In Amerika gibt es neue Bewegungen auf dem Feld der politischen Ideen mit denen Ordnungsvorstellungen gerechtfertigt werden. Sie richten sich gegen die etablierten Vorstellungen einer liberalen Demokratie mit gleichen Rechten und gleicher Freiheit für alle. Aber diese antiliberalen Kräfte sind nicht homogen. Selbst im engsten Kreis der Trump-Regierung werden konkurrierende Ordnungsvorstellungen vertreten, die von katholisch-integrationistischen Ideen bis zu markt-radikalen Modellen reichen. Der Vortrag ist auch in präsenz buchbar mit der Kursnummer W110692...
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Gesprächsgäste: Nadja Klier, Ingo Hasselbach
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Moderation: Korbinian Frenzel Den Link zur Veranstaltung senden wir den Teilnehmenden rechtzeitig vor dem Termin zu. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.
Es gibt Umbrüche, die unser Leben grundlegend verändern. Unsere Gesprächsgäste haben solche Erfahrungen gemacht.Für Nadja Klier, Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier, gehörten Überwachung und politische Repression zum Alltag. Die Ausbürgerung ihrer Familie aus der DDR im Jahr 1988 erlebte sie als tiefgreifenden Einschnitt.Ingo Hasselbach geriet bereits als Jugendlicher in Konflikt mit dem DDR-Regime. Nach einer Zeit in der Punk-Szene radikalisierte er sich während mehrerer Haftaufenthalte und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Ostdeutschland. Später gelang ihm der Ausstieg, und er gründete ein Netzwerk für Aussteiger.Das Gespräch richtet den Blick nicht nur auf die Vergangenheit: Die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur und den Erfahrungen gesellschaftlicher Umbrüche ist heute aktueller denn je. Auch die Prävention von Rechtsextremismus bleibt eine zentrale Aufgabe. Nadja Klier (*1973 in Dresden) wurde 1988 gemeinsam mit ihrer Familie aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Heute arbeitet sie als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. Mit der von ihr gegründeten „DDR-Box“ vermittelt sie Jugendlichen die Geschichte der DDR anhand authentischer Quellen und Zeitzeugenberichte.Ingo Hasselbach wuchs in Ost-Berlin auf und erlebte als Jugendlicher staatliche Repression. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten radikalisierte er sich und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einer führenden Figur der rechtsextremen Szene. 1993 gelang ihm der Ausstieg, der mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden war.Moderation: Korbinian Frenzel Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur.Es handelt sich um ein gebührenfreies Angebot. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn. Bitte bereitlegen: PC/Laptop oder Tablet, am besten mit Webcam und Mikrofon, ggf. zusätzlich Smartphone
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Gesprächsgast 1: Nadja Klier Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen. Gesprächsgast 2: Ingo Hasselbach Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden. Moderation: Knut Elstermann Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.
Der Deutsche Volkshochschulverband lädt in Kooperation mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur zu einer dreiteiligen Online-Veranstaltungsreihe ein, die vom BAK Politik-Gesellschaft-Umwelt organisiert wird.Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Gesprächsgast 1: Nadja Klier Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen. Gesprächsgast 2: Ingo HasselbachIngo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden. Moderation: Korbinian Frenzel
Der Sturz des zaristischen Regimes in Russland und die Errichtung des weltweit ersten sozialistischen Staates gehört zu den herausragendsten Ereignissen des frühen 20. Jahrhunderts. Sie sollten die folgenden Jahrzehnte entscheidend prägen. Maßgeblich an den Ereignissen beteiligt war der sozialistische Revolutionär Wladimir Iljitsch Uljanow (1870 – 1924), besser bekannt unter seinem Decknamen Lenin. Doch der Umsturz war mit vielfältigen praktischen und theoretischen Schwierigkeiten verbunden: Lenin befand sich zunächst im Exil und musste erst mit Hilfe des Kriegsfeindes Deutschland während des 1. Weltkrieges nach Russland gebracht werden. Zum anderen hätte es nach der marxistischen Gesellschaftstheorie in einem Agrarstaat wie Russland noch gar keine sozialistische Revolution geben können, weshalb die marxistische Theorie weiterentwickelt werden musste. Der Vortrag zeichnet die revolutionären Maßnahmen und theoretischen Entwicklungen Lenins nach, fragt nach den deutschen Interessen an der Revolution sowie nach ihren Folgen, zu denen sowohl eine "Neue Ökonomische Politik" als auch der Aufstieg Stalins gehörten. Fortsetzung der Vortragsreihe zur Französischen Revolution: 22.6.26 Aus alt mach neu – Zum strukturellen Verlauf politischer Revolutionen (3), Kursnummer (W110762)
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaela Wiegel. Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ. Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaele Wiegel. Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ. Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich
Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche - doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren.
Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren. Eine Kooperation des Bayerischen Volkshochschulverbands mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
**Veranstalter: **Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Englschalkinger Straße 12, 81925 München in Kooperation mit dem Bayerischen Volkshochschulverband e.V., Fäustlestraße 5a, 80339 München ### Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach **Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen** sowie den **individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe**. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für **Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter** interessieren. **Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.** ### Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! **Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen.** --- ### Kursformat: Online per Zoom **Dieses Angebot findet online über die Plattform Zoom statt** - so können Sie flexibel von zu Hause bzw. ortsunabhängig teilnehmen: - **die Anmeldung bzw. Einwahl dort ist nicht schwierig:** Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn in einem separaten E-Mail - zusammen mit dem Link zur Anleitung in unseren FAQ - **Sie können dem Kurs dann bequem am Bildschirm folgen - Ihre Fragen stellen Sie per Chat oder Mikrofon** - dafür benötigen Sie lediglich einen Computer mit stabilem Internet-Zugang sowie Lautsprecher und Mikrofon bzw. Headset - eine Kamera ist empfehlenswert und das Einschalten meist erwünscht - alternativ ist die Teilnahme auch auf einem geeigneten Tablet möglich - bei der Nutzung eines Smartphones kann es sein, dass die Funktionen eingeschränkt sind - die Teilnahme per aktuellem Internet-Browser ist möglich, allerdings wird die Installation der Zoom-App empfohlen - wenn Sie noch unsicher sind, ist eine Test-Einwahl sinnvoll, damit Sie sich in Ruhe vorab mit dem Videokonferenz-System vertraut machen können ***Bitte überprüfen Sie vor Ihrer Anmeldung, ob Sie die technischen Voraussetzungen erfüllen.*** Weitere Infos dazu und allgemein zu unseren Online-Kursen finden Sie hier: ___ ### Unsere VHS-Durchführungsgarantie für Ihre Planungssicherheit! **Dieser Kurs wird unabhängig von der Teilnehmerzahl durchgeführt, ausgenommen ist gem. AGB ein Ausfall des Kursleiters aus Gründen die nicht in der Risikosphäre der vhs liegen (wie z.B. Krankheit), die eine Kursdurchführung wie ausgeschrieben leider unmöglich machen.**
Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltungen finden als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren.
Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren.
Revolutionen spiegeln gesellschaftlicher Spannungen und gelten als Motoren des Wandels. Der Vortrag untersucht, wie politische Umbrüche entstehen, wie sie verlaufen und welche Muster sich in unterschiedlichen historischen Kontexten wiederholen. Welche Akteure gibt es, welche Interessen verfolgen sie? Welche Dynamiken prägen innerrevolutionäre Machtkämpfe und welche Divergenz zeigen sich zwischen den postulierten Zielen und den tatsächlichen Entwicklungen? An ausgewählten Beispielen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede revolutionärer Prozesse verdeutlicht.
