Der Shintō ist Japans älteste Religion – ohne Dogma, aber mit tiefer Kosmologie. In ihm leben die Kami, Geistwesen der Natur, in Bergen, Flüssen und Ahnen. Der Vortrag zeigt, wie diese Religion den Kosmos als heiliges Ganzes versteht – und vergleicht sie mit westlichen Vorstellungen einer beseelten, göttlichen Natur von Heraklit bis Goethe. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Auf einfachstem Niveau (Grundrechenarten) werden vier wesentliche Epochen der Mathematikgeschichte behandelt. Beginnend mit Beispielen der prämathematischen griechischen Phase werden über die „Erfindung“ der Mathematik im heutigen Sinne (durch Euklid, 300 v.Chr.), die „algebraische Revolution“ im 16./17. Jhdt durch Descartes, die „Axiomatisierung“ der Mathematik ca. 1900 durch D. Hilbert und schließlich die „Krise der Mathematik“ ca. 1940 durch K. Gödel allgemeinverständlich behandelt. Zielgruppe sind mathematisch interessierte Laien.
Die Natur aus einem kultur- und sozialwissenschaftlichen Blickwinkel zu betrachten, ist Anliegen der kleinen Reihe zur „Philosophie der Natur“. Dabei soll es einerseits um den Dualismus von „Natur“ und „Kultur“ gehen, um Denkmuster, Wahrnehmungsschemata und Kosmologien – bis hin zu erkenntnistheoretischen Folgerungen. Andererseits soll die Frage behandelt werden, wie moderne Gesellschaften mit ökologischen Themen umgehen und wie überhaupt eine adäquate Problemdefinition erreicht werden kann. Es wird dabei eine Auswahl von drei Ansätzen vorgestellt. Wie kann die Gesellschaft auf ökologische Herausforderungen, auf Fragen des Klima- und Artenschutzes unter den Bedingungen einer funktional differenzierten Moderne reagieren? Das war eine zentrale Frage, die Luhmann bereits in den 1980er Jahren umtrieb. Dabei ging es ihm in erster Linie darum, mit den Mitteln der Systemtheorie ein adäquates Verständnis für die Problemformulierung zu erreichen. Es genüge nicht, so Luhmann, auf Umweltethik zu verweisen, oder mit erhobenem Finger auf die Politik, den Kapitalismus oder die Konsumgesellschaft zu zeigen. So setzt er sich kritisch mit dem öffentlichen Diskurs und auch sozialen Bewegungen auseinander. Luhmann möchte zeigen, dass man an vielen Stellen ansetzen, die Problemdefinition aber auch für die Funktionssysteme handhabbar und bearbeitbar machen muss. Seine Studie hat auch heute noch nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Bisherige Veranstaltungen 13.4.: "Jenseits von Natur und Kultur - Philippe Descola" (W132210) 20.4.: "Das Parlament der Dinge - Bruno Latour" (W132220)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) Weitere "Philosophische Edelsteine": 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Was heißt es heute, „ein Mann zu sein“? Zwischen Gleichberechtigung, neuen Rollenbildern und alten Erwartungen suchen viele Männer Orientierung. Gleichzeitig gewinnen antifeministische Strömungen und Ideale vermeintlich traditioneller Geschlechterrollen an Einfluss. Der Vortrag untersucht, warum Männlichkeit heute oft als „in der Krise“ gilt, welche gesellschaftlichen Umbrüche dabei wirken und wie sich Männlichkeitsbilder historisch, kulturell und persönlich verändern
Trotz der offenkundigen Vielfalt der Vorstellungen und Lebensformen werden in der aktuellen politischen Diskussion zu Europa immer wieder abendländische Werte und eine vermeintliche kulturelle Identität Europas behauptet. Die Erläuterungen dazu bleiben wolkig. Das ist nicht zufällig so, denn die europäische Kultur entstand aus Konflikten, von denen manche bis heute nicht beigelegt sind. Gleichwohl entsprangen diesen Auseinandersetzungen Ideen und Werte, an denen wir uns heute noch orientieren können. Vier zentrale Komplexe wollen wir aufgreifen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe "Grundbegriffe des europäischen Denkens": 21.4.: "Politik und Rationalität" (W132610) Weitere Veranstaltungen : 5.5.: "Wissen oder Religion" (W132630) 12.5.: "Romantik - der große Wertewandel" (W132640)
