vhs: Demokratische Orte des Lernens
Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Belehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden. Das Programmangebot des Fachbereichs „Politik – Gesellschaft – Umwelt“ ist breit angelegt und umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor.
Die Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.
Deutschland gibt mehr für seine Gesundheitsversorgung aus als fast jedes andere Land der Welt – und bekommt dafür nicht immer die beste Leistung. Wohin fließen die 505 Milliarden Euro wirklich? Wo stecken die Milliarden, die das System ineffizient verschwendet? Und was müsste sich ändern, damit das Gesundheitssystem auch morgen noch finanzierbar bleibt? Der Vortrag liefert eine klare Analyse der Reformpotenziale, einen Blick auf internationale Vorbilder und konkrete Handlungsempfehlungen – aktuell und praxisnah, auch mit Blick auf das neue GKV-Stabilisierungsgesetz 2026. Dieser Vortrag findet auch wieder hybrid statt. Die Logindaten werden per Mail verschickt. Kurzentschlossene sind am Abend wie immer willkommen. Es gibt eine Abendkasse.
Die Midterm Elections am 3. November 2026 markieren eine Weichenstellung für die zweite Hälfte der Trump-Präsidentschaft. Wer kontrolliert künftig Repräsentantenhaus und Senat? Welche Botschaft haben die amerikanischen Wählerinnen und Wähler an die Regierung gesandt – und was bedeutet das für Europa? Der Vortrag liefert eine fundierte Analyse der Wahlergebnisse, der politischen Kräfteverhältnisse in Washington und der Konsequenzen für Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, mit Blick auf die transatlantischen Beziehungen und die Herausforderungen einer sich verändernden Weltordnung. Dieser Vortrag findet auch wieder hybrid statt. Die Logindaten werden per Mail verschickt. Kurzentschlossene sind am Abend wie immer willkommen. Es gibt eine Abendkasse.
Das Jahr 2026 hat die Welt erneut in Atem gehalten: Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China haben sich verschärft, der Krieg in der Ukraine wirft weiter seinen Schatten auf Europa, und in Washington haben die Midterm Elections die politischen Kräfteverhältnisse neu geordnet. Was bedeutet das alles für das Jahr 2027? Bei unserem Jahresausblick werfen wir gemeinsam einen fundierten Blick auf die politischen Entwicklungen und Konfliktlinien, die das kommende Jahr prägen werden: Wie entwickelt sich die transatlantische Partnerschaft unter einer zweiten Trump-Administration? Welche Weichen stellt Europa für seine Sicherheit und Souveränität? Und welche Krisenherde könnten 2027 zum Zündfaktor einer neuen Eskalation werden? Auch Deutschland steht 2027 vor einer anspruchsvollen innenpolitischen Agenda. Die neue Bundesregierung muss beweisen, ob sie die großen Herausforderungen unserer Zeit – Wirtschaftsschwäche, Energiewende, Migrationspolitik und die Modernisierung des Staates – tatsächlich anpackt und gestalten kann. Wie stabil ist die Koalition? Gelingt der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung, oder droht Deutschland in der Stagnation zu verharren? Und wie verändert der wachsende Einfluss der politischen Ränder die Debattenkultur und die Handlungsfähigkeit der demokratischen Mitte? Auch gesellschaftlich stehen wegweisende Fragen auf der Tagesordnung: Wie geht Deutschland mit zunehmender Polarisierung um? Welche Rolle spielen Medien und soziale Netzwerke in einer Zeit, in der Vertrauen in Institutionen schwindet? Und wie lässt sich demokratische Teilhabe stärken, wenn das Gefühl der Ohnmacht bei vielen Bürgerinnen und Bürgern wächst? Dieser Abend bietet keine Glaskugel – aber eine informierte, kritische Einordnung der Lage. Gemeinsam mit Ihnen beleuchten wir die wichtigsten geopolitischen und innenpolitischen Trends, diskutieren Szenarien und fragen: Was können Bürgerinnen und Bürger tun, um die Demokratie in unsicheren Zeiten zu stärken? Dieser Vortrag findet auch wieder hybrid statt. Die Logindaten werden per Mail verschickt. Kurzentschlossene sind am Abend wie immer willkommen. Es gibt eine Abendkasse.
