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Demokratie unter Druck – Wie Ungleichheit, Multikrisen und Populismus

Demokratien geraten weltweit unter Druck. Rechtsstaatliche Institutionen werden angegriffen, gesellschaftliche Konflikte verschärfen sich und viele Menschen zweifeln daran, dass ihre Stimme politisch noch etwas bewirkt. Doch handelt es sich dabei um eine einzige Krise – oder überlagern sich unterschiedliche Entwicklungen?
Die Veranstaltung untersucht, wie wirtschaftliche Ungleichheit, blockierte Aufstiegsversprechen und politische Ohnmacht miteinander zusammenhängen. Zugleich beanspruchen Klimawandel, Kriege, Migration, steigende Preise und technologische Umbrüche gleichzeitig gesellschaftliche Ressourcen und politische Aufmerksamkeit. Das Versprechen, wachsender Wohlstand werde automatisch zu mehr Sicherheit, Freiheit und Zufriedenheit führen, verliert dabei zunehmend an Überzeugungskraft.
Auch kulturelle Konflikte um Religion, Geschlechterrollen, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel setzen die Demokratie unter Spannung. Populistische Bewegungen greifen solche Unsicherheiten auf, verbinden sie miteinander und führen komplexe Probleme auf den Gegensatz zwischen dem „wahren Volk“ und einer vermeintlich korrupten Elite zurück.
Auf Grundlage aktueller Forschung fragt die Veranstaltung, weshalb sich wirtschaftliche, kulturelle und institutionelle Konflikte gegenseitig verstärken – und was eine widerstandsfähige Demokratie benötigt: soziale Fairness, erfahrbare politische Beteiligung, handlungsfähige Institutionen und den Schutz einer pluralistischen Gesellschaft.

Demokratie unter Druck – Wie Ungleichheit, Multikrisen und Populismus

Demokratien geraten weltweit unter Druck. Rechtsstaatliche Institutionen werden angegriffen, gesellschaftliche Konflikte verschärfen sich und viele Menschen zweifeln daran, dass ihre Stimme politisch noch etwas bewirkt. Doch handelt es sich dabei um eine einzige Krise – oder überlagern sich unterschiedliche Entwicklungen?
Die Veranstaltung untersucht, wie wirtschaftliche Ungleichheit, blockierte Aufstiegsversprechen und politische Ohnmacht miteinander zusammenhängen. Zugleich beanspruchen Klimawandel, Kriege, Migration, steigende Preise und technologische Umbrüche gleichzeitig gesellschaftliche Ressourcen und politische Aufmerksamkeit. Das Versprechen, wachsender Wohlstand werde automatisch zu mehr Sicherheit, Freiheit und Zufriedenheit führen, verliert dabei zunehmend an Überzeugungskraft.
Auch kulturelle Konflikte um Religion, Geschlechterrollen, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel setzen die Demokratie unter Spannung. Populistische Bewegungen greifen solche Unsicherheiten auf, verbinden sie miteinander und führen komplexe Probleme auf den Gegensatz zwischen dem „wahren Volk“ und einer vermeintlich korrupten Elite zurück.
Auf Grundlage aktueller Forschung fragt die Veranstaltung, weshalb sich wirtschaftliche, kulturelle und institutionelle Konflikte gegenseitig verstärken – und was eine widerstandsfähige Demokratie benötigt: soziale Fairness, erfahrbare politische Beteiligung, handlungsfähige Institutionen und den Schutz einer pluralistischen Gesellschaft.
  • Gebühr
    16,00 €
  • Kursnummer: 271-P1014
  • Start
    Di. 06.04.2027
    18:00 Uhr
    Ende
    Di. 06.04.2027
    20:15 Uhr
  • 1 Termin / 1.5 Ustd.
    Dozent*in:
    Kai Kaufmann
  • Veranstalter:
    vhs Puchheim-Eichenau
02.10.26 21:18:57