Neben der Theorie des "Kreativen Schreibens" - Merkmale, Konzepte, Methoden - vermittelt dieser Kurs in vielen Praxis-Übungen einen Einblick in die Ausgestaltung und Durchführung der verschiedensten Übungen der unterschiedlichen Methoden. Die Übungsaufgaben senden Sie zur Begutachtung an den Dozenten. Innerhalb einer Woche erhalten Sie ein qualifiziertes Feedback und können das Erlernte in den nächsten Übungen direkt in der Praxis umsetzen. Am Kursende haben Sie den Kenntnisstand, mit den erlernten Methoden Ihre kreativen Schreibfertigkeiten zu trainieren und selbständig zu erweitern. Der Start und das Gespräch mit dem Dozenten ist innerhalb des Semesters individuell möglich. Eine Woche nach Einsendung der Übungen erhalten Sie ein erstes Feedback, der weitere Austausch kann innerhalb des Semesters frei vereinbart werden. Dauer/Umfang: 4 einzeln zu bearbeitende Kurspakete, jeweils bestehend aus: mind. 45 min. selbstständiges Studium des Lehrmaterials (ca. 30 Seiten) Ca. 45 min. selbstständige Bearbeitung der Übungen 30 min. abschließt. Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail) Kursgebühr: 135 Euro (beinhaltet 4 x Lehrmaterial als PDF-Dokument, 4 x Feedback zu den Übungen als E-Mail, 4 x 30min. weiterer Austausch per Videochat/Mail) Voraussetzungen: Sie verfügen über einen Internetzugang, eine E-Mail-Adresse, eine Software zur Anzeige von PDF-Dokumenten (z.B. AcrobatReader) und ein Textverarbeitungsprogramm (MS Word/OpenOffice/Libre) sowie zum Versenden der Dateien wahlweise ein E-Mail-Programm (MS Outlook/Thunderbird/…) oder einen Web-Browser(Chrome/Firefox/…); sollte der Austausch per Videochat statt Telefon gewünscht sein, dann wird noch Skype als installierte Software benötigt. Kursleitung: Thomas Opfermann, Redaktionsmitglied "SOMMERGRAS" der Deutschen Haiku-Gesellschaft (DHG), Studium der Kulturwissenschaften (Literaturgeschichte/Philosophie), Publikation von Haiku und Kurzgeschichten in diversen Anthologien. Um mehr Informationen zu erhalten, melden Sie sich bitte bei Helena Golder unter 0871/92292-520 oder golder@vhs-landshut.de.
Der Haarer Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski, die Leiterin der Gemeindebibliothek Johanna Zeber, Anne Brieger vom Buchladen Haar und ich als Literaturwissenschaftlerin stellen Ihnen unsere Lieblingsbücher für den Sommer vor. Die Veranstaltung findet hybrid statt.
Entfalten Sie Ihr Schreibtalent - ganz bequem von zu Hause aus! Unser Online-Kurs begleitet Sie Schritt für Schritt von der Buchidee bis zur Veröffentlichung. Sie erhalten fundiertes Wissen rund um Ihr Buchprojekt - von der Gestaltung des Covers über ISBN bis hin zum Marketing, mit oder ohne Verlag. Gemeinsam werden wir kreativ und wenden das Gelernte in der Praxis an. Die Kursleitung unterstützt Sie dabei, schon bald Ihr eigenes Buch in den Händen zu halten. Idealerweise bringen Sie bereits eine Buchidee oder ein Manuskript mit - egal, ob grob oder fast fertig.Vanessa Massold ist eine Schriftstellerin und Schreiblehrerin aus dem Allgäu. Veröffentlichungen: "Eine Katze" in Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Ausgewählte Werke" (2021); "metamorphose - Lyrik und Gedichte" (2025)Der Kurs findet online statt. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn per E-Mail.
Wer gerne Gedichte hört, liest, spricht, schreibt, auswendig lernt ... kurzum mit ihnen lebt, ist in diesem Kursraum herzlich willkommen. Am Dienstagabend um 18.00 Uhr treffen wir uns auf eine halbe Stunde in einem Video-Konferenzraum der vhs.cloud. Immer wird eine Person ein Gedicht ihrer Wahl vorstellen und sagen, warum es für sie ein wichtiges Gedicht ist. Sie können nur zuhören oder auch selbst ein Gedicht vorschlagen. Selbstgeschriebene Gedichte der Teilnehmenden werden im Kurs nicht besprochen.Online-Angebot der Volkshochschulen aktuelles forum VHS, Ahlen, Bingen, Herrenberg, Landkreis Schwandorf, Landkreis Amberg-Sulzbach, Neuss, Unteres Remstal, Wesel, WinnendenNeue Teilnehmer:innen sind gerne willkommen.
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel. Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zeruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent. Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus Israel. Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman sind auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent. Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
Prag, die Hauptstadt Böhmens, war um 1900 durchaus nicht das gemütliche k.u.k.-Reservat, das sich heutige Touristen gerne vorstellen. Die Stadt war geprägt von sich zuspitzenden nationalen Gegensätzen zwischen Tschechen und Deutschen, was vor allem die jüdische Bevölkerung in eine prekäre Lage versetzte. Aber auch das Tempo, mit dem eine Vielzahl technischer Innovationen innerhalb weniger Jahre durchgesetzt wurde, ließ bei vielen Bewohnern das Gefühl aufkommen, am Ende einer Epoche zu stehen. Sehr genau registrierte Kafka die unheimliche Faszination dieser Herausforderung: Telefone, Diktiergeräte, nächtlich beleuchtete Straßen, elektrische Trams und nicht zuletzt Kinos veränderten auch seinen Alltag. Dr. Reiner Stach studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik. 1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer Mythos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹, in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte. 2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet. Für sein herausragendes Gesamtwerk auf dem Feld der literarischen Biographik erhielt er 2016 den Joseph-Breitbach-Preis.