Ist der Kosmos nur Materie – oder trägt er Bewusstsein in sich? Alte und neue Theorien, von den Stoikern über Giordano Bruno bis zur modernen Panpsychismus-Debatte, beleuchten das Verhältnis von Geist und Natur. Der Vortrag fragt, ob Bewusstsein ein Zufall des Lebens ist – oder eine Grundstruktur des Universums. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) Weitere "Philosophische Edelsteine": 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Trotz der offenkundigen Vielfalt der Vorstellungen und Lebensformen werden in der aktuellen politischen Diskussion zu Europa immer wieder abendländische Werte und eine vermeintliche kulturelle Identität Europas behauptet. Die Erläuterungen dazu bleiben wolkig. Das ist nicht zufällig so, denn die europäische Kultur entstand aus Konflikten, von denen manche bis heute nicht beigelegt sind. Gleichwohl entsprangen diesen Auseinandersetzungen Ideen und Werte, an denen wir uns heute noch orientieren können. Vier zentrale Komplexe wollen wir aufgreifen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe "Grundbegriffe des europäischen Denkens": 21.4.: "Politik und Rationalität" (W132610) 28.4.: "Freiheit und soziale Normativität" (W132620) Weitere Veranstaltungen : 12.5.: "Romantik - der große Wertewandel" (W132640)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) Weitere "Philosophische Edelsteine": 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Trotz der offenkundigen Vielfalt der Vorstellungen und Lebensformen werden in der aktuellen politischen Diskussion zu Europa immer wieder abendländische Werte und eine vermeintliche kulturelle Identität Europas behauptet. Die Erläuterungen dazu bleiben wolkig. Das ist nicht zufällig so, denn die europäische Kultur entstand aus Konflikten, von denen manche bis heute nicht beigelegt sind. Gleichwohl entsprangen diesen Auseinandersetzungen Ideen und Werte, an denen wir uns heute noch orientieren können. Vier zentrale Komplexe wollen wir aufgreifen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe "Grundbegriffe des europäischen Denkens": 21.4.: "Politik und Rationalität" (W132610) 28.4.: "Freiheit und soziale Normativität" (W132620) 5.5.: "Wissen oder Religion" (W132630)
Der Vortrag beschreibt die Schönheit der Mathematik mit - der Eleganz mathematischer Argumentationen, - der Überraschung mathematischer Gedanken und - der Faszination mathematischer Ergebnisse. Exemplarisch werden aus verschiedenen Gebieten der Mathematik (Geometrie, Arithmetik, Topologie, ..) allgemeinverständlich und ohne Voraussetzung mathematischer Kenntnisse mathematische Zaubertricks präsentiert, Fragen geklärt wie z.B. „Wie weit ist es bis zum Horizont?“, „Was kommt nach Unendlich?“, „Was hat PI mit meinem Passbild zu tun?“ usw. Zielgruppe sind mathematisch interessierte Laien.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) Weitere "Philosophische Edelsteine": 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Menschliche Gemeinschaften bedürfen gemeinsamer Ziele, um die Solidarität ihrer Mitglieder zu aktivieren und einen inneren Zusammenhalt herzustellen; dieses gemeinsame Ziel heißt seit jeher „Gemeinwohl“. Deshalb gilt die Förderung des Gemeinwohls als die umfassendste aller Zielvorgaben der Politik, als der gemeinsame Nenner aller politischen Anstrengungen. Das Grundgesetz hat zwar keinen vollständigen, abgeschlossenen Plan des Gemeinwohles, im Verfassungstext werden aber an drei Stellen umfangreiche Zielvorstellungen formuliert.
