Schutz, Erhalt, Erforschung und Vermittlung – das sind die Aufgaben, zu denen sich die Bundesrepublik Deutschland mit der Nominierung des Obergermanisch-Raetischen Limes als UNESCO-Welterbe verpflichtet hat. 2005 wurde die römische Grenze zwischen Rhein und Donau als Teil der „Grenzen des Römischen Reiches“ in die Welterbeliste eingeschrieben. Der Vortrag zeigt, was am Mainlimes und zwischen Mönchsroth an der württembergischen Grenze und Eining an der Donau in 20 Jahren beim Schutz, der Erforschung und der Vermittlung des Limes erreicht wurde.
Wie steht Architektur im Einklang mit unserem Planeten Erde? Wie kann Bauen im Einklang mit der Natur gelingen? Dazu hilft ein Blick in Geschichte und Gegenwart: die Bauwerke von Antoni Gaudí, Frank Lloyd Wright und Friedensreich Hundertwasser, das Münchner Olympiastadion von Günther Behnisch und Frei Otto, die Werke des indischen Architekten Balkrishna Doshi oder die begrünten Hochhäuser des Mailänder Architekten Stefano Boeri – sie alle versuchen auf ganz unterschiedliche Weise, diese Fragen zu beantworten.
Im 19.Jahrhundert veränderte sich das Leben der Menschen und die Kunst durch politische Umbrüche, Industrialisierung und Erfindungen. Bereits um 1800 legten C. D. Friedrich oder Goya mit neuartigen Bildern den Grundstein einer modernen Kunsttheorie. Es entstand die moderne Großstadt, Ausstellungen brachten die Welt nach Europa und die Fotografie forderte die Malerei heraus. Schließlich revolutionierten Künstler wie Cézanne, van Gogh oder Gauguin die Kunst und prägten die Malerei bis in die 60er Jahre des 20.Jahrhunderts.
In der Alten Münze im Herzen Münchens wird derzeit ein Pilotprojekt zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen umgesetzt: die erste großflächige Indach-Photovoltaikanlage aus sogenannten Solarbiberschwänzen. Der Vortrag erläutert die besonderen technischen Anforderungen, sowie die Chancen, die sich aus diesem Projekt für die Nutzung innovativer Photovoltaiklösungen in historisch sensiblen Gebäuden für den Klimaschutz ergeben.
Während man an anderen Orten Europas im 19. Jahrhundert Landschaftsgärten im englischen Stil anlegte oder zweckmäßige Industriebauten errichtete, schuf sich König Ludwig II. in Bayern eine eigene Welt: Schlösser, die Anklänge an mittelalterliche Burgen, barocke Anlagen oder orientalische Paläste suchten. Schloss Neuschwanstein schwebte in den Alpen, Schloss Falkenstein blieb ein Luftschloss. Kontrastierend dazu betrachten wir Glasbauten von Ludwig Mies van der Rohe: transparente Häuser aus Glas und Luft.
Regensburg war seit dem späten 7. Jahrhundert Hauptort des bairischen Herzogtums. Neben Pfalzen wie Freising und Salzburg spielten aber auch ländliche Orte wie Aschheim oder Altötting als Schauplatz für Synoden und Gerichtstage eine wichtige Rolle. Doch wie sahen diese Orte aus und was unterschied sie von anderen? Anhand archäologischer Spuren wird der Frage nachgegangen, welche baulichen oder räumlichen Strukturen herzogliche Herrschaftsausübung erkennen lassen.
