Kurse nach Themen
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Bisherige Vorträge der Reihe: 10.1.: "Pythagoras: Alles ist Zahl" (X133110) Weitere Vorträge: 24.1.: "Parmenides: Denken und Sein sind dasselbe" (X133130)
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Weitere Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 25.1.: "Mensch, Gesellschaft, Religion" (X131752) 1.2.: "Ethik und Politik" (X131753)
„Am Ende kommen eh alle zu Gott“ – das denken heute viele Gläubige. Doch wenn es egal ist, was man glaubt, wozu dann noch Kirche? Ginge für das Christentum etwas Entscheidendes verloren, wenn es die Kirche nicht gäbe? Entdecken Sie mit unserem Dozenten Dr. Christopher Slotta den spannenden Ansatz des „inklusiven Christentums“, in dem Kirche nicht als Türsteherin des Heils agiert, sondern als lebendiges Zeichen und Werkzeug universaler Hoffnung betrachtet wird. Ein Abend über Wahrheit, Toleranz und die unverwechselbare Essenz des Glaubens.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) Weitere Vorträge: 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Politische und gesellschaftliche Entwicklungen sind oft komplex und schwer einzuordnen. In diesem Online-Gesprächsformat können Teilnehmende Themen und Fragen einbringen, die sie aktuell beschäftigen. Der Kursleiter moderiert, ordnet Zusammenhänge ein, gibt faktenbasierte Impulse und achtet auf einen respektvollen Austausch. Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Information und gemeinsame Klärung.
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich auch in Deutschland immer mehr: am Anfang des 21. Jahrhunderts lag die Armutsquote knapp unter 12 %, inzwischen ist sie auf 16 % gestiegen. Untersuchungen von Sozialverbänden gehen sogar davon aus, dass in unserem Land schon 16 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze leben. Aber was ist die „Armutsgrenze“ eigentlich. Der Vortrag führt in die Methoden der Armutsforschung ein und zeigt ihre wichtigsten Ergebnisse auf. Dieser Vortrag findet auch online statt, buchbar unter der Kursnummer (X110360).
Digitale und hybride Angriffe auf Regierungen, Behörden und kritische Infrastruktur sind längst Alltag – auch in Deutschland. Ransomware, Wahlmanipulationen und Deep Fakes zeigen: Der Westen gerät zunehmend ins Visier internationaler Bedrohungsakteure. Der Vortrag fragt: Wie ist auf solche Gefahren zu reagieren? Ist Deutschland vorbereitet? Und wie gehen Demokratien langfristig mit einer sich wandelnden Bedrohungslage um?
Nicht nur ein Lindwurm, Löwen und das Münchner Kindl sind an der Fassade des Neuen Rathauses zu finden. Verewigt wurden dort auch - einem steinernen Geschichtsbuch gleich - viele bayerische Regenten. Der Online-Vortrag nimmt sich Zeit für eine eingehende Betrachtung der Fassade dieses Baus, der prominent im Herzen der Stadt steht – und der bei genauerem Hinsehen erstaunliche Details preisgibt. Erfahren Sie mehr über die dargestellten Herrscher und ihre Lebensleistungen und auch über die nur wenige Meter entfernte Mariensäule und ihre Geschichte. Weitere Online-Vorträge von Paul Gaedtke über Münchner Wahrzeichen: Fr., 15.1.: Wahrzeichen der Münchner Innenstadt (Teil 1). Altes Rathaus und Alter Peter Fr., 29.1.: Wahrzeichen der Münchner Innenstadt (Teil 3). Die Ruhmeshalle und ihre „Köpfe“ Eine Übersicht über weitere Online-Vorträge im Einzelnen: Do., 5.11.: Die Revolution 1918/19. Spuren im 2. Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt mit Beate Bidjanbeg Di., 24.11.: München und die Wissenschaft mit Sibylle Reinicke Di., 1.12.: Frauen der „Stunde Null?“. Wegbereiterinnen zum 80. Geburtstag der Bayerischen Verfassung mit Adelheid Schmidt-Thomé Di., 12.1.: Die Landeshauptstadt München und ihre Partnerstädte mit Sibylle Reinicke Do., 14.1.: Entlang der ältesten Stadtmauer Münchens. Zwischen Talburgtor und Schönem Turm mit Franz Weindauer Di., 19.1.: Münchner Orte der Demokratie und 117 Jahre Frauenwahlrecht mit Adelheid Schmidt-Thomé Do., 21.1.: Entlang der äußeren Stadtmauer Münchens. Verschwundenen Türmen und Toren auf der Spur mit Franz Weindauer Do., 28.1.: München in den 1950er Jahren. Wiederaufbau einer kriegszerstörten Innenstadt mit Anneliese Döhring Mi., 3.2.: Die Münchner Boheme feiert Fasching. Eine Annäherung jenseits romantisierender Verklärung mit Adelheid Schmidt-Thomé Mi., 24.2.: Vergessene Münchnerinnen. Frauen auf dem Alten Südfriedhof mit Adelheid Schmidt-Thomé Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht über weitere, noch buchbare Führungen, Institutionenbesichtigungen und Online-Vorträge im Programm der Stadtviertelthemen Mitte.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Bisherige Vorträge der Reihe: 10.1.: "Pythagoras: Alles ist Zahl" (X133110) 17.1.: "Heraklit: Alles fließt" (X133120)
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Bisherige Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 18.1.: "Sprache, Denken, Wirklichkeit" (X131752) Weitere Vorträge: 1.2.: "Ethik und Politik" (X131753)
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) Weitere Vorträge: 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Die Ruhmeshalle – in Auftrag gegeben von Ludwig I. und entworfen von Leo von Klenze – thront auf der Anhöhe der Theresienwiese. Mit der Aufstellung einer Büste wird hier geehrt, wer sich um Land, Wissenschaft und Kunst besonders verdient gemacht hat. Der Online-Vortrag stellt einige dieser Persönlichkeiten und ihre Bedeutung für die bayerische Geschichte vor, darunter: Albrecht Altdorfer, Graf von Tilly, Wiguläus von Kreittmayr, Maximilian Graf von Montgelas, Leo von Klenze, Ludwig von Schwanthaler, Oskar von Miller, Lena Christ und Graf von Stauffenberg. Weitere Online-Vorträge von Paul Gaedtke über Münchner Wahrzeichen: Fr., 15.1.: Wahrzeichen der Münchner Innenstadt (Teil 1). Altes Rathaus und Alter Peter Fr., 22.1.: Wahrzeichen der Münchner Innenstadt (Teil 2). Neues Rathaus und Mariensäule Eine Übersicht über weitere Online-Vorträge im Einzelnen: Do., 5.11.: Die Revolution 1918/19. Spuren im 2. Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt mit Beate Bidjanbeg Di., 24.11.: München und die Wissenschaft mit Sibylle Reinicke Di., 1.12.: Frauen der „Stunde Null?“. Wegbereiterinnen zum 80. Geburtstag der Bayerischen Verfassung mit Adelheid Schmidt-Thomé Di., 12.1.: Die Landeshauptstadt München und ihre Partnerstädte mit Sibylle Reinicke Do., 14.1.: Entlang der ältesten Stadtmauer Münchens. Zwischen Talburgtor und Schönem Turm mit Franz Weindauer Di., 19.1.: Münchner Orte der Demokratie und 117 Jahre Frauenwahlrecht mit Adelheid Schmidt-Thomé Do., 21.1.: Entlang der äußeren Stadtmauer Münchens. Verschwundenen Türmen und Toren auf der Spur mit Franz Weindauer Do., 28.1.: München in den 1950er Jahren. Wiederaufbau einer kriegszerstörten Innenstadt mit Anneliese Döhring Mi., 3.2.: Die Münchner Boheme feiert Fasching. Eine Annäherung jenseits romantisierender Verklärung mit Adelheid Schmidt-Thomé Mi., 24.2.: Vergessene Münchnerinnen. Frauen auf dem Alten Südfriedhof mit Adelheid Schmidt-Thomé Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht über weitere, noch buchbare Führungen, Institutionenbesichtigungen und Online-Vorträge im Programm der Stadtviertelthemen Mitte.