Lange vor dem japanischen Staat lebten die Ainu auf Hokkaidō und den Kurilen – ein Volk mit tiefer, naturbezogener Spiritualität. Ihre Mythen erzählen von Bärengeistern, Himmelsgöttinnen und der Entstehung der Welt. Der Vortrag vergleicht die Kosmologie der Ainu mit schamanischen Traditionen Nordasiens, Nordamerikas und mit paläolithischen Weltbildern. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
„Sein und Zeit" ist das philosophische Hauptwerk von Martin Heidegger. In dieser Vortragsreihe wird Ihnen ein Zugang dazu eröffnet und Sie lernen die Gedanken dieses bedeutenden deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts in dieser intensiven und am Text geschulten Weise kennen. Weitere Veranstaltungen der Reihe: 2.6.: "Das Dasein als Sorge" (W132952) 9.6.: "Das Sein zum Tode" (W132953) 16.6.: "Gewissen und Schuld" (W132954)
Der Traum, Wissen technisch zu erweitern, bewegt die Denkerinnern und Denker seit der Antike. Schon der spätantike Philosoph Plotin versucht, das Denken durch geometrische und arithmetische Ordnungsstrukturen zu repräsentieren. Später möchte der mallorquinische Denker Raimundus Lullus andere Religionen durch die mechanische Herstellung einer universellen Logik von der Wahrheit des Christentums überzeugen. Giordano Bruno wiederum verfolgt die Vorstellung, die Entfaltung der Natur durch mathematische Gesetze zu verstehen. Gottfried Wilhelm Leibniz schließlich glaubt an die Möglichkeit einer Universalwissenschaft, die alle anderen Wissenschaften übergreift. Begeben Sie sich in diesem Online-Vortrag mit auf die Spur dieser Gedanken.
„Sein und Zeit" ist das philosophische Hauptwerk von Martin Heidegger. In dieser Vortragsreihe wird Ihnen ein Zugang dazu eröffnet und Sie lernen die Gedanken dieses bedeutenden deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts in dieser intensiven und am Text geschulten Weise kennen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe: 26.5.: "Die Befindlichkeiten des Daseins" (W132951) Weitere Veranstaltungen: 9.6.: "Das Sein zum Tode" (W132953) 16.6.: "Gewissen und Schuld" (W132954)
In der Renaissance wenden sich Kunst und Philosophie in einer zuvor nie gekannten Weise dem Individuum zu. Gleichzeitig werden Staat und Gesellschaft neu geordnet. Die zentralen Ziele sind Freiheit und Selbstverwirklichung. Aber wie ist der Mensch einzuschätzen? Ist der Mensch gut (wie Pico della Mirandola meint), so darf man seine Freiheit nicht beschränken, ist er aber böse oder zumindest egoistisch (wie Niccolò Machiavelli glaubt), wird die Freiheit zu einer Gefährdung der anderen und der Gesellschaft. Der Vortrag wird zeigen, wie die Renaissance mit dieser Spannung umgeht.
