Psychologie und Persönlichkeit
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Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaele Wiegel. Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ. Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich
Was gilt eigentlich als „normal“ – und wer entscheidet darüber? Vorstellungen von einem „richtigen“ Lebensweg, von Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Erfolg erscheinen uns oft selbstverständlich. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Überzeugungen sind nicht naturgegeben, sondern historisch gewachsen und gesellschaftlich konstruiert. Ausgehend von zentralen Ansätzen der Wissenssoziologie, insbesondere von Peter L. Berger und Thomas Luckmann, geht die Veranstaltung der Frage nach, wie soziale Wirklichkeit entsteht. Wie werden bestimmte Deutungen zur Norm? Wie verfestigen sich Rollenbilder, Erwartungen und Institutionen – und warum erscheinen sie uns irgendwann als alternativlos? Zugleich richtet sich der Blick auf die persönliche Ebene. Wenn wir erkennen, dass gesellschaftliche „Normalität“ hergestellt wird, eröffnen sich neue Handlungsspielräume. Was bedeutet das für unseren eigenen Lebensentwurf? Wo folgen wir unhinterfragt Erwartungen – und wo können wir bewusster entscheiden? Die Veranstaltung verbindet theoretische Impulse mit alltagsnaher Reflexion. Ziel ist es, vermeintliche Selbstverständlichkeiten kritisch zu beleuchten und die eigene Lebenswirklichkeit klarer, freier und bewusster zu gestalten.
Warum gewinnen traditionelle Geschlechterbilder und antifeministische Positionen weltweit wieder an Einfluss – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In dieser Veranstaltung wird der Blick auf politische, religiöse und kulturelle Bewegungen gerichtet, welche die Gleichstellung infrage stellen und eine Rückkehr zu festen Rollen propagieren. Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick über die Emanzipationsbewegungen wird gezeigt, dass Antifeminismus eine wiederkehrende Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel ist. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Phänomene wie „Tradwives“, Online-Communities der „Manosphere“ oder antifeministische Narrative in sozialen Medien, die häufig Ausdruck tieferliegender Verunsicherungen sind. Ergänzend wird beleuchtet, welche ideologischen Gemeinsamkeiten diese Bewegungen verbinden – von der Vorstellung einer „natürlichen Ordnung“ bis hin zur Angst vor dem Verlust traditioneller männlicher Rollen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen und „entzauberten“ Welt (Max Weber) wird deutlich, warum solche Positionen an Attraktivität gewinnen. Abschließend wird diskutiert, welche Folgen antifeministische Entwicklungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Dabei wird deutlich, warum Gleichberechtigung und die Anerkennung pluraler Lebensweisen zentrale Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft sind.
Ein starker Auftritt entscheidet oft darüber, ob Ihre Botschaft ankommt – und wie sie wirkt. Ob im Beruf, im Ehrenamt oder privat: Wer sicher spricht, klar argumentiert und authentisch wirkt, gewinnt Gehör, überzeugt andere und bleibt positiv in Erinnerung. In diesem interaktiven Workshop trainieren Sie, wie Sie Ihre Wirkung gezielt steigern, Argumente strukturiert aufbauen und souverän auf Einwände reagieren. Sie erleben, wie Körpersprache, Stimme und Ausdruck Ihre Botschaft verstärken – und wie Sie auch in schwierigen Gesprächssituationen gelassen und überzeugend bleiben. Das erwartet Sie: Klar sprechen – klar wirken: So setzen Sie Stimme, Sprache und Körperprache wirkungsvoll ein Argumentationskraft stärken: Mit Struktur, Logik und Präsenz überzeugen Souverän bleiben: Schlagfertig und gelassen in herausfordernden Momenten Praxisübungen: Rollenspiele, Feedback und gezielte Tipps für Ihre persönliche Wirkung
Ob im Möbelhaus, beim Handwerker oder auf Reisen – wer charmant fragt, spart bares Geld. Doch vielen fällt es schwer, über den Preis zu sprechen: Man will nicht gierig wirken, keine Szene machen oder peinlich auffallen. Dabei ist Feilschen kein Machtspiel, sondern ein sympathischer Dialog auf Augenhöhe – und mit der richtigen Haltung sogar ein Türöffner zu mehr Selbstvertrauen. In diesem praxisnahen Online-Seminar lernen Sie, wie Sie durch freundliche Gesprächsführung, clevere Formulierungen und eine Prise Humor zu besseren Konditionen kommen – im Alltag, im Urlaub oder bei größeren Anschaffungen. Ohne Druck, ohne Tricks – mit Haltung, Taktgefühl und Stil. Das erwartet Sie: Charmant verhandeln: Wie Sie den Preis ansprechen, ohne unangenehm zu wirken Praktische Übungen: Gesprächsstrategien, Formulierungen und kleine Rollenspiele Die innere Haltung: Wie Sie Hemmungen überwinden und selbstbewusst auftreten Humorvoll überzeugen: Mit Leichtigkeit zum besseren Angebot
