Mitten im Leben
Teilhabe ist das Ziel aller gesellschaftlichen Bildung. Teilzuhaben an den Kulturgütern der eigenen Geschichte und Tradition; die Befähigung, den praktischen Herausforderungen des täglichen Lebens gewachsen zu sein und schließlich die Ermutigung, dem Wandel von Kultur und Gesellschaft nicht hilflos gegenüberzustehen, sondern im besten Falle gestaltend daran mitzuwirken, das zeugt von Teilhabe und sichert einen Platz mitten im Leben.
Kurse nach Themen
Kennen Sie das? Ein Moment im Alltag kippt – das Kind macht nicht mit, Sie sind müde, alles wird zu viel – und plötzlich ist sie da: die Wut. In diesem interaktiven Online-Seminar lernen Sie, woher Elternwut wirklich kommt, wie Sie sie als Signal verstehen und sich im Moment regulieren können. Mit praktischen Strategien, Formulierungshilfen, Reflexion und Austausch für den Alltag. Für Online-Vorträge können leider keine Teilnahme-Bestätigungen ausgestellt werden.
In diesem Impulsvortrag erhalten Sie praxisnahe Tipps, wie Sie Informationskompetenz aufbauen können. Eine begleitende Broschüre mit Übungen und Theorie unterstützt dabei, Suchmaschinen clever zu nutzen, Suchbegriffe richtig zu formulieren und Alternativen zu Google kennenzulernen. Sie lernen, wie sich Suchergebnisse, Onlinequellen und Social-Media-Beiträge besser beurteilen lassen. Außerdem erfahren Sie, wie man Fake News, manipulierte Bilder, Deepfakes oder Kettenbriefe erkennt und wie Kinder ihr eigenes Image im Netz bewusst gestalten können. Besonders spannend wird es, wenn Kinder und Jugendliche ihre Sicht einbringen.
Fast 2 Millionen Kinder - viele davon bereits im Grundschulalter - sind aktuell von Cybermobbing betroffen. Tatsächlich ist nicht die Frage, ob ein Kind mit Cybermobbing oder auch Kriminalität im Netz in Berührung kommt, sondern wann und wie es dann damit umgeht. Inhalte des Vortrages: Was unterscheidet Cybermobbing von Mobbing? Welche Gefahren lauern im Internet? Wie schützt man Kinder bestmöglich davor? Was sind sinnvolle, digitale Regeln? Ab wann sollte ein Kind ein Handy bekommen? Wo und wie finden Kinder Hilfe, wenn sie betroffen sind? Der Kurs ist gefördert durch das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Für Online-Vorträge können leider keine Teilnahme-Bestätigungen ausgestellt werden.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: Sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Die Vortragsreihe skizziert die Biografien und das Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge einzeln buchbar. Teil 5: Horst Seehofer und Markus Söder am 14.07.2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr (Kursnummer 261-11510)
Liebe ist eine Grundkraft der menschlichen Existenz. Der antike Philosoph Platon (ca. 428 – 348) nennt diese Kraft „Eros“ und betrachtet die durch Eros entfachte Sehnsucht nach dem Geliebten als das Wirken eines Dämons. Doch Eros kann für Platon noch mehr: Wird die Macht des Eros richtig genutzt, führt sie in das Reich des Guten und Schönen, um so den Weg zu einem glücklichen Leben zu weisen. Viele Jahrhunderte später erweitert der Kirchenvater Augustinus (354 – 430) die antiken Gedanken zu einer christlichen Philosophie des Herzens. Das Herz wird zum Sitz der Liebe und zum innersten Antrieb der Person. In der Unruhe des Herzens entbrennt die Sehnsucht nach Ruhe, die ihre Erfüllung erst in der Liebe Gottes findet.
Stets gefürchtet, aber unvermeidlich: Die Autonomiephase. Dieser Vortrag gibt wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklungszeit. Sie erfahren, wie Sie die Bedürfnisse Ihres Kindes verstehen, liebevoll begleiten und gleichzeitig Selbstständigkeit fördern können – ohne Ihre eigenen Bedürfnisse zu übergehen. Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch inklusive. Für Online-Vorträge können leider keine Teilnahme-Bestätigungen ausgestellt werden.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Polieren Sie Ihr Wissen kurz vorm Wien-Start auf: Dass diese auf die Hochzeit von Kronprinz Ludwig I. zurückgeht - eh klar! Aber wie kam es zum Pferderennen, was hat die Oide Wiesn damit zu tun? Erfahren Sie mehr über Zelte, Fahrgeschäfte und Traditionen! Damit Sie beim 1. Wiesnbesuch gscheit daher reden können!
Dirndl und Tracht sind für viele so typisch München wie Bier und Oktoberfest. Doch ursprünglich bedeutete Tracht nur „das, was getragen wird“. Wir entdecken, wie sich Dirndl und Lederhosn zur Volkstracht entwickelten, warum das Dirndl erst spät zur Wiesn-Bekleidung wurde und was die Schleifen über das Anbandeln verraten.
Das Internet bietet nicht nur viele Chancen, sondern so manches Risiko. Um sich sicher im Internet zu bewegen, ist es wichtig, mögliche Gefahren zu kennen. Hier lernen Sie mehr über Einkaufen im Netz, Abzockmaschen, Rechte der Verbraucher:innen, sicheres Onlinebanking und WLAN. Außerdem geht es um Urheberrechte, Passwörter und den Schutz mobiler Endgeräte.
Die Bischofskirche von Ostia, der Hafenstadt Roms, wurde von Konstantin dem Große kurz nach der Legalisierung des Christentums gestiftet. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen überhaupt. Im Gegensatz zu den meisten anderen konstantinischen Kirchenstiftungen ist diese Bischofskirche nie nachträglich überbaut worden, so dass hier - einmalig für den Beginn der christlichen Sakralarchitektur - Aussehen und Gestaltung einer Kirche aus der Zeit zwischen 320 und 330 freigelegt werden können. Seit 2023 wird die Anlage von den Universitäten Bonn und Köln gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Rom und in Kooperation mit der römischen Universität La Sapienza ausgegraben. Im Vortrag werden die Ergebnisse der bisherigen Grabungskampagnen vorgestellt. Sabine Feist lehrt Christliche Archäologie an der Universität Bonn
