Wer sind die Persönlichkeiten hinter den spektakulären Bauwerken des Dekonstruktivismus, die schon jetzt Geschichte schrieben? Erfahren Sie mehr über Architekten und Architektinnen, die sich als Vertreter*innen dieser Strömung definieren oder definiert haben. Zaha Hadid, COOP Himmelb(l)au, Bernhard Tschumi, Daniel Libeskind sowie der im Dezember 2025 verstorbene Frank O. Gehry stehen im Mittelpunkt einer bildreichen und internationalen Architekturreise.
Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen. Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben. Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an: Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet. Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“
1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.
Die Kunsthistorikerin Regina Sasse lädt Sie ein, einen der aufregendsten Jugendstilkünstler Münchens kennenzulernen: Carl Strathmann (1866–1939) war Maler, Zeichner, Illustrator und entwarf Möbel und Textilien. Mit seiner ornamentalen Detailverliebtheit schuf er fabelhaft bizarre Bildwelten. Das Münchner Stadtmuseum zeigte seinen künstlerischen Nachlass 2019 in einer vielbeachteten Ausstellung. Der Online-Vortrag präsentiert die Highlights der Ausstellung und noch nicht ausgestellte Werke. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Neben der erfolgreichen Architektursprache des Dekonstruktivismus gibt es Architekturbüros, die ein anderes Repertoire an architektonischen Formen und Botschaften in ihren Bauten und Entwürfen zeigen. Sie arbeiten strukturell, verbinden Alt und Neu oder sehen sich als Erben der klassischen Moderne. David Chipperfield, Jean Nouvel, Richard Meyer sowie das Büro von Jaques Herzog und Pierre de Meuron stehen im Mittelpunkt dieses Vortrages.
Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge.
Der Münchner Königsplatz beherbergt drei Museen von Weltrang. Anhand ausgewählter Ausstellungsobjekte werden diese Highlights antiker Kultur in einem Vortrag vorgestellt. So können auch diejenigen einen Einblick in diese spannenden Museen erhalten, denen ein persönlicher Besuch am Königsplatz nicht möglich ist.
Auf einer digitalen Entdeckungstour durch München - von bekannten Wahrzeichen bis zu versteckten Lieblingen in malerischen Hinterhöfen lüften wir die Geheimnisse der steinernen Herrschaften. Erleben Sie einen Abend voller amüsanter Anekdoten mit Tipps für Ihren nächsten Frühlingsspaziergang.
Der Online-Vortrag beleuchtet Münchens Entwicklung von der römischen Siedlung "forum apud munichen" an der Salzstraße über mittelalterliche Handelswege und Stadtmauern bis zu den Erweiterungen des 19. Jahrhunderts. Er erklärt das Wachstum der Stadt und dient als Einstieg für Führungen entlang der Münchner Prachtstraßen.
August Macke war einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus. Tauchen Sie ein in die farbenfrohe Welt Mackes und entdecken Sie, wie seine Werke durch Licht, Bewegung und intensive Farbgebung geprägt wurden. Der Vortrag beleuchtet Mackes künstlerische Entwicklung, seine Inspirationsquellen sowie die Rolle seiner Kunst in einer Zeit des Umbruchs. Lassen Sie sich von seinen visionären Bildern begeistern und erfahren Sie mehr über die Bedeutung seines Schaffens für die moderne Kunst. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Wir verfolgen, wie Künstlerinnen und Künstler Frauen vom Idealbild der Antike über Madonnen, Musen und Schönheitsnormen bis zu feministischen Gegenbildern der Moderne darstellen. Wie verändern sich Rollen, Macht und Sichtbarkeit? Ein inspirierender Blick auf Wandel und Selbstbestimmung. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung.
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Tauchen Sie ein in die herausragende Jugendstilsammlung des Münchner Stadtmuseums. Sie vereint Grafik, Malerei, Skulpturen, exquisite Schmuckstücke, Möbel und Textilien sowie kunstgewerbliche Objekte. Erfahren Sie, weshalb sich Künstlerinnen und Künstler wie Elisabeth Erber, Hermann Obrist, Bernhard Pankok oder Richard Riemerschmid von historischen Vorbildern lösten und neue, von der Natur inspirierte Formen entwickelten. Entdecken Sie die Reformideen, die hinter dem Münchner Jugendstil stecken und lassen Sie sich von der Eleganz der Werke begeistern. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
