Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaele Wiegel. Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ. Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich
Deutschland gibt mehr für seine Gesundheitsversorgung aus als fast jedes andere Land der Welt – und bekommt dafür nicht immer die beste Leistung. Wohin fließen die 505 Milliarden Euro wirklich? Wo stecken die Milliarden, die das System ineffizient verschwendet? Und was müsste sich ändern, damit das Gesundheitssystem auch morgen noch finanzierbar bleibt? Der Vortrag liefert eine klare Analyse der Reformpotenziale, einen Blick auf internationale Vorbilder und konkrete Handlungsempfehlungen – aktuell und praxisnah, auch mit Blick auf das neue GKV-Stabilisierungsgesetz 2026. Dieser Vortrag findet auch wieder hybrid statt. Die Logindaten werden per Mail verschickt. Kurzentschlossene sind am Abend wie immer willkommen. Es gibt eine Abendkasse.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten. Gleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden. Der Vortrag zeigt auf, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken. Ute Schmid ist Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie ist Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg und lehrt und forscht seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz mit Fokus auf menschenähnliches maschinelles Lernen und Methoden für interaktives und erklärendes Lernen. Ute Schmid ist Mitglied im Bayerischen KI-Rat und EurAI Fellow. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) statt.
Die Midterm Elections am 3. November 2026 markieren eine Weichenstellung für die zweite Hälfte der Trump-Präsidentschaft. Wer kontrolliert künftig Repräsentantenhaus und Senat? Welche Botschaft haben die amerikanischen Wählerinnen und Wähler an die Regierung gesandt – und was bedeutet das für Europa? Der Vortrag liefert eine fundierte Analyse der Wahlergebnisse, der politischen Kräfteverhältnisse in Washington und der Konsequenzen für Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, mit Blick auf die transatlantischen Beziehungen und die Herausforderungen einer sich verändernden Weltordnung. Dieser Vortrag findet auch wieder hybrid statt. Die Logindaten werden per Mail verschickt. Kurzentschlossene sind am Abend wie immer willkommen. Es gibt eine Abendkasse.
Die Bischofskirche von Ostia, der Hafenstadt Roms, wurde von Konstantin dem Großen kurz nach der Legalisierung des Christentums gestiftet. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen überhaupt. Im Gegensatz zu den meisten anderen konstantinischen Kirchenstiftungen ist diese Bischofskirche nie nachträglich überbaut worden, so dass hier - einmalig für den Beginn der christlichen Sakralarchitektur - Aussehen und Gestaltung einer Kirche aus der Zeit zwischen 320 und 330 freigelegt werden können. Seit 2023 wird die Anlage von den Universitäten Bonn und Köln gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Rom und in Kooperation mit der römischen Universität La Sapienza ausgegraben. Im Vortrag werden die Ergebnisse der bisherigen Grabungskampagnen vorgestellt. Sabine Feist lehrt Christliche Archäologie an der Universität Bonn.
Das Jahr 2026 hat die Welt erneut in Atem gehalten: Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China haben sich verschärft, der Krieg in der Ukraine wirft weiter seinen Schatten auf Europa, und in Washington haben die Midterm Elections die politischen Kräfteverhältnisse neu geordnet. Was bedeutet das alles für das Jahr 2027? Bei unserem Jahresausblick werfen wir gemeinsam einen fundierten Blick auf die politischen Entwicklungen und Konfliktlinien, die das kommende Jahr prägen werden: Wie entwickelt sich die transatlantische Partnerschaft unter einer zweiten Trump-Administration? Welche Weichen stellt Europa für seine Sicherheit und Souveränität? Und welche Krisenherde könnten 2027 zum Zündfaktor einer neuen Eskalation werden? Auch Deutschland steht 2027 vor einer anspruchsvollen innenpolitischen Agenda. Die neue Bundesregierung muss beweisen, ob sie die großen Herausforderungen unserer Zeit – Wirtschaftsschwäche, Energiewende, Migrationspolitik und die Modernisierung des Staates – tatsächlich anpackt und gestalten kann. Wie stabil ist die Koalition? Gelingt der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung, oder droht Deutschland in der Stagnation zu verharren? Und wie verändert der wachsende Einfluss der politischen Ränder die Debattenkultur und die Handlungsfähigkeit der demokratischen Mitte? Auch gesellschaftlich stehen wegweisende Fragen auf der Tagesordnung: Wie geht Deutschland mit zunehmender Polarisierung um? Welche Rolle spielen Medien und soziale Netzwerke in einer Zeit, in der Vertrauen in Institutionen schwindet? Und wie lässt sich demokratische Teilhabe stärken, wenn das Gefühl der Ohnmacht bei vielen Bürgerinnen und Bürgern wächst? Dieser Abend bietet keine Glaskugel – aber eine informierte, kritische Einordnung der Lage. Gemeinsam mit Ihnen beleuchten wir die wichtigsten geopolitischen und innenpolitischen Trends, diskutieren Szenarien und fragen: Was können Bürgerinnen und Bürger tun, um die Demokratie in unsicheren Zeiten zu stärken? Dieser Vortrag findet auch wieder hybrid statt. Die Logindaten werden per Mail verschickt. Kurzentschlossene sind am Abend wie immer willkommen. Es gibt eine Abendkasse.
