was ist ein gutes Leben?
Diese Reihe gibt einen Überblick über die Denkfiguren, die man vergröbernd als „esoterisch“ bezeichnet. Ein Schwerpunkt ist die frühchristliche Gnosis, gewissermaßen die erste Verschwörungserzählung der europäischen Geistesgeschichte. Über Mittelalter und frühe Neuzeit verfolgen wir einige Traditionslinien der Rationalitätsskepsis, die schließlich zu den spiritistischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts führen. Hier bilden sich die Leitmotive der modernen Esoterik heraus. Zuletzt sprechen wir über deren Einfluss auf die Kunst, Psychologie, Medizin und Politik des 20. Jahrhunderts sowie über aktuelle Spielformen fundamental(istisch)er Modernitätskritik. Bisherige Veranstaltungen der "Kurze(n) Geschichte der Esoterik" 15.6.: "Ist Gott ein hinterhältiger Stümper? Der gnostische Verdacht" (W139991) Weitere Veranstaltungen: 29.6.: "(Anti-)Moderne und Esoterik" (W139993)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) Weitere "Philosophische Edelsteine": 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Wir messen Zeit – aber verstehen wir sie? Zwischen Physik und Erfahrung, Körper und Geist, Kunst und Spiritualität zeigt sich Zeit als vielschichtiges Phänomen: etwas, das uns verändert, während wir es erleben. Ein Abend über das Geheimnis, dass wir selbst Teil der Zeit sind. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Zumindest gefühlt nimmt die Zahl an Kriegen auf der Welt derzeit zu. Warum uns das auffällt? Sicher nicht zuletzt deswegen, weil der Krieg uns in Deutschland näher kommt, die Konsequenzen weltweit zu spüren sind und weil wir im Allgemeinen Frieden dem Krieg vorziehen und uns die Gewalt etwa in der Ukraine sehr besorgt. Doch ist es eigentlich immer und in allen Fällen falsch, wenn ein Land einem anderen den Krieg erklärt? Gibt es möglicherweise gute Gründe für den Griff zu den Waffen? Im Vortrag lernen wir die Just War Theory (JWT), die Theorie des gerechten Krieges, kennen. Wir diskutieren, was es aus Sicht der Anhänger der JWT für Gründe geben kann, in den Krieg zu ziehen, welches Verhalten im Krieg gefordert wird und ob die Gründe dafür überzeugend sind. An ausgewählten Beispielen prüfen wir, welche Folgen sich für die Bewertung aktueller Kriege ergeben. So fragen wir auch, welchen Nutzen die JWT überhaupt hat. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosoph:innen verständlich macht.
Diese Reihe gibt einen Überblick über die Denkfiguren, die man vergröbernd als „esoterisch“ bezeichnet. Ein Schwerpunkt ist die frühchristliche Gnosis, gewissermaßen die erste Verschwörungserzählung der europäischen Geistesgeschichte. Über Mittelalter und frühe Neuzeit verfolgen wir einige Traditionslinien der Rationalitätsskepsis, die schließlich zu den spiritistischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts führen. Hier bilden sich die Leitmotive der modernen Esoterik heraus. Zuletzt sprechen wir über deren Einfluss auf die Kunst, Psychologie, Medizin und Politik des 20. Jahrhunderts sowie über aktuelle Spielformen fundamental(istisch)er Modernitätskritik. Bisherige Veranstaltungen der "Kurze(n) Geschichte der Esoterik" 15.6.: "Ist Gott ein hinterhältiger Stümper? Der gnostische Verdacht" (W139991) 22.6.: "Animalischer Magnetismus und Wurzelrasse" (W139992)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) Weitere "Philosophische Edelsteine": 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Der Buddhismus ist eine vielfältige Religion, die heute weltweit Fuß gefasst hat. Trotz der verschiedenen buddhistischen Richtungen gibt es gewisse Grundlagen, die für alle Schulen Gültigkeit haben: der historische Buddha, seine Lehre über das Leiden und den Ausweg daraus oder auch verschiedene moralische Regeln, verknüpft mit meditativen Übungen. Anhand von reichem Bildmaterial werden diese Grundlagen, aber auch die Unterschiede zwischen den buddhistischen Richtungen besprochen.
Liebe: Die Grundkraft menschlicher Existenz. Platon nennt sie „Eros“ und sieht die dadurch entfachte Sehnsucht als das Wirken eines Dämons. Wird Eros richtig genutzt, kann er den Weg zum Glück weisen. Augustinus führt diese Gedanken weiter: Das Herz als Sitz der Liebe. In der Unruhe des Herzens entbrennt die Sehnsucht nach Ruhe, die Erfüllung in Gottes Liebe findet.
Liebe ist eine Grundkraft der menschlichen Existenz. Der antike Philosoph Platon (ca. 428 – 348) nennt diese Kraft „Eros“ und betrachtet die durch Eros entfachte Sehnsucht nach dem Geliebten als das Wirken eines Dämons. Doch Eros kann für Platon noch mehr: Wird die Macht des Eros richtig genutzt, führt sie in das Reich des Guten und Schönen, um so den Weg zu einem glücklichen Leben zu weisen. Viele Jahrhunderte später erweitert der Kirchenvater Augustinus (354 – 430) die antiken Gedanken zu einer christlichen Philosophie des Herzens. Das Herz wird zum Sitz der Liebe und zum innersten Antrieb der Person. In der Unruhe des Herzens entbrennt die Sehnsucht nach Ruhe, die ihre Erfüllung erst in der Liebe Gottes findet.