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Bisherige Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 18.1.: "Sprache, Denken, Wirklichkeit" (X131752) 25.1.: "Mensch, Gesellschaft, Religion" (X131752)
Seneca (ca. 1-65 n.Chr.) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Stoa. Gelassenheit, innere Ruhe und Unabhängigkeit sind Ziele philosophischer Lebensführung, um die sich Seneca zeitlebens bemüht. Doch Seneca weiß auch, wie anspruchsvoll eine solche Lebensführung ist: sie schließt die naturphilosophische Einsicht in die unabänderlichen kosmischen Prozesse, die politische Wahrnehmung der Schattenseiten der Macht und in seinem Fall auch die persönliche Erfahrung des Exils ein. Schließlich sieht sich Seneca mit einer letzten Prüfung konfrontiert, wenn er das eigene Todesurteil freiwillig mit buchstäblich stoischer Gelassenheit akzeptieren muss.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) Weitere Vorträge: 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Hochbegabung ist mehr als nur ein hoher IQ – das damit verbundene Denken und Verhalten sind eng mit der eigenen Lebensgeschichte verwoben. Viele Hochbegabte berichten, sich anders oder nicht verstanden zu fühlen. Im Vortrag sollen deshalb wesentliche Fragen beantwortet werden: Was wird unter Hochbegabung verstanden, was hingegen sind Vorurteile? Wie beeinflusst die Hochbegabung eigene biografische Lernerfahrungen? Mit welchen Ressourcen und Herausforderungen kann eine Hochbegabung einhergehen und wie lässt sich damit im Erwachsenenalter umgehen?
Immer wieder nehmen wir uns vor, uns mehr zu bewegen, gesünder zu ernähren oder Risikoverhalten zu unterlassen. Doch allzu oft wird aus diesen Vorsätzen nichts, weil uns der "innere Schweinehund" einen Besuch abstattet. Wer ist dieses ominöse Wesen, das uns daran hindert, Absichten in Handeln zu überführen? Gesundheitspsychologische Forschung kann dazu einige Antworten liefern. Im Vortrag setzen wir uns mit Einflussfaktoren auf Gesundheitsverhalten auseinander und arbeiten Möglichkeiten heraus, dem "inneren Schweinehund" beizukommen.
Wie können wir die Interaktion von Gehirn und Bewusstsein verstehen? Wie können wir eine bewusste Vorstellung von Gegenständen gewinnen? Und wie kann eine Entscheidung oder eine bewusste Absicht unsere Handlungen steuern? Heute verspricht die Hirnforschung Antworten auf diese Fragen. Wie weit sind diese Theorien inzwischen gediehen und können sie wirklich erklären, wie Bewusstsein entsteht und wirkWas istt?
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) Weitere Vorträge: 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Der Vortrag beleuchtet, wie Protestbewegungen entstehen, welche Rolle gemeinsame Schlagworte und Erzählungen spielen und welche persönlichen Motive Menschen antreiben. Als Beispiele dienen die große „Für Demokratie und Vielfalt“-Demonstration in München, die nach dem bekannt gewordenen „Remigrationstreffen“ in Potsdam 2024 entstand, sowie die landesweiten Proteste vor der Bundestagswahl 2025, ausgelöst durch die gemeinsame Abstimmung der Union mit der AfD im Bundestag. Aus der Analyse der Beweggründe werden außerdem Rückschlüsse für die langfristige Stabilität der Demokratie gezogen.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) Weitere Vorträge: 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Die Geschichte der Kindertransporte gilt als eines der wenigen positiven Kapitel in der Holocaust-Forschung: Über 15.000 unbegleitete jüdische Kinder und Jugendliche konnten 1938/39 unter anderem nach Großbritannien oder Frankreich gerettet werden