Man geht davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem Zufall ausliefert. Tatsächlich gab es Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen, und nicht zuletzt in der Politik, schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs.
In Kooperation mit der vhs Reutlingen. Der Ausbruch des Jahres 79 n. Chr. aus dem Blickwinkel einer Familie auf Grundlage von Plinius' Augenzeugenbericht.
In Kooperation mit der vhs Reutlingen Weihnachten 800 in Rom - erlebt von einem Schreiber oder Pilger.
In Kooperation mit der vhs Reutlingen Kloster Reichenau, um das Jahr 980 - aus der Sicht eines jungen Mönchs.
1870 begründeten die Briten den ersten modernen Geheimdienst vor dem Hintergrund der irischen Unabhängigkeitsbewegung. Doch schon zuvor gab es Spionage, wie dies z. B. im Alten Testament geschildert wird. Im 20. Jahrhundert wurde Spionage zu einer tragenden Informationssäule für Staaten. Vor allem im Kontext der beiden Weltkriege wurden Geheimdienste immer weiterentwickelt, ebenso im Kalten Krieg. Und heute? Nahezu kein Staat ohne Geheimdienst!