Die Villa Stuck als Künstlerhaus ist das Gesamtkunstwerk Franz von Stucks. In ihr vollendet sich sein Streben nach einer Vereinigung aller Künste. Sie repräsentiert seinen Erfolg und war gleichzeitig die wesentliche Inspirationsquelle seines Schaffens. Welche inspirierenden Künstlerhäuser gibt es noch, auch auf anderen Kontinenten? Wir begeben uns auf eine spannende Reise zu den Atelierwohnhäusern von Frederic Lord Leighton in London, Claude Monet in Giverny, Georgia O'Keeffe in New Mexico, Jacques Majorelle in Marokko u.a. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck
Kunstvolle Einlegearbeit, edle Materialien und handwerkliche Präzision machen das Chorgestühl der Stiftskirche St. Dionysius und St. Peter im Kloster Banz zu einem Meisterwerk barocker Kunst. Nach rund 20 Jahren des Wartens konnte 2025 die dringend nötige anspruchsvolle Restaurierung durch ein Team freiberuflicher Restauratorinnen und Restauratoren unter fachlicher Begleitung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege durchgeführt werden.
Die Kunsthistorikerin Regina Sasse lädt Sie ein, einen der aufregendsten Jugendstilkünstler Münchens kennenzulernen: Carl Strathmann (1866–1939) war Maler, Zeichner, Illustrator und entwarf Möbel und Textilien. Mit seiner ornamentalen Detailverliebtheit schuf er fabelhaft bizarre Bildwelten. Das Münchner Stadtmuseum zeigte seinen künstlerischen Nachlass 2019 in einer vielbeachteten Ausstellung. Der Online-Vortrag präsentiert die Highlights der Ausstellung und noch nicht ausgestellte Werke. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
Tauchen Sie ein in die herausragende Jugendstilsammlung des Münchner Stadtmuseums. Sie vereint Grafik, Malerei, Skulpturen, exquisite Schmuckstücke, Möbel und Textilien sowie kunstgewerbliche Objekte. Erfahren Sie, weshalb sich Künstlerinnen und Künstler wie Elisabeth Erber, Hermann Obrist, Bernhard Pankok oder Richard Riemerschmid von historischen Vorbildern lösten und neue, von der Natur inspirierte Formen entwickelten. Entdecken Sie die Reformideen, die hinter dem Münchner Jugendstil stecken und lassen Sie sich von der Eleganz der Werke begeistern. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
"Als Gott die Erde erschuf, stolperte er über den Kaukasus und ließ all seine Schätze hier fallen." Begleiten Sie die Studienreiseleiterin und Geologin Marina Novikova zu außergewöhnlichen Landschaften mit Almwiesen vor eisgepanzerten Bergriesen, üppigen Wäldern und Stränden mit subtropischer Vegetation. Georgien gehört zu den ältesten christlichen Ländern und ist allein wegen seiner Klöster und Kirchen eine Reise wert. Stolze und zugleich herzliche Menschen prägen das faszinierende Land. Auch die Weinkultur und die ausgefallene Küche sind einmalig.
Begleiten Sie die Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss durch London. Westminster Abbey, Big Ben, Buckingham Palace und der Tower sind schon aus dem Englischunterricht bekannt. Weniger geläufig ist das Haus des Sammlers Sir John Soane oder das Haus des Architekten Ernö Goldfinger. Seit 2000 entstanden neue, wegweisende Bauprojekte wie das Schwimmstadion von Zaha Hadid, errichtet zur Sommerolympiade 2012, das Hochhaus "The Shard" von Renzo Piano, der Umbau der Tate Modern Gallery von Herzog & de Meuron oder die Sky Gardens von Rafael Viñoly.
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Die Principia und das Praetorium von Marktbreit zählen zu den frühesten großdimensionierten Repräsentationsbauten in römischen Militärlagern. Beide wurden in Pfostenbauweise errichtet und sind heute nur noch über Gründungsbefunde nachvollziehbar. Der Vortrag beleuchtet, welche Rückschlüsse sich aus dem archäologischen Befund auf Planung, Ausführung und Logistik der Holzbauten ziehen lassen. Digitale Modelle veranschaulichen zudem den architektonischen Gestaltungsspielraum der Pfostenbauweise.
Die französische Haupt- und Weltstadt Paris erfindet sich immer wieder neu. Klassiker wie Notre Dame, Eiffelturm oder Louvre, die Jugendstilbauten von Hector Guimard oder die Häuser La Roche und Jeanneret von Le Corbusier verdienen unsere Aufmerksamkeit. Dazu richten wir den Blick auf Bauten der neueren Zeit, wie das "Institut du monde arabe" von Jean Nouvel, die Fondation Louis Vuitton von Frank O. Gehry und die Nationalbibliothek von Dominique Perrault.