Politikverdrossenheit, St.-Florian-Prinzip, Besitzstandswahrung und Anspruchsmentalität – diese Schlagworte kennzeichnen die aktuelle Situation hinsichtlich der Akzeptanz neuer Technologien, Infrastrukturvorhaben oder öffentlicher Planungen. Proteste gegen Technologien und technische Einrichtungen sind durch vielfältige Faktoren begründet. Wie lassen sich diese Konflikte und ihre Ursachen beschreiben? Wie lassen sie sich lösen? Und wie kann die Demokratie in diesen Bereichen gestärkt und bürgernah gestaltet werden? Ortwin Renn beschreibt auf der Basis empirischer Daten (insbesondere des TechnikRadars) die grundlegenden Einstellungen der Deutschen zu Technik und wie sich diese wandeln. Welche Technologien werden begrüßt, welche eher mit Skepsis betrachtet? Und was sind die zentralen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger? Im Vortrag wird zudem erörtert, wie man konstruktiv mit Technikkonflikten umgehen kann und wie Interessen, Präferenzen und Werte in die politische Entscheidungsfindung einbezogen werden können. Ortwin Renn zeigt auf, dass Bürgerbeteiligung die Handlungsspielräume der Politik nicht einengt, sondern vielmehr neue Denk- und Möglichkeitsräume schafft. Ortwin Renn war von 2016 bis 2022 Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), das seit dem 1. Januar 2023 als Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam geführt wird. Bis zu seiner Pensionierung war er darüber hinaus als ordentlicher Professor für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart tätig. Er war zudem als Gastprofessor an der Beijing Normal University (China) und an der Universität Stavanger (Norwegen) tätig. Des Weiteren ist er Co-Leiter des gemeinnützigen Forschungsinstituts Dialogik gGmbH, welches innovative Formen der Wissenschaftskommunikation und Partizipation erforscht und umsetzt. Ortwin Renn ist unter anderem Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie Mitglied der World Academy of Arts and Sciences, der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Er ist Mitglied zahlreicher Kommissionen und Gremien zur Politikberatung. Er wurde mit vielen Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse, Ehrendoktoren der ETH Zürich und der Mid Sweden University sowie einer Ehrenprofessur der Technischen Universität München. Zu den Publikationen von Ortwin Renn gehören über 30 Monografien und editierte Sammelbände sowie mehr als 250 wissenschaftliche Artikel. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und (beurlaubte) Professorin für Politikwissenschaft an der Univ. der Bundeswehr München, ist einem breiteren Publikum als Stammgast beim Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks bekannt. Wahlergebnisse und aktuelle Umfragen machen es sichtbar: Krisen verunsichern. Während das Vertrauen in die gemäßigten Parteien sinkt, erhalten antipluralistische Kräfte deutlichen Zulauf. Das ist nicht allein die Schuld der digitalen Netzwerke, aber diese erleichtern das Geschäft der Krisenprofiteure. Hier werden die Ursachen für den Vertrauensverlust analysiert und aufgezeigt, warum nicht nur die gemäßigten Parteien sowie die klassischen Medien, sondern immer mehr auch unser demokratischer Verfassungsstaat unter Druck geraten. Es geht um die Auswirkungen der sog. Brandmauer und um die Frage, wie wir unseren demokratischen Verfassungsstaat vor einem Abgleiten in ein System des sog. sanften Autoritarismus schützen können.
Wahlergebnisse und aktuelle Umfragen machen es sichtbar: Krisen verunsichern. Während das Vertrauen in die gemäßigten Parteien sinkt, erhalten antipluralistische Kräfte deutlichen Zulauf. Das ist nicht allein die Schuld der digitalen Netzwerke, aber diese erleichtern das Geschäft der Krisenprofiteure. Im Vortrag werden die Ursachen für den Vertrauensverlust analysiert und aufgezeigt, warum nicht nur die gemäßigten Parteien sowie die klassischen Medien, sondern immer mehr auch unser demokratischer Verfassungsstaat unter Druck geraten. Es geht um die Auswirkungen der sog. „Brandmauer“ und um die Frage, wie wir unseren demokratischen Verfassungsstaat vor einem Abgleiten in ein System des sog. „sanften Autoritarismus“ schützen können. Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und (beurlaubte) Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München, ist einem breiteren Publikum als „Stammgast“ beim Sonntags-Stammtisch im Bayerischen Rundfunk bekannt.
Kostenlos!Leitung: Prof. Dr. Ursula Münch (Direktorin der Akademie für Politische Bildung, Tutzing)Online Seminar: live im Internet vom eigenen PC.Wahlergebnisse und aktuelle Umfragen machen es sichtbar: Krisen verunsichern. Während das Vertrauen in die gemäßigten Parteien sinkt, erhalten antipluralistische Kräfte deutlichen Zulauf. Das ist nicht allein die Schuld der digitalen Netzwerke, aber diese erleichtern das Geschäft der Krisenprofiteure. Im Vortrag werden die Ursachen für den Vertrauensverlust analysiert und aufgezeigt, warum nicht nur die gemäßigten Parteien sowie die klassischen Medien, sondern immer mehr auch unser demokratischer Verfassungsstaat unter Druck geraten. Es geht um die Auswirkungen der sog. „Brandmauer“ und um die Frage, wie wir unseren demokratischen Verfassungsstaat vor einem Abgleiten in ein System des sog. „sanften Autoritarismus“ schützen können. Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und (beurlaubte) Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München, ist einem breiteren Publikum als „Stammgast“ beim Sonntags-Stammtisch im Bayerischen Rundfunk bekannt.Wie funktioniert das Online Seminar?Melden Sie sich bei der vhs als Teilnehmerin/Teilnehmer an und Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link und alle weiteren Informationen per E-Mail zugesandt. Mit dem Link können Sie das Seminar im Internet besuchen. Sie brauchen keine technischen Vorkenntnisse, ein Internetanschluss genügt und Sie nehmen „live“ von zu Hause an Ihrem gebuchten Kurs teil.
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Gesprächsgäste: Paulino José Miguel, Cahit Başar
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Moderation: Nhi Le Den Link zur Veranstaltung senden wir den Teilnehmenden rechtzeitig vor dem Termin zu. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.
Wenn wir über die deutsche Einheit sprechen, stehen meist die Erfahrungen der Mehrheitsgesellschaft im Mittelpunkt. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Hoffnung und Aufbruch, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Diesen oft übersehenen Perspektiven widmet sich die Veranstaltung – und lädt dazu ein, Erinnerungskultur neu zu denken. Paulino José Miguel kam 1982 im Alter von elf Jahren allein aus Mosambik in die DDR. Grundlage war ein Staatsvertrag, der Jugendlichen aus Mosambik einen Schulabschluss in der DDR ermöglichte. Heute leitet er beim Forum der Kulturen Stuttgart das Kompetenzzentrum Migration, Entwicklung und Partizipation und engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für seinen Einsatz für die Rechte von Migrantinnen und Migranten sowie den interkulturellen Dialog wurde er 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.Cahit Başar (*1966) wurde als Sohn kurdischer Einwanderer in Duisburg geboren. Er ist Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied des Fachbeirats „Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken“ der Bundesstiftung Aufarbeitung.Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Sie beschäftigt sich mit digitaler Medienkultur, der Verbindung von Pop und Politik sowie mit der Einwanderungsgesellschaft in Ostdeutschland, insbesondere der vietnamesischen Diaspora. Sie arbeitet vor allem für den NDR und weitere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen; zudem wurde sie vom Medium Magazin zu den „Top 30 bis 30“-Journalist*innen gewählt. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur.Es handelt sich um ein gebührenfreies Angebot. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn. Bitte bereitlegen: PC/Laptop oder Tablet, am besten mit Webcam und Mikrofon, ggf. zusätzlich Smartphone
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen. Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg.Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Gesprächsgast 2: Cahit Başar Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im “Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. Moderation: Nhi Le Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Donald Trump will es haben. Dänemark entschuldigt sich für koloniale Übergriffe. Grönland selbst strebt nach Unabhängigkeit: Die Arktisinsel steht im Fokus globaler Aufmerksamkeit. Das Ringen um Bodenschätze und geopolitische Einflusszonen ist eng verwoben mit Erinnerungspolitik, Dekolonisierung und Versöhnung – Entwicklungen, die nur im Zusammenhang zu verstehen sind. Ebbe Volquardsen war bis 2025 Professor an der Universität Grönlands. Sein Vortrag gibt Einblick in die Dynamiken auf der Insel, ordnet sie historisch ein und zeigt, warum auch Europa künftig verstärkt in Richtung Arktis blicken wird.
Der Deutsche Volkshochschulverband lädt in Kooperation mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur zu einer dreiteiligen Online-Veranstaltungsreihe ein, die vom BAK Politik-Gesellschaft-Umwelt organisiert wird.Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen. Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Gesprächsgast 2: Cahit Başar Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im “Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. Moderation: Nhi Le Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Armut gibt es nicht nur anderswo, sondern mitten in Deutschland. Trotz Wohlstand wächst die soziale Ungleichheit und immer mehr Menschen leben an oder unter der Armutsgrenze. Doch was bedeutet Armut eigentlich? Der Vortrag zeigt, wie Armut gemessen wird, wen sie besonders trifft und was aktuelle Studien über die soziale Lage in Deutschland sagen. Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben München. Dieser Kurs findet parallel auch in präsenz statt, buchbar unter der Kursnummer (X110334).