Kirschblüte und Herbstlaub, Wabi-Sabi und Mujo – das japanische Denken sieht in der Vergänglichkeit nicht Verlust, sondern Sinn. Der Abend zeigt, wie Natur, Zeit und Schönheit zusammengehören, von „mono no aware“ bis zu heutigen Formen bewussten Lebens. Mit Bezügen zur westlichen Kunst- und Zeitphilosophie. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) Weitere "Philosophische Edelsteine": 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Bei der Vortragsreihe von Herrn Dr. Hermann Schlüter über „Philosophische Edelsteine“ bleibt – vor allem für die Online-Teilnehmenden – nur wenig Zeit und Möglichkeit für Rückfragen und eine Vertiefung einzelner Themen. Der Dozent steht nunmehr an einem Abend für Ihre Fragen, Ergänzungen und Anregungen zur Verfügung. Dies wollen wir hiermit möglich machen und je nach Nachfrage für Teilnehmende der Vortragsreihen am Dienstagvormittag auch verstetigen. Die Teilnahme ist nur online möglich.
Sie gelten als bibeltreu, missionarisch und politisch einflussreich: Evangelikale prägen die USA bis heute. Was glauben sie genau? Warum engagieren sie sich so stark in Gesellschaft und Politik? Der Vortrag nimmt Sie mit in die Welt dieser Bewegung, erklärt ihre theologischen Wurzeln und zeigt, wie ihr Glaube das Denken und Handeln von Millionen Menschen in den USA formt.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) Weitere "Philosophische Edelsteine": 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) Weitere "Philosophische Edelsteine": 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Möchten Sie Ihre Denkfähigkeiten schärfen und die Welt um sich herum mit neuen Augen sehen? Dann ist dieser Kurs genau das Richtige für Sie! An vier Abenden tauchen wir in einem virtuellen „Denk-Café“ in die Welt der Philosophie ein. Es geht dabei nicht um trockene Theorie, sondern um gemeinsames Erleben und Üben. Wir nutzen ein interaktives Spiel, um in Teamarbeit Phänomene unserer Wirklichkeit zu hinterfragen, zu analysieren und ihre Bedeutung zu verstehen. Sie werden staunen, wie praxisnah und bereichernd philosophisches Denken sein kann! Dieser Kurs ist ideal für Anfänger*innen und alle, die einen lebendigen und interaktiven Zugang zur Philosophie suchen.
Was, wenn Gott nicht einmal mehr fehlt? Der Theologe Jan Loffeld beschreibt unsere Gegenwart: Viele Menschen leben erfüllt, ohne Gott zu vermissen oder nach ihm zu fragen. Diese „religiöse Gleichgültigkeit“ stellt Christinnen und Christen vor die Frage, wie und ob sich ihr Glaube heute noch vermitteln lässt. Wir haken nach und versuchen die Thesen Loffelds nachzuvollziehen und zu hinterfragen.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) Weitere "Philosophische Edelsteine": 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, warum es ihn selbst und sein Leben, warum es Menschen und Dinge, warum es überhaupt etwas gibt und nicht nichts. Hat die Welt als Ganze einen Grund? Metaphysik ist die philosophische Königsdisziplin, die ganz grundsätzlich nach der Wirklichkeit hinter den Naturerscheinungen fragt. Sie beschäftigt sich unter anderem mit dem Wesen des Seins, dem Verhältnis von Geist und Materie, der Natur von Raum und Zeit und der Existenz des freien Willens. Im Rahmen der Vortragsreihe "Montags in Moosach".
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114)
Menschliche Gemeinschaften bedürfen gemeinsamer Ziele, um die Solidarität ihrer Mitglieder zu aktivieren und einen inneren Zusammenhalt herzustellen; dieses gemeinsame Ziel heißt seit jeher „Gemeinwohl“. Deshalb gilt die Förderung des Gemeinwohls als die umfassendste aller Zielvorgaben der Politik, als der gemeinsame Nenner aller politischen Anstrengungen. Das Grundgesetz hat zwar keinen vollständigen, abgeschlossenen Plan des Gemeinwohles, im Verfassungstext werden aber an drei Stellen umfangreiche Zielvorstellungen formuliert.
Zeitmangel, Dauerstress, das Gefühl, ständig reagieren zu müssen – viele Menschen erleben ihr Leben als beschleunigt und entfremdet. Der Soziologe Hartmut Rosa hat diese Erfahrung nicht nur analysiert, sondern mit seiner Resonanztheorie einen Gegenentwurf entwickelt: ein anderes Verhältnis zur Welt, zu Arbeit, Beziehungen und sich selbst. In diesem Kurs werden zentrale Gedanken aus Rosas Werken – von der Beschleunigungsdiagnose bis zur Resonanztheorie – verständlich erschlossen und miteinander verknüpft. Ziel ist es, die Theorie nicht nur zu verstehen, sondern sie als Orientierungshilfe für das eigene Leben fruchtbar zu machen. Inhalte & Ablauf: 1. Abend: Beschleunigung als Grundproblem der Moderne: Arbeit, Technik, Lebensrhythmen Entfremdung: Warum „mehr“ oft nicht zu „besser“ führt 2. Abend: Resonanz: Was meint ein gelingendes Weltverhältnis? Resonanzachsen: Beziehungen, Arbeit, Natur, Kultur Praktische Resonanzräume Diskussion und Reflexion eigener Erfahrungen