„Sein und Zeit" ist das philosophische Hauptwerk von Martin Heidegger. In dieser Vortragsreihe wird Ihnen ein Zugang dazu eröffnet und Sie lernen die Gedanken dieses bedeutenden deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts in dieser intensiven und am Text geschulten Weise kennen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe: 26.5.: "Die Befindlichkeiten des Daseins" (W132951) 2.6.: "Das Dasein als Sorge" (W132952) Weitere Veranstaltungen: 16.6.: "Gewissen und Schuld" (W132954)
Diese Reihe gibt einen Überblick über die Denkfiguren, die man vergröbernd als „esoterisch“ bezeichnet. Ein Schwerpunkt ist die frühchristliche Gnosis, gewissermaßen die erste Verschwörungserzählung der europäischen Geistesgeschichte. Über Mittelalter und frühe Neuzeit verfolgen wir einige Traditionslinien der Rationalitätsskepsis, die schließlich zu den spiritistischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts führen. Hier bilden sich die Leitmotive der modernen Esoterik heraus. Zuletzt sprechen wir über deren Einfluss auf die Kunst, Psychologie, Medizin und Politik des 20. Jahrhunderts sowie über aktuelle Spielformen fundamental(istisch)er Modernitätskritik. Weitere Veranstaltungen der "Kurze(n) Geschichte der Esoterik" 22.6.: "Animalischer Magnetismus und Wurzelrasse" (W139992) 29.6.: "(Anti-)Moderne und Esoterik" (W139993)
„Sein und Zeit" ist das philosophische Hauptwerk von Martin Heidegger. In dieser Vortragsreihe wird Ihnen ein Zugang dazu eröffnet und Sie lernen die Gedanken dieses bedeutenden deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts in dieser intensiven und am Text geschulten Weise kennen. Bisherige Veranstaltungen der Reihe: 26.5.: "Die Befindlichkeiten des Daseins" (W132951) 2.6.: "Das Dasein als Sorge" (W132952) 9.6.: "Das Sein zum Tode" (W132953)
Mitgefühl gilt als Kern menschlicher Ethik – doch was bedeutet es philosophisch? Der Kurs führt in Denken, Erfahrung und Praxis des Mitgefühls ein: von Aristoteles’ Tugendethik über Schopenhauer und den Buddhismus bis Martha Nussbaum. Er verbindet Philosophie, Psychologie und Spiritualität – und fragt, wie Mitgefühl in einer verletzlichen Welt gelebt werden kann. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Von Zen und Kūkai über Nishida Kitarō und Nishitani Keiji bis zu Watsuji Tetsurō entfaltet sich ein Denken, das Leere, Bewusstsein und Beziehung als Ursprung des Seins versteht. Die japanische Philosophie verbindet Erfahrung, Sprache und Ethik – und steht im spannenden Dialog mit westlichen Denkern von Heraklit und Plotin bis Heidegger und Merleau-Ponty. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Bei der Vortragsreihe von Herrn Dr. Hermann Schlüter zum Thema „Einführung in Martin Heideggers „Sein und Zeit““ bleibt – vor allem für die Online-Teilnehmenden – nur wenig Zeit und Möglichkeit für Rückfragen und eine Vertiefung einzelner Themen. Der Dozent steht nunmehr an einem Abend für Ihre Fragen, Ergänzungen und Anregungen zur Verfügung. Dies wollen wir hiermit möglich machen und je nach Nachfrage für Teilnehmende der Vortragsreihen am Dienstagvormittag auch verstetigen. Die Teilnahme ist nur online möglich.
Sokrates gilt zurecht als einer der Väter der abendländischen Philosophie. Den Athenern aber scheint seine Lehre nicht gefallen zu haben. Sie machen ihm den Prozess und verurteilen ihn zum Tode. Platon, sein wichtigster Schüler, greift seine Verteidigung vor Gericht auf und macht sie zu einer grundlegenden Rechtfertigung der Philosophie und ihrer Fragestellungen: Was macht einen guten Menschen aus, was einen guten Bürger? Was ist ein gutes Leben?