Amsterdam fasziniert mit Geschichte, Kultur und Lebensfreude. Zwischen Grachten, Giebelhäusern und Gassen erleben Sie eine weltoffene Stadt im Wandel. Moderne Architektur, Kunst, Parks und Festivals prägen die Stadt – ebenso wie der bewusste Umgang mit Overtourismus. Die Dozentin, langjährige Kennerin der Niederlande, gibt lebendige Einblicke, Insidertipps zu Museen, Kulinarischem und Festen – und macht Lust auf mehr Amsterdam!
Die Villa Stuck als Künstlerhaus ist das Gesamtkunstwerk Franz von Stucks. In ihr vollendet sich sein Streben nach einer Vereinigung aller Künste. Sie repräsentiert seinen Erfolg und war gleichzeitig die wesentliche Inspirationsquelle seines Schaffens. Welche inspirierenden Künstlerhäuser gibt es noch, auch auf anderen Kontinenten? Wir begeben uns auf eine spannende Reise zu den Atelierwohnhäusern von Frederic Lord Leighton in London, Claude Monet in Giverny, Georgia O'Keeffe in New Mexico, Jacques Majorelle in Marokko u.a. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck
Von den indigenen Ethnien Äthiopiens bis zu den Ghettos Südafrikas - der Bericht der Dokumentarfilmerin Agnieszka Mazur zeigt das Leben am Rand der Gesellschaft und rüttelt an westlichen Klischees. Ihre Geschichten stellen Vorurteile auf den Kopf, denn hinter der Oberfläche der Armut und Kriminalität steckt eine Welt aus kreativen Künstler*innen, stolzen Geschäftsleuten und Menschen, die gegen alle Widerstände kämpfen, um ihre Gemeinschaft zu stärken. Eine Entdeckungsreise durch die Lebenswelten Afrikas im Wechsel zwischen Überfluss und Existenzminimum.
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Die Villa Stuck als Künstlerhaus ist das Gesamtkunstwerk Franz von Stucks. In ihr vollendet sich sein Streben nach einer Vereinigung aller Künste. Sie repräsentiert seinen Erfolg und war gleichzeitig die wesentliche Inspirationsquelle seines Schaffens. Welche inspirierenden Künstlerhäuser gibt es noch, auch auf anderen Kontinenten? Wir begeben uns auf eine spannende Reise zu den Atelierwohnhäusern von Frederic Lord Leighton in London, Claude Monet in Giverny, Georgia O'Keeffe in New Mexico, Jacques Majorelle in Marokko u.a. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck
Der Vortrag zeigt Uppsala, Schwedens erstes Zentrum, und als Schwerpunkt die Hauptstadt Stockholm mit ihrer malerischen Altstadt, das Vasa-Museum sowie das außerhalb gelegene Schloss Drottningholm. Weiter geht es nach Gotland, der größten Ostseeinsel. Dort locken die zum Weltkulturerbe zählende Hauptstadt Visby und viele mittelalterliche Kirchen. Uralte Schiffsgräber, aus Fossilien bestehende Felsen und einsame Küsten warten darauf, entdeckt zu werden. Der Vortrag bietet außerdem einen Überblick über die Geschichte Schwedens sowie Reisetipps.
Wir erleben Städte, die verschiedene Glanzzeiten Spaniens repräsentieren: Ausgehend von Toledo, Hauptstadt des christlichen Spaniens bis 1561, geht die Reise nach Mérida mit seinem reichen römischen Erbe, nach Sevilla mit u.a. dem maurisch-christlichen Palast des Alcázar, nach Cádiz, im 18. Jahrhundert Spaniens Tor zur Neuen Welt, und zuletzt nach Córdoba, einst Hauptstadt der muslimischen Herrscher von Al-Andalus, mit seiner einzigartigen Moschee-Kathedrale. Tipps für eine individuelle Rundreise ohne Auto ergänzen den Vortrag.
