Der Begriff des Anthropozäns meint, dass der Mensch durch seinen Einfluss auf die Umwelt zu einer Naturmacht geworden ist. Daher kann ein neues Erdzeitalter ausgerufen werden, das nach dem Menschen benannt ist. Welche philosophischen und umweltethischen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Stolze Hüften aus Knochen, Stein, gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen, doch wer oder was waren sie wirklich? In Büchern über die Steinzeit sehen wir vorrangig Männer beim Jagen, Feuerstein schlagen oder Höhlen bemalen. Die meisten Menschenbilder aber, die uns von Eiszeitmenschen selbst hinterlassen wurden, zeigen Frauen. Was waren das für Gesellschaften, die sie und ihr Geschlecht so zentral und ohne Scham darstellten? Nach Jahren der Recherche kehrt Ulli Lust zurück mit ihrem groß angelegten Sachcomic über die Anfänge der Kunst und die Bedeutung der Empathie für das Überleben unserer Spezies: Rund um die archaisch-weiblichen Figurinen entfaltet sich eine vergessene Welt, in der die Heldenreise Gruppensache war, die nur gemeinsam bestanden werden konnte, von Frauen, Männern, Kindern oder auch nichtbinären Menschen in mitunter reich geschmückter Rolle. Ulli Lust ist eine österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin. Ihr Comic „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" (avant-verlag) erhielt international viel Aufmerksamkeit und wurde mit dem Ignatz Award und dem Los Angeles Times Book Award ausgezeichnet. Ulli Lust zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichner:innen; sie unterrichtet Zeichnung und Comic an der Hochschule Hannover und hat 2025 den Sachbuchpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhalten. In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Am 8. März 2026 finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Auf offiziellen Seiten findet man die Info, dass bei dieser Wahl die kommunalen Vertretungen in den Städten, Gemeinden und Landkreisen Bayerns neu gewählt werden. Doch was bedeutet das genau? Wer und was genau wird wo und wie gewählt? Wie läuft die Auszählung der Stimmen? Wie wird eine solche Wahl organisiert und durchgeführt und was leisten die Gemeinden bei der Bewältigung der Wahl? Welche Beispiele gibt es aus Bayern und was ist schon einmal bei einer Kommunalwahl schief gelaufen?
Zwischen Aschermittwoch und Ostern gibt es viel zu entdecken: den Zusammenhang zwischen Palmkätzchen und Aschermittwoch, die Bedeutung der Fastenzeit und der Zahl 40 im Glauben. Wir sprechen über Hungertücher, Palmen, Esel, Lämmer, Feuer und Spaziergänge – ein vielfältiger Weg zu tieferem Verständnis des Osterfestes.
Mit Bitcoin brach vor 16 Jahren das Zeitalter der Kryptowährungen an. Das selbsternannte digitale Bargeld versprach eine anonym und unmittelbar verwendbare und von außen nicht zu korrumpierende Weltwährung jenseits der Banken und fern vom Staat. Bitcoin sei deswegen, so hört man aus dem Internet genauso wie aus dem Zeitungsfeuilleton oder aus US-Senatsanhörungen, eine „Währung der Freiheit“. Dieses Versprechen ist besonders für jene attraktiv, die unter der Macht der Zahlungsvermittler und repressiven Finanzbehörden leiden – und das sind nicht wenige. Doch ist das Versprechen auch tragfähig? Der Vortrag erläutert die Grundprinzipien der Funktionsweise von Bitcoin und anderen Kryptowährungen und sondiert ihre freiheitspolitischen Ambitionen im Lichte geldsoziologischer Befunde und aktueller politischer Entwicklungen in der Ära Trump. Aaron Sahr ist Wirtschaftssoziologe und leitet am Hamburger Institut für Sozialforschung die Forschungsgruppe „Monetäre Souveränität". Zuletzt erschienen von ihm "Die monetäre Maschine. Eine Kritik der Finanziellen Vernunft" bei C.H. Beck (2022), im Frühjahr 2026 erscheint "Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit" in der Hamburger Edition.
Der Erste Weltkrieg wird oft als Urkatastrophe des 20. Jh. bezeichnet. Geplant für wenige Wochen oder Monate dauerte er fünf Jahre und kostete Millionen Menschen das Leben. Woran lag es, dass die Menschen 1914 begeisternd jubelnd in den Krieg zogen und dass die gegenseitigen Kriegserklärungen fast schon im Minutentakt eintrafen? Der Vortrag hinterfragt, welche Rolle die Politik von Kaiser Wilhelm II. dabei spielte und welche außenpolitische Position Deutschland zu Kriegsbeginn zukam.
Das Internet ist mehr als ein Informationsmedium: Es wird zum Handlungsraum, in dem wir interagieren und arbeiten. Es stellt immer weniger eine Parallelwelt dar, sondern wird Teil des Alltags. Der Vortrag stellt die Geschichte des Internets dar und behandelt soziale Plattformen, das Darknet und das Metaversum. Er problematisiert neuere Entwicklungen der Kommerzialisierung des weltweiten Netzes und gibt Einblicke in Projekte wie Wikipedia, die an die ursprüngliche Vision eines freien Internets anschließen. Diskutiert wird auch, wie KI das Internet revolutionieren könnte und welche Herausforderungen damit einhergehen.
Wer nach „Erklärungen“ sucht, tappt meistens im Dunklen und findet nichts. Soziale Phänomene haben Geschichten, die sich rekonstruieren lassen und aus diesen Rekonstruktionen ergibt sich ein Verständnis für ihre Dynamik. Diese sollte man kennen, wenn man über solche Phänomene reden will. Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literatur- und Sozialwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Zivilisationstheorie sowie Geschichte der menschlichen Destruktivität. Für seine Biografie über Christoph Martin Wieland erhielt er 2023 den Bayerischen Buchpreis.
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst. Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand. Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.
Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie wir Sprachen lernen – und wie wir kommunizieren. Übersetzungs-Apps, KI-Dolmetscher und Sprachassistenten machen es heute möglich, mit einer anderen Person in ihrer Sprache zu sprechen, ohne diese Sprache je selbst gelernt zu haben. Doch wenn Technik das Gespräch übernimmt – ist es dann überhaupt noch nötig, eine Fremdsprache zu lernen?In diesem Vortrag werfen wir einen kritischen und praxisnahen Blick auf die Chancen und Grenzen von KI beim Fremdsprachenlernen. Wir zeigen, wie digitale Tools den Lernprozess unterstützen können, wo sie an ihre Grenzen stoßen – und warum es sich vielleicht trotzdem (oder gerade deshalb) lohnt, eine Sprache selbst zu lernen.
Entdecken Sie in zwei Online-Vorträge spannende Sehenswürdigkeiten in München und Umgebung. Abseits von Straßenlärm oder Touristenströmen betrachtet Paul Gaedtke ausgewählte Bauwerke im Detail und ordnet diese in den geschichtlichen Kontext ein. Die Vorträge sind einzeln buchbar. Teil 1: Altes Rathaus, Neues Rathaus und Alter Peter in München Teil 2: Mariensäule in München und Ottosäule in Ottobrunn (Kursnummer 261-11422)
Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Entdecken Sie in zwei Online-Vorträge spannende Sehenswürdigkeiten in München und Umgebung. Abseits von Straßenlärm oder Touristenströmen betrachtet Paul Gaedtke ausgewählte Bauwerke im Detail und ordnet diese in den geschichtlichen Kontext ein. Teil 2: Mariensäule in München und Ottosäule in Ottobrunn
In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende. Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte Imperium verschwunden. Aber im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen. China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßenstrategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen. Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?" Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse.
Aufgrund des Mehrheitswahlrechts in den USA entwickelte sich ein Zweiparteiensystem („the winner takes it all“). Im Konflikt um die Sklavenhaltung formierten sich die Demokraten als Befürworter und die Republikaner unter Abraham Lincoln als Gegner. Der Süden blieb nach dem Bürgerkrieg fest in demokratischer Hand. Erst nach Aufhebung der Rassentrennung in den 1960er Jahren schlugen die Demokraten einen linksliberalen Kurs ein, während die Republikaner eine libertäre Richtung verfolgten. Heute stehen sich die beiden Lager unversöhnlich gegenüber unter einem Präsidenten, der diese Spaltung vorantreibt.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Wie gestaltet sich kollektives Erinnern nach unvorstellbarer Gewalt? In seinem Vortrag gibt Politikwissenschaftler Professor Timothy Williams einen Einblick in die Erinnerungspolitik nach den Völkermorden in Kambodscha (Rote Khmer 1975 – 1979), Ruanda (an den Tutsi 1994) und Indonesien (an den Kommunisten 1965/66). Williams vergleicht die Wege der Vergangenheitsaufarbeitung und beleuchtet, wie Erinnerung zu politischer Macht und gesellschaftlicher Legitimität beiträgt. Wer wird in der kollektiven Erinnerung als Opfer, Täter oder Held gesehen? Seine Ergebnisse hat Williams in dem Buch „Memory Politics after Mass Violence. Attributing Roles in the Memoryscape“ (Juni 2025) dargestellt. Sein Ansatz zeigt eindrucksvoll, wie individuelle und kollektive Erinnerungen nebeneinander existieren, miteinander konkurrieren und letztlich zur Bildung einer gemeinsamen „Erinnerungslandschaft“ verschmelzen, die politische Interessen im Jetzt stärkt. Diskutieren Sie mit – zu Fragen von Erinnerung, Verantwortung und politischer Einflussnahme auf den Blick zurück. In Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr an der Universität der Bundeswehr (Details nach Anmeldung). Anmeldeschluss: 15.05.2026
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: Sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Die Vortragsreihe skizziert die Biografien und das Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge einzeln buchbar. Teil 1: Fritz Schäffer, Wilhelm Högner und Hans Ehard am 16.06.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (261-11502) Teil 2: Hanns Seidel und Alfons Goppel am 23.06.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11504) Teil 3: Franz Josef Strauß und Max Streibl am 30.06.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11506) Teil 4: Edmund Stoiber und Günther Beckstein am 07.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11508) Teil 5: Horst Seehofer und Markus Söder am 14.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11510)
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert. Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand. In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt. Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: Sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Die Vortragsreihe skizziert die Biografien und das Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge einzeln buchbar. Teil 2: Hanns Seidel und Alfons Goppel am 23.06.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11504) Teil 3: Franz Josef Strauß und Max Streibl am 30.06.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11506) Teil 4: Edmund Stoiber und Günther Beckstein am 07.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11508) Teil 5: Horst Seehofer und Markus Söder am 14.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11510)
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus. Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell. Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist. Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung. Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis. Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung. Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Zwischen Christi und Maria Himmelfahrt liegen Pfingsten, Fronleichnam, Johannistag und Siebenschläfer. Wir tauchen ein in alte Bräuche: Bauernregeln, Sonnwendfeiern, Kräuterbuschen und Prozessionen. Dabei lernen wir die Heilige Kümmernis kennen und entdecken, was vom ländlichen Brauchtum in München lebendig geblieben ist.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: Sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Die Vortragsreihe skizziert die Biografien und das Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge einzeln buchbar. Teil 3: Franz Josef Strauß und Max Streibl am 30.06.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11506) Teil 4: Edmund Stoiber und Günther Beckstein am 07.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11508) Teil 5: Horst Seehofer und Markus Söder am 14.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11510)
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: Sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Die Vortragsreihe skizziert die Biografien und das Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge einzeln buchbar. Teil 4: Edmund Stoiber und Günther Beckstein am 07.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11508) Teil 5: Horst Seehofer und Markus Söder am 14.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11510)
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: Sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Die Vortragsreihe skizziert die Biografien und das Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge einzeln buchbar. Teil 5: Horst Seehofer und Markus Söder am 14.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11510)
Polieren Sie Ihr Wissen kurz vorm Wien-Start auf: Dass diese auf die Hochzeit von Kronprinz Ludwig I. zurückgeht - eh klar! Aber wie kam es zum Pferderennen, was hat die Oide Wiesn damit zu tun? Erfahren Sie mehr über Zelte, Fahrgeschäfte und Traditionen! Damit Sie beim 1. Wiesnbesuch gscheit daher reden können!
Dirndl und Tracht sind für viele so typisch München wie Bier und Oktoberfest. Doch ursprünglich bedeutete Tracht nur „das, was getragen wird“. Wir entdecken, wie sich Dirndl und Lederhosn zur Volkstracht entwickelten, warum das Dirndl erst spät zur Wiesn-Bekleidung wurde und was die Schleifen über das Anbandeln verraten.