Autonome und teilautonome Maschinen treffen auf unterschiedliche Lebewesen. Sie sind meist ausschließlich auf Menschen ausgerichtet, die Interessen von Tieren werden hingegen vernachlässigt. Die Tier-Maschine-Interaktion (Animal-Machine Interaction) widmet sich der Anpassung traditioneller Systeme und der Gestaltung innovativer Systeme. Es entstehen, nicht zuletzt unter Einbezug der Maschinenethik, tierfreundliche Maschinen. Auch die Schwesterdisziplin der Tier-Computer-Interaktion (Animal-Computer Interaction) ist dabei gefragt. In seinem Vortrag gibt Prof. Dr. Oliver Bendel eine Einführung in die beiden Disziplinen und beschreibt Prototypen und Projekte aus den letzten 15 Jahren. Prof. Dr. Oliver Bendel forscht und lehrt an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in der Schweiz. Er ist Philosoph, Informationswissenschaftler und promovierter Wirtschaftsinformatiker. Aus den Perspektiven der Technikphilosophie, Informationsethik und Maschinenethik untersucht er soziale Roboter und KI-Systeme. Seit 2012 trägt er zum Forschungsfeld der Tier-Maschine-Interaktion bei, 2026 ist sein Buch dazu erschienen. In Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ismaning. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Wer Menschen und Familien rund um Behördengänge und die Beantragung von staatlichen Leistungen berät, der findet mehrere digitale Wege auf welchen seine Klienten Anträge stellen können. In dieser Multiplikatoren-Schulung stellen vier Institutionen ihre digitalen Zugänge zu verschiedenen Dienstleistungen vor, so dass Sie später diese Möglichkeiten ihren Klienten selbst vermitteln können: Der Fachbereich Digitalisierung des Landratsamtes Pfaffenhofen erläutert, wie man sich eine Bayern-ID einrichtet und welche Leistungen darüber beim Landratsamt digital zur Verfügung stehen (z.b Wohngeld, Schülerbeförderung, usw.) Mitarbeitende der Familienkasse Bayern Süd zeigen wie einfach digitale Mitteilungen an die Familienkasse funktionieren und auch Leistungen (Kindergeld, Kinderzuschlag) ganz einfach digital beantragt werden können. Ein Vertreter der Stadt Pfaffenhofen zeigt wie Anmeldungen für einen Kindergartenplatz online funktionieren. Jobcenter Pfaffenhofen: Wie funktioniert die Job-Center-App. Die notwendigen Zugangsinformationen erhalten wenige Tage vor Beginn per E-Mail.
Der Klimawandel, absehbar knapper werdende Ressourcen, politische Handlungsfähigkeit, Sinnkrisen sowie die Digitalisierung lassen das industrielle Wohlstandsmodell erodieren. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach wäre ein prägnanter Rückbau industrieller und globaler Produktionsketten vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und Regionalversorgung wären entscheidende Gestaltungsoptionen. Zudem wäre das Leben in einer Postwachstumsökonomie sesshafter, also an kerosinfreiem Glück orientiert. Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993, habilitierte sich 2005, lehrt derzeit als außerplanmäßiger Professor an der Universität Siegen im Bereich Plurale Ökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere Klimaschutz, Produktionswirtschaft, nachhaltiger Konsum, Ökologische Ökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik.
Kostenlos!Leitung: Prof. Dr. Niko Paech (Universität Siegen)Online Seminar: live im Internet vom eigenen PC.Der Klimawandel, absehbar knapper werdende Ressourcen, politische Handlungsfähigkeit, Sinnkrisen sowie die Digitalisierung lassen das industrielle Wohlstandsmodell erodieren. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach wäre ein prägnanter Rückbau industrieller und globaler Produktionsketten vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und Regionalversorgung wären entscheidende Gestaltungsoptionen. Zudem wäre das Leben in einer Postwachstumsökonomie sesshafter, also an kerosinfreiem Glück orientiert.Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993, habilitierte sich 2005, lehrt derzeit als außerplanmäßiger Professor an der Universität Siegen im Bereich Plurale Ökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere Klimaschutz, Produktionswirtschaft, nachhaltiger Konsum, Ökologische Ökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik.Wie funktioniert das Online Seminar?Melden Sie sich bei der vhs als Teilnehmerin/Teilnehmer an und Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link und alle weiteren Informationen per E-Mail zugesandt. Mit dem Link können Sie das Seminar im Internet besuchen. Sie brauchen keine technischen Vorkenntnisse, ein Internetanschluss genügt und Sie nehmen „live“ von zu Hause an Ihrem gebuchten Kurs teil.
Das Forschungszentrum RISK der Universität der Bundeswehr München und die vhs SüdOst laden Sie zur Podiumsdiskussion „Zivilschutz im Wandel – Eigenverantwortung als Grundlage für Sicherheit“ ein. Die Veranstaltung findet am 13. Oktober 2026 um 17.00 Uhr im UniCasino auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg statt. Eine Teilnahme ist in Präsenz oder online möglich. Anmeldeschluss: 02.10.2026. Anmeldung erforderlich! Eintritt frei. Inhalt: Warum ist Eigenverantwortung im Zivilschutz heute so entscheidend? In einer Zeit, in der Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Stürme, politische Unsicherheiten sowie globale Krisen, Pandemien bis zu Cyberangriffen immer häufiger und unberechenbarer werden, rückt das Thema Zivilschutz zunehmend in den Fokus. Doch was bedeutet das konkret für uns als Gesellschaft und als Bürgerin und Bürger? Und wie können wir uns besser auf Notfälle vorbereiten, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben? Ist Eigenverantwortung der Schlüssel zur Resilienz? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion. Denn eines ist klar: Zivilschutz ist kein Thema, das allein in der Verantwortung von Politik, Behörden, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Blaulichtorganisationen, dem THW oder anderen Entscheidungsträgern liegt. Jeder kann und soll einen Beitrag leisten. Eigenverantwortung im Zivilschutz ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie stärkt nicht nur die individuelle Handlungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit, sondern auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft. In der Podiumsdiskussion teilen Fachleute aus Praxis und Wissenschaft mit Ihnen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, was es von der Gemeinschaft und jeden und jeder Einzelnen braucht, um eine sichere und widerstandsfähige Zukunft zu ermöglichen. Wir freuen uns auch auf Ihre aktive Teilnahme. Stellen Sie Fragen an unsere Expertinnen und Experten. Tauschen Sie sich aus mit anderen Teilnehmenden und nehmen Sie wertvolle Impulse für Ihren Alltag mit. Ablauf (Stand: 05.06.2026) 16:30 Uhr Eintreffen der Präsenz-Teilnehmenden am Westtor Universität der Bundeswehr München (bitte gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen!) 16:55 Uhr Beginn des Livestreams 17:00 Uhr Beginn der Podiumsdiskussion Moderation: Prof. Dr. Ursula Münch (Akademie für Politische Bildung Tutzing) Teilnehmende: Prof. Dr.-Ing. habil. (E. E.) Norbert Gebbeken (Universität der Bundeswehr München, Sprecher FZ RISK) Johanne Peter (Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., stellvertretende Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Bevölkerungsschutz) Dr. Michèle Roth-Dührkoop, Referatsleiterin Referat K.4 - Bevölkerungsverhalten in Krisen Abteilung K - Bevölkerungsresilienz und Kommunikation Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München 18:30 Uhr Ende der Podiumsdiskussion bis 19.30 Uhr Get-Together mit den Sprecher*innen
Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der Entfernung illegaler Inhalte, den Umgang mit Desinformation, die Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen und die Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits - ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist.
**Veranstalter: **Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Englschalkinger Straße 12, 81925 München in Kooperation mit dem Bayerischen Volkshochschulverband e.V., Fäustlestraße 5a, 80339 München Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: ### mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der **Entfernung illegaler Inhalte**, den **Umgang mit Desinformation**, die **Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen** und die **Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen** diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits – ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. ### Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist. **Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.** ### Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! **Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen.** --- ### Kursformat: Online per Zoom **Dieses Angebot findet online über die Plattform Zoom statt** - so können Sie flexibel von zu Hause bzw. ortsunabhängig teilnehmen: - **die Anmeldung bzw. Einwahl dort ist nicht schwierig:** Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn in einem separaten E-Mail - zusammen mit dem Link zur Anleitung in unseren FAQ - **Sie können dem Kurs dann bequem am Bildschirm folgen - Ihre Fragen stellen Sie per Chat oder Mikrofon** - dafür benötigen Sie lediglich einen Computer mit stabilem Internet-Zugang sowie Lautsprecher und Mikrofon bzw. Headset - eine Kamera ist empfehlenswert und das Einschalten meist erwünscht - alternativ ist die Teilnahme auch auf einem geeigneten Tablet möglich - bei der Nutzung eines Smartphones kann es sein, dass die Funktionen eingeschränkt sind - die Teilnahme per aktuellem Internet-Browser ist möglich, allerdings wird die Installation der Zoom-App empfohlen - wenn Sie noch unsicher sind, ist eine Test-Einwahl sinnvoll, damit Sie sich in Ruhe vorab mit dem Videokonferenz-System vertraut machen können ***Bitte überprüfen Sie vor Ihrer Anmeldung, ob Sie die technischen Voraussetzungen erfüllen.*** Weitere Infos dazu und allgemein zu unseren Online-Kursen finden Sie hier: ___ ### Unsere VHS-Durchführungsgarantie für Ihre Planungssicherheit! **Dieser Kurs wird unabhängig von der Teilnehmerzahl durchgeführt, ausgenommen ist gem. AGB ein Ausfall des Kursleiters aus Gründen die nicht in der Risikosphäre der vhs liegen (wie z.B. Krankheit), die eine Kursdurchführung wie ausgeschrieben leider unmöglich machen.**
Die Verfahrens-Lotsen unterstützen Menschen mit Behinderung bis 26 Jahre. Sie beraten auch Mütter und Väter. Die Verfahrens-Lotsen helfen zum Beispiel beim Stellen von Anträgen. In diesem Vortrag kannst du mehr über die Unterstützung erfahren. Der Vortrag findet im Internet statt. Dafür brauchst du zum Beispiel einen Computer. Oder ein Smartphone. Oder ein Tablet. **Für diesen Kurs musst du dich per E-Mail anmelden bei christian.schmitt@straubing.de** Dann bekommst Du eine E-Mail mit den Zugangs-Daten für den Online-Kurs.
Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der Entfernung illegaler Inhalte, den Umgang mit Desinformation, die Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen und die Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits – ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist.
Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der Entfernung illegaler Inhalte, den Umgang mit Desinformation, die Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen und die Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits – ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist.
Caroline Herschel (1750 – 1848) war eine Pionierin der Astronomie. Von Hannover nach England migriert, unterstützte sie dort ihren Bruder William Herschel nicht nur bei der Entdeckung des Planeten Uranus, sondern leistete selbst wichtige Beiträge der Himmelsbeobachtung. Sie entdeckte acht Kometen und erstellte präzise Sternkataloge. Der Vortrag zeigt, wie sie sich trotz gesellschaftlicher Hindernisse als Wissenschaftlerin etablierte und mit Ehrungen wie der Goldmedaille der Royal Astronomical Society ausgezeichnet wurde.
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
Der Großteil unserer Debatten über Migration aus Afrika setzt beim Ankommen in Europa an, obwohl die entscheidenden Weichen viel früher gestellt werden. Der Vortrag zeigt, wie Krisen und Zukunftserwartungen, wirtschaftliche Perspektiven, soziale Netzwerke, Information, Risiken und rechtliche Hürden zusammenwirken und warum Binnenmigration meist wichtiger ist, als es der europäische Blick vermuten lässt. Abschließend geht es darum, welche Schlussfolgerungen sich daraus für die deutsche und europäische Migrations- und Entwicklungspolitik ergeben. Prof. Dr. Tobias Heidland ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Kiel und Leiter des Forschungszentrums „Internationale Entwicklung“ am Kiel Institut für Weltwirtschaft. Er forscht zu Migration, globalen Kapitalströmen und wirtschaftlicher Entwicklung, insbesondere in Afrika, berät die Politik zu entwicklungsökonomischen und migrationspolitischen Fragen und tritt zu diesen Themen auch medial auf.