Zypern ist trotz seiner andauernden Teilung gut zu bereisen. Nach einer Einführung in die wechselhafte Geschichte der Insel, die sich als Ort rühmt, an dem Aphrodite dem Meeresschaum entstiegen ist, nimmt sie der Referent mit auf eine Rundreise in den griechischen Süden und den türkischen Norden. Neben den geschichtsreichen Städten wie Lárnaka, Nikosia, Kyrenia und Famagusta sehen Sie auch einsame Burgruinen, prunkvolle Klöster und eine schöne Landschaft mit (noch) unbebauten Stränden. Schwerpunkte bilden dabei auch die im Tróodos-Gebirge versteckten Kirchen mit ihrem reichen Freskenschmuck sowie praktische Reisetipps.
Mit dem Fall der großen Hafenstadt Málaga 1487 war auch das Schicksal Granadas besiegelt, das Anfang 1492 an König Ferdinand V. übergeben wurde und so der Zerstörung entging. Dr. Frank S. Becker, Autor historischer Romane, zeigt zuerst Málaga, das Tor zu Andalusien und inzwischen ein eigenständig lohnendes Reiseziel. Mit dem Bus geht es dann nach Granada, das neben der weltberühmten Alhambra und dem Gartenpalast Generalife in seiner charmanten Altstadt noch viele Zeugnisse des maurischen Spaniens bietet. Tipps für individuelles Entdecken ergänzen den Vortrag.
Bunt geflieste Moscheekuppeln, geheimnisvolle Mausoleen und buntes Volksleben - in Usbekistan wird die Zeit der Seidenstraße lebendig. Begleiten Sie den Autor und Referenten Dr. Frank Becker nach Samarkand, einst Hauptstadt eines kurzlebigen Reiches, das sich von Anatolien bis Nordindien erstreckte, nach Shahrisabz, Buchara und zur Wüstenoase Chiwa, und erfahren Sie mehr über Geschichte und Kultur dieser Region, die einst das Zentrum von Tamerlans kurzer Herrschaft bildete.
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Die Kunsthistorikerin Regina Sasse lädt Sie ein, einen der aufregendsten Jugendstilkünstler Münchens kennenzulernen: Carl Strathmann (1866–1939) war Maler, Zeichner, Illustrator und entwarf Möbel und Textilien. Mit seiner ornamentalen Detailverliebtheit schuf er fabelhaft bizarre Bildwelten. Das Münchner Stadtmuseum zeigte seinen künstlerischen Nachlass 2019 in einer vielbeachteten Ausstellung. Der Online-Vortrag präsentiert die Highlights der Ausstellung und noch nicht ausgestellte Werke. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
München hat drei große Künstlervillen, die bis heute lebendige Orte der Kunst und kulturellen Begegnung sind: Franz von Lenbach ließ sich am Königsplatz nieder, Franz von Stuck schuf ein Gesamtkunstwerk mit seiner Villa am Isarhochufer. Unweit davon baute der Bildhauer Adolf von Hildebrand sein Wohnhaus mit fünf Ateliers. Der Vortrag stellt die Künstler und ihre Villen vor und erläutert die Bedeutung der Kunstorte - damals und heute. In Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und der Monacensia im Hildebrandhaus
Tauchen Sie ein in die herausragende Jugendstilsammlung des Münchner Stadtmuseums. Sie vereint Grafik, Malerei, Skulpturen, exquisite Schmuckstücke, Möbel und Textilien sowie kunstgewerbliche Objekte. Erfahren Sie, weshalb sich Künstlerinnen und Künstler wie Elisabeth Erber, Hermann Obrist, Bernhard Pankok oder Richard Riemerschmid von historischen Vorbildern lösten und neue, von der Natur inspirierte Formen entwickelten. Entdecken Sie die Reformideen, die hinter dem Münchner Jugendstil stecken und lassen Sie sich von der Eleganz der Werke begeistern. In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum