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren. Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben. Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen. Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
"Gibt es einen Trumpismus ohne Trump? Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln? Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus? Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA." Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Sie haben etwas zu sagen – und möchten, dass es ankommt? Ob im Meeting, im Bewerbungsgespräch, bei einer Präsentation oder in einer hitzigen Diskussion: Ihre Worte sollen wirken, Sie wollen souverän auftreten und sich Gehör verschaffen – ohne sich zu verbiegen. In diesem praxisorientierten Online-Seminar trainieren Sie, mit Klarheit, Präsenz und Ausstrahlung zu sprechen. Sie entdecken, wie Sie Lampenfieber in Energie verwandeln, wie Stimme, Körpersprache und Sprache zusammenspielen – und wie Sie auch unter Druck souverän bleiben. Freuen Sie sich auf ein interaktives Training mit vielen praktischen Übungen, Feedback in geschütztem Rahmen und Strategien, die Sie sofort im Berufsund Privatleben umsetzen können. Das erwartet Sie: Überzeugend auftreten – vom ersten Satz an Praktische Übungen zu Stimme, Haltung, Sprache und Wirkung Schlagfertig und argumentationsstark – auch aus dem Stegreif Lampenfieber abbauen, innere Sicherheit aufbauen Eigene Stärken bewusst einsetzen – klar, präsent, wirkungsvoll Gestalten Sie Ihren Auftritt – klar, präsent und mit einer Stimme, die gehört wird.
Wer möchte nicht im Sekundentakt Vokabel lernen können? Und dabei noch Spaß haben? Die Schlüsselwortmethode hilft Ihnen dabei Vokabeln nicht nur schneller zu erfassen, sondern auch länger im Kopf zu behalten. Das zig-fache Wiederholen wird auf ein Minimum reduziert. Der Bestsellerautor und Dipl. Pädagoge Helmut Lange hat zum Thema "Vokabel lernen" mehrere Bücher geschrieben und zeigt Ihnen anhand von weiterentwickelten Lernstrategien den Weg zu verblüffenden Lernerfolgen - schon während des Webinars. Helmut Lange zeigt Ihnen die besten Vokabellern-Tricks. Anleitung für Online-Zugang hier herunterladen
Selbstvertrauen ist die Grundlage, um klar zu handeln. Überzeugungskraft öffnet Türen. Durchsetzungsvermögen sorgt dafür, dass Ihre Ideen gehört und umgesetzt werden. Gemeinsam bilden sie ein unschlagbares Trio – beruflich wie privat. In diesem Seminar entdecken Sie, wie Sie diese drei Kompetenzen gezielt entwickeln und miteinander verbinden. Sie lernen, Ihre innere Stärke sichtbar zu machen, klar Position zu beziehen und dabei Respekt und Akzeptanz zu bewahren. Das erwartet Sie: Selbstvertrauen stärken – innere Sicherheit aufbauen und ausstrahlen Überzeugend argumentieren – Inhalte so präsentieren, dass sie ankommen Durchsetzungsstark handeln – auch in schwierigen Situationen Praxisnah trainieren – konkrete Übungen für nachhaltige Wirkung
Männliche Dominanz, Hierarchien und die Kontrolle über Ressourcen erscheinen vielen als historisch unvermeidlich oder gar als Ausdruck „natürlicher“ Ordnung. Doch ein kulturvergleichender und historischer Blick zeigt, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse weit vielfältiger gestaltet sind, als es auf den ersten Blick scheint. Diese Veranstaltung hinterfragt patriarchale Strukturen nicht ideologisch, sondern analytisch und differenziert. Welche historischen Bedingungen begünstigten die Entstehung männlich dominierter Gesellschaftsformen? Welche Rolle spielte die systematische Abwertung des Weiblichen – symbolisch wie konkret – in der Ausbildung von Hierarchien? Und inwiefern prägen diese Muster bis heute unsere Institutionen, Rollenbilder und Selbstverständlichkeiten? Zugleich richtet sich der Blick auf alternative Gesellschaftsmodelle. Ethnologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven zeigen, dass Kooperation, Fürsorge und gemeinschaftliche Entscheidungsstrukturen in manchen Kulturen stärker gewichtet werden. Was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten über Geschlechterverhältnisse, Macht und Zusammenleben lernen? Die Veranstaltung lädt dazu ein, scheinbar „natürliche“ Ordnungen kritisch zu prüfen und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten neu zu denken – sachlich, offen und jenseits vereinfachender Zuschreibungen.
Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Stark und durchsetzungsfähig – oder einfühlsam und verletzlich? Verantwortung übernehmen – oder tradierte Erwartungen hinter sich lassen? Männlichkeit bewegt sich im Spannungsfeld von historischen Rollenbildern, gesellschaftlichen Umbrüchen und zukünftigen Entwicklungen. Begriffe wie „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarchat“ prägen öffentliche Debatten – doch was verbirgt sich dahinter? Diese Veranstaltung bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Entstehung und den Wandel männlicher Identität. Impulse aus Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft helfen, Entwicklungen einzuordnen und aktuelle Spannungen verständlich zu machen. Im Mittelpunkt steht eine sachliche und differenzierte Analyse: Wie prägen Männlichkeitsbilder unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben? Wo entstehen Verunsicherungen – und wo neue Möglichkeiten? Die Veranstaltung schafft eine fundierte Grundlage für Diskussion und Reflexion – ohne Ideologisierung, ohne Vereinfachung. Für wen? Für alle Interessierten, die das Thema vielschichtig und differenziert betrachten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Verschwörungserzählungen sind kein Randphänomen, sondern Ausdruck tief verankerter psychologischer und gesellschaftlicher Mechanismen. In Zeiten von Krisen, Unsicherheit und beschleunigtem Wandel bieten sie scheinbar einfache Erklärungen für komplexe Zusammenhänge. Gerade dadurch können sie Vertrauen untergraben, Polarisierung verstärken und demokratische Diskurse belasten. Die Veranstaltung beleuchtet Verschwörungserzählungen aus soziologischer, psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Bedürfnissen, Ängsten und Denkmechanismen, die ihre Attraktivität erklären, sowie nach den gesellschaftlichen Bedingungen, die ihre Verbreitung begünstigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Klimawandelleugnung als exemplarischem Fall. An ihr wird deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse abgewehrt, Zweifel systematisch verstärkt und alternative Wirklichkeitsdeutungen stabilisiert werden – und warum Menschen geneigt sind, solchen Erzählungen Glauben zu schenken. Ziel der Veranstaltung ist es, Hintergründe zu verstehen, Mechanismen zu erkennen und die eigene Urteilsfähigkeit im Umgang mit umstrittenen Wahrheitsansprüchen zu stärken.
Ob im Meeting, im Kundengespräch oder im privaten Alltag – manchmal fehlen uns in entscheidenden Momenten die passenden Worte. Schlagfertigkeit ist keine angeborene Gabe, sondern eine trainierbare Fähigkeit. Sie hilft, souverän zu reagieren, selbstbewusst aufzutreten und auch in unerwarteten Situationen die Kontrolle zu behalten. In diesem praxisorientierten Seminar lernen Sie, wie Sie unter Zeitdruck klar denken, schnell formulieren und gleichzeitig sympathisch und diplomatisch bleiben. Sie üben, Angriffe elegant zu parieren, humorvoll zu kontern und Ihren Standpunkt selbstbewusst zu vertreten – ohne verletzend zu werden. Das erwartet Sie: Spontan reagieren, auch wenn es brenzlig wird Schlagfertige Antworten, die wirken und nicht verletzen Humor als elegante Waffe Mehr Selbstvertrauen durch gezieltes Training
Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge.
