Wie man die Welt wahrnimmt, wird wesentlich durch Gedanken mitbestimmt. Manche Gedanken, Bewertungen und Interpretationen laufen so schnell ab, dass sie uns gar nicht bewusst werden. Gerade bei solchen automatischen Gedanken kann es Verzerrungen geben. Im Vortrag werden typische "Denkfehler" aufgedeckt, die dazu führen, dass wir Dinge sehr persönlich nehmen, auf uns beziehen oder uns leicht verunsichern lassen. Mit diesem Wissen lässt sich den eigenen Denkmustern besser auf die Schliche kommen, um hinderliche Denkfallen zu entkräften.
Denkmuster prägen unsere Sicht auf uns selbst, auf die Umwelt und auf die Zukunft. Manche Denkmuster sind hilfreich, andere bescheren uns negative Gefühle. In diesem Vortrag geht es um kognitive Verzerrungen, die bewirken, dass das, was schlecht läuft, nicht gelingt oder uns ärgert, ein zu großes Gewicht bekommt. Wenn Gedanken die Stimmung trüben oder das Verhalten einschränken, kann es günstig sein, sich mögliche Denkfehler bewusst zu machen.
Wir alle kennen Aussagen wie „Glück hat viele Gesichter“. Aber ist es wirklich so individuell verschieden, was Menschen unter Glück verstehen? Und ist es überhaupt erstrebenswert, „das Glück“ zu suchen? Der Vortrag beleuchtet diese Fragen aus einer psychologischen Perspektive, indem zentrale Befunde der Forschung zum subjektiven Wohlbefinden diskutiert werden. Doch was hilft uns all dieses Wissen, wenn Glück alltagssprachlich „ein flüchtiger Vogel“ ist? Oder können wir vielleicht Strategien lernen, die uns glücklicher machen?
