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Ist das Patriarchat wirklich „natürlich“? Ein Blick über den Tellerrand westlicher Gesellschaften

Männliche Dominanz, Hierarchien und die Kontrolle über Ressourcen erscheinen vielen als historisch unvermeidlich oder gar als Ausdruck „natürlicher“ Ordnung. Doch ein kulturvergleichender und historischer Blick zeigt, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse weit vielfältiger gestaltet sind, als es auf den ersten Blick scheint.
Diese Veranstaltung hinterfragt patriarchale Strukturen nicht ideologisch, sondern analytisch und differenziert. Welche historischen Bedingungen begünstigten die Entstehung männlich dominierter Gesellschaftsformen? Welche Rolle spielte die systematische Abwertung des Weiblichen – symbolisch wie konkret – in der Ausbildung von Hierarchien? Und inwiefern prägen diese Muster bis heute unsere Institutionen, Rollenbilder und Selbstverständlichkeiten? Zugleich richtet sich der Blick auf alternative Gesellschaftsmodelle. Ethnologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven zeigen, dass Kooperation, Fürsorge und gemeinschaftliche
Entscheidungsstrukturen in manchen Kulturen stärker gewichtet werden. Was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten über Geschlechterverhältnisse, Macht und Zusammenleben lernen?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, scheinbar „natürliche“ Ordnungen kritisch zu prüfen und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten neu zu denken – sachlich, offen und jenseits vereinfachender Zuschreibungen.

Ist das Patriarchat wirklich „natürlich“? Ein Blick über den Tellerrand westlicher Gesellschaften

Männliche Dominanz, Hierarchien und die Kontrolle über Ressourcen erscheinen vielen als historisch unvermeidlich oder gar als Ausdruck „natürlicher“ Ordnung. Doch ein kulturvergleichender und historischer Blick zeigt, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse weit vielfältiger gestaltet sind, als es auf den ersten Blick scheint.
Diese Veranstaltung hinterfragt patriarchale Strukturen nicht ideologisch, sondern analytisch und differenziert. Welche historischen Bedingungen begünstigten die Entstehung männlich dominierter Gesellschaftsformen? Welche Rolle spielte die systematische Abwertung des Weiblichen – symbolisch wie konkret – in der Ausbildung von Hierarchien? Und inwiefern prägen diese Muster bis heute unsere Institutionen, Rollenbilder und Selbstverständlichkeiten? Zugleich richtet sich der Blick auf alternative Gesellschaftsmodelle. Ethnologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven zeigen, dass Kooperation, Fürsorge und gemeinschaftliche
Entscheidungsstrukturen in manchen Kulturen stärker gewichtet werden. Was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten über Geschlechterverhältnisse, Macht und Zusammenleben lernen?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, scheinbar „natürliche“ Ordnungen kritisch zu prüfen und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten neu zu denken – sachlich, offen und jenseits vereinfachender Zuschreibungen.
  • Gebühr
    16,00 €
  • Kursnummer: 262-P1011
  • Start
    Mo. 16.11.2026
    18:30 Uhr
    Ende
    Mo. 16.11.2026
    20:45 Uhr
  • 1 Termin / 1.5 Ustd.
    Dozent*in:
    Kai Kaufmann
  • Veranstalter:
    vhs Puchheim-Eichenau
13.03.26 21:23:45