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Leistung und Neid – Wer verdient Erfolg?

Leistung gilt als ein zentrales Versprechen moderner Gesellschaften: Wer sich anstrengt, soll Anerkennung erfahren und vorankommen können. Doch was genau ist eine Leistung – und wer entscheidet über ihren Wert? Werden beruflicher Erfolg, Sorgearbeit, Bildung und gesellschaftliches Engagement nach denselben Maßstäben beurteilt? Und welchen Anteil haben Herkunft, Beziehungen, Glück und günstige Gelegenheiten?
Wo Menschen sich miteinander vergleichen, entsteht außerdem Neid. Er gilt als unangenehmes und beschämendes Gefühl. Doch möglicherweise weist er auch auf unerfüllte Wünsche, ungleiche Chancen oder fehlende Anerkennung hin. Wann ist Neid kleinlich und zerstörerisch? Wann macht er auf tatsächliche Ungerechtigkeit aufmerksam? Und warum erklären Erfolgreiche ihren Aufstieg häufig mit Leistung, während Benachteiligte schnell selbst für ihre Lage verantwortlich gemacht werden, obwohl auch sie viel leisten?
Die Veranstaltung verbindet zwei Themen, die enger zusammengehören, als es zunächst scheint. Sie lädt dazu ein, über Fairness, Anerkennung und sozialen Status nachzudenken – und darüber, wie viel Ungleichheit eine Leistungsgesellschaft rechtfertigen kann.

Leistung und Neid – Wer verdient Erfolg?

Leistung gilt als ein zentrales Versprechen moderner Gesellschaften: Wer sich anstrengt, soll Anerkennung erfahren und vorankommen können. Doch was genau ist eine Leistung – und wer entscheidet über ihren Wert? Werden beruflicher Erfolg, Sorgearbeit, Bildung und gesellschaftliches Engagement nach denselben Maßstäben beurteilt? Und welchen Anteil haben Herkunft, Beziehungen, Glück und günstige Gelegenheiten?
Wo Menschen sich miteinander vergleichen, entsteht außerdem Neid. Er gilt als unangenehmes und beschämendes Gefühl. Doch möglicherweise weist er auch auf unerfüllte Wünsche, ungleiche Chancen oder fehlende Anerkennung hin. Wann ist Neid kleinlich und zerstörerisch? Wann macht er auf tatsächliche Ungerechtigkeit aufmerksam? Und warum erklären Erfolgreiche ihren Aufstieg häufig mit Leistung, während Benachteiligte schnell selbst für ihre Lage verantwortlich gemacht werden, obwohl auch sie viel leisten?
Die Veranstaltung verbindet zwei Themen, die enger zusammengehören, als es zunächst scheint. Sie lädt dazu ein, über Fairness, Anerkennung und sozialen Status nachzudenken – und darüber, wie viel Ungleichheit eine Leistungsgesellschaft rechtfertigen kann.
  • Gebühr
    16,00 €
  • Kursnummer: 271-P1016
  • Start
    Mo. 24.05.2027
    18:00 Uhr
    Ende
    Mo. 24.05.2027
    20:15 Uhr
  • 1 Termin / 1.5 Ustd.
    Dozent*in:
    Kai Kaufmann
  • Veranstalter:
    vhs Puchheim-Eichenau
02.10.26 12:36:23