Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) Weitere Vorträge: 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Was bedeutet es, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen? Der Vortrag führt von der antiken Philosophie über Heidegger bis in die Gegenwart und zeigt: Handwerk ist eine grundlegende Weise des Weltbezugs – in Europa ebenso wie in anderen Kulturen. In der Hand liegt ein Wissen, das sich nicht vollständig in Worte fassen lässt und im Zeitalter von Digitalisierung und KI zunehmend verloren zu gehen droht. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die Online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Bisherige Vorträge der Reihe: 10.1.: "Pythagoras: Alles ist Zahl" (X133110) 17.1.: "Heraklit: Alles fließt" (X133120)
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Bisherige Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 18.1.: "Sprache, Denken, Wirklichkeit" (X131752) Weitere Vorträge: 1.2.: "Ethik und Politik" (X131753)
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) Weitere Vorträge: 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Sternbilder erzählen Geschichten. Verschiedene Kulturen sahen im Himmel ganz unterschiedliche Figuren und verbanden sie mit Mythen und Weltbildern. Der Vortrag zeigt, wie Menschen den Sternenhimmel deuteten und welche Vorstellungen von Ordnung, Zeit und Kosmos daraus entstanden. Mit dem Computer-Planetarium wird der Himmel anschaulich erschlossen. Teilnahme vor Ort und online möglich. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Bisherige Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 18.1.: "Sprache, Denken, Wirklichkeit" (X131752) 25.1.: "Mensch, Gesellschaft, Religion" (X131752)
Seneca (ca. 1-65 n.Chr.) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Stoa. Gelassenheit, innere Ruhe und Unabhängigkeit sind Ziele philosophischer Lebensführung, um die sich Seneca zeitlebens bemüht. Doch Seneca weiß auch, wie anspruchsvoll eine solche Lebensführung ist: sie schließt die naturphilosophische Einsicht in die unabänderlichen kosmischen Prozesse, die politische Wahrnehmung der Schattenseiten der Macht und in seinem Fall auch die persönliche Erfahrung des Exils ein. Schließlich sieht sich Seneca mit einer letzten Prüfung konfrontiert, wenn er das eigene Todesurteil freiwillig mit buchstäblich stoischer Gelassenheit akzeptieren muss.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) Weitere Vorträge: 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Wie können wir die Interaktion von Gehirn und Bewusstsein verstehen? Wie können wir eine bewusste Vorstellung von Gegenständen gewinnen? Und wie kann eine Entscheidung oder eine bewusste Absicht unsere Handlungen steuern? Heute verspricht die Hirnforschung Antworten auf diese Fragen. Wie weit sind diese Theorien inzwischen gediehen und können sie wirklich erklären, wie Bewusstsein entsteht und wirkWas istt?
Was bedeutet gute Arbeit – und wann empfinden wir sie als sinnvoll? Der Soziologe Richard Sennett (*1943) zeigt in The Craftsman (2008), dass Handwerk mehr ist als Technik: eine Haltung aus Sorgfalt, Geduld und Verantwortung. Der Vortrag fragt, warum dieses Verständnis unter Bedingungen von Effizienz und Digitalisierung zunehmend unter Druck gerät. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die Online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) Weitere Vorträge: 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) Weitere Vorträge: 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Gott, Freiheit, Glück – all diese Themen sind aus der Geschichte der Philosophie bekannt. Doch der jüdische Philosoph Baruch de Spinoza denkt sie anders. Mit konsequenter Rationalität gibt er die Vorstellung eines personalen Gottes zugunsten der Identifikation von Gott und Natur auf. Freiheit meint nicht uneingeschränktes Handeln nach dem eigenen Willen, sondern Einsicht in die Notwendigkeit der Naturgesetze und die eigene Stellung darin. Glück wiederum basiert auf geistiger Klarheit und der Freude daran, sich und die Welt zu verstehen.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006)
Warum erscheint uns manches selbstverständlich, obwohl Menschen zu anderen Zeiten und an anderen Orten ganz anders darüber gedacht haben? Vorstellungen etwa von Arbeit, Natur, Eigentum, Geschlecht, Wissenschaft oder einem guten Leben entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir übernehmen sie aus Familie, Schule, Medien und Gesellschaft – und mit ihnen Vorstellungen davon, was normal, vernünftig oder sogar „natürlich“ ist. Oft bemerken wir diese kulturellen Prägungen erst, wenn eine andere Perspektive unsere Gewissheiten irritiert. Der interaktive Workshop lädt dazu ein, solche Selbstverständlichkeiten sichtbar zu machen und gemeinsam zu hinterfragen. Wie prägen kulturelle Skripte unsere Wahrnehmung? Welche Annahmen liegen unserem Denken zugrunde, ohne dass wir uns ihrer bewusst sind? Und was verändert sich, wenn wir versuchen, Vertrautes aus einer anderen Perspektive zu betrachten? Dabei geht es nicht nur um andere Kulturen oder historische Zeiten, sondern ebenso um den eigenen Alltag, gesellschaftliche Normen und die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen. Verlernen bedeutet dabei nicht, alles bisher Gelernte abzulehnen oder jede Gewissheit grundsätzlich infrage zu stellen. Es bedeutet, die eigene Perspektive als eine mögliche unter mehreren zu erkennen und bewusster zu entscheiden, was wir behalten, verändern oder neu betrachten möchten. Perspektivwechsel können so nicht nur den eigenen Blick erweitern, sondern auch helfen zu verstehen, warum andere Menschen dieselbe Wirklichkeit anders wahrnehmen und bewerten. Darin liegt eine wichtige Voraussetzung für Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit Übungen, Austausch und gemeinsamer Reflexion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neugier und die Bereitschaft, die eigene Sichtweise zum Gegenstand des Nachdenkens zu machen, genügen.
Als Menschenfreund, der sich gegen die Autorität der Götter auflehnt, war Prometheus seit je eine der schillerndsten Sagengestalten der Antike. Er wurde als Freiheitsheld gefeiert, der für seine Rebellion in Ketten gelegt und bestraft wurde: Ein Adler frisst seine stets aufs Neue nachwachsende Leber. Seine Gabe der Technik erwies sich spätestens seit der Moderne als zweischneidiges Schwert, die in ihrer entfesselten Form - Atombombe, Klontechnik, KI - Menschheit und Umwelt bedroht. Und Prometheus war es auch, der die Arbeit in die Welt brachte. Jonas Grethlein verwebt diese drei Themen rund um den Titanen - Technik, Freiheit, Arbeit - zu einer erhellenden Betrachtung über unsere Gegenwart. Jonas Grethlein ist ein international renommierter Altphilologe, der als Professor an der Universität Heidelberg lehrt. 2024 erhielt er für seine Forschungen den Leibniz-Preis.