Diese Reihe gibt einen Überblick über die Denkfiguren, die man vergröbernd als „esoterisch“ bezeichnet. Ein Schwerpunkt ist die frühchristliche Gnosis, gewissermaßen die erste Verschwörungserzählung der europäischen Geistesgeschichte. Über Mittelalter und frühe Neuzeit verfolgen wir einige Traditionslinien der Rationalitätsskepsis, die schließlich zu den spiritistischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts führen. Hier bilden sich die Leitmotive der modernen Esoterik heraus. Zuletzt sprechen wir über deren Einfluss auf die Kunst, Psychologie, Medizin und Politik des 20. Jahrhunderts sowie über aktuelle Spielformen fundamental(istisch)er Modernitätskritik. Bisherige Veranstaltungen der "Kurze(n) Geschichte der Esoterik" 15.6.: "Ist Gott ein hinterhältiger Stümper? Der gnostische Verdacht" (W139991) Weitere Veranstaltungen: 29.6.: "(Anti-)Moderne und Esoterik" (W139993)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) Weitere "Philosophische Edelsteine": 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Wir messen Zeit – aber verstehen wir sie? Zwischen Physik und Erfahrung, Körper und Geist, Kunst und Spiritualität zeigt sich Zeit als vielschichtiges Phänomen: etwas, das uns verändert, während wir es erleben. Ein Abend über das Geheimnis, dass wir selbst Teil der Zeit sind. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Zumindest gefühlt nimmt die Zahl an Kriegen auf der Welt derzeit zu. Warum uns das auffällt? Sicher nicht zuletzt deswegen, weil der Krieg uns in Deutschland näher kommt, die Konsequenzen weltweit zu spüren sind und weil wir im Allgemeinen Frieden dem Krieg vorziehen und uns die Gewalt etwa in der Ukraine sehr besorgt. Doch ist es eigentlich immer und in allen Fällen falsch, wenn ein Land einem anderen den Krieg erklärt? Gibt es möglicherweise gute Gründe für den Griff zu den Waffen? Im Vortrag lernen wir die Just War Theory (JWT), die Theorie des gerechten Krieges, kennen. Wir diskutieren, was es aus Sicht der Anhänger der JWT für Gründe geben kann, in den Krieg zu ziehen, welches Verhalten im Krieg gefordert wird und ob die Gründe dafür überzeugend sind. An ausgewählten Beispielen prüfen wir, welche Folgen sich für die Bewertung aktueller Kriege ergeben. So fragen wir auch, welchen Nutzen die JWT überhaupt hat. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosoph:innen verständlich macht.
Diese Reihe gibt einen Überblick über die Denkfiguren, die man vergröbernd als „esoterisch“ bezeichnet. Ein Schwerpunkt ist die frühchristliche Gnosis, gewissermaßen die erste Verschwörungserzählung der europäischen Geistesgeschichte. Über Mittelalter und frühe Neuzeit verfolgen wir einige Traditionslinien der Rationalitätsskepsis, die schließlich zu den spiritistischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts führen. Hier bilden sich die Leitmotive der modernen Esoterik heraus. Zuletzt sprechen wir über deren Einfluss auf die Kunst, Psychologie, Medizin und Politik des 20. Jahrhunderts sowie über aktuelle Spielformen fundamental(istisch)er Modernitätskritik. Bisherige Veranstaltungen der "Kurze(n) Geschichte der Esoterik" 15.6.: "Ist Gott ein hinterhältiger Stümper? Der gnostische Verdacht" (W139991) 22.6.: "Animalischer Magnetismus und Wurzelrasse" (W139992)
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) Weitere "Philosophische Edelsteine": 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Der Buddhismus ist eine vielfältige Religion, die heute weltweit Fuß gefasst hat. Trotz der verschiedenen buddhistischen Richtungen gibt es gewisse Grundlagen, die für alle Schulen Gültigkeit haben: der historische Buddha, seine Lehre über das Leiden und den Ausweg daraus oder auch verschiedene moralische Regeln, verknüpft mit meditativen Übungen. Anhand von reichem Bildmaterial werden diese Grundlagen, aber auch die Unterschiede zwischen den buddhistischen Richtungen besprochen.
Liebe: Die Grundkraft menschlicher Existenz. Platon nennt sie „Eros“ und sieht die dadurch entfachte Sehnsucht als das Wirken eines Dämons. Wird Eros richtig genutzt, kann er den Weg zum Glück weisen. Augustinus führt diese Gedanken weiter: Das Herz als Sitz der Liebe. In der Unruhe des Herzens entbrennt die Sehnsucht nach Ruhe, die Erfüllung in Gottes Liebe findet.
Liebe ist eine Grundkraft der menschlichen Existenz. Der antike Philosoph Platon (ca. 428 – 348) nennt diese Kraft „Eros“ und betrachtet die durch Eros entfachte Sehnsucht nach dem Geliebten als das Wirken eines Dämons. Doch Eros kann für Platon noch mehr: Wird die Macht des Eros richtig genutzt, führt sie in das Reich des Guten und Schönen, um so den Weg zu einem glücklichen Leben zu weisen. Viele Jahrhunderte später erweitert der Kirchenvater Augustinus (354 – 430) die antiken Gedanken zu einer christlichen Philosophie des Herzens. Das Herz wird zum Sitz der Liebe und zum innersten Antrieb der Person. In der Unruhe des Herzens entbrennt die Sehnsucht nach Ruhe, die ihre Erfüllung erst in der Liebe Gottes findet.
Kirschblüte und Herbstlaub, Wabi-Sabi und Mujo – das japanische Denken sieht in der Vergänglichkeit nicht Verlust, sondern Sinn. Der Abend zeigt, wie Natur, Zeit und Schönheit zusammengehören, von „mono no aware“ bis zu heutigen Formen bewussten Lebens. Mit Bezügen zur westlichen Kunst- und Zeitphilosophie. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Wenn Sie sich für die Onlineveranstaltung entscheiden, wird sie über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wichtig ist, dass Ihr Lautsprecher und Ihr Mikrofon funktionieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) Weitere "Philosophische Edelsteine": 8.9.: "Jürgen Habermas - Erkenntnis und Interesse" (W135112) 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
Bei der Vortragsreihe von Herrn Dr. Hermann Schlüter über „Philosophische Edelsteine“ bleibt – vor allem für die Online-Teilnehmenden – nur wenig Zeit und Möglichkeit für Rückfragen und eine Vertiefung einzelner Themen. Der Dozent steht nunmehr an einem Abend für Ihre Fragen, Ergänzungen und Anregungen zur Verfügung. Dies wollen wir hiermit möglich machen und je nach Nachfrage für Teilnehmende der Vortragsreihen am Dienstagvormittag auch verstetigen. Die Teilnahme ist nur online möglich.
Sie gelten als bibeltreu, missionarisch und politisch einflussreich: Evangelikale prägen die USA bis heute. Was glauben sie genau? Warum engagieren sie sich so stark in Gesellschaft und Politik? Der Vortrag nimmt Sie mit in die Welt dieser Bewegung, erklärt ihre theologischen Wurzeln und zeigt, wie ihr Glaube das Denken und Handeln von Millionen Menschen in den USA formt.
Wer sich mit der abendländischen Philosophie auseinandersetzt, kommt an den großen klassischen Werken von Platon, Aristoteles, Kant und Hegel nicht vorbei. Gleichwohl gibt es – wenn man so will aus der zweiten Reihe – philosophische Werke, die sowohl in ihrem Gehalt als auch in ihrer Wirkungsgeschichte zum erweiterten Kanon der Philosophie zu zählen wären. Eine subjektive Auswahl von philosophischen Edelsteinen des 20. Jahrhunderts wird Ihnen durch unseren Dozenten Dr. Hermann Schlüter vorgestellt. Bisherige Veranstaltungen: 17.3.: "Max Weber - Wissenschaft als Beruf" (W135101) 24.3.: "Carl Schmitt - Der Begriff des Politischen" (W135102) 14.4.: "Sigmund Freud - Das Unbehagen in der Kultur" (W135103) 21.4.: "Edmund Husserl - Die Krisis der europäischen Wissenschaften" (W135104) 28.4.: "Karl Jaspers - Die geistige Situation der Zeit" (W135105) 5.5.: "Walter Benjamin - Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (W135106) 12.5.: "Theodor W. Adorno - Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben" (W135107) 19.5.: "Martin Heidegger - Was ist Metaphysik?" (W135108) 23.6.: "Jean-Paul Sartre - Ist der Existenzialismus ein Humanismus?" (W135109) 30.6.: "Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode" (W135110) 1.9.: "Roland Barthes - Fragmente einer Sprache der Liebe" (W135111) Weitere "Philosophische Edelsteine": 15.9.: "Robert Spaemann - Glück und Wohlwollen" (W135113) 22.9.: "Niklas Luhmann - Die Realität der Massenmedien" (W135114) 29.9. "Hans Blumenberg - Schiffbruch mit Zuschauer" (W135115)
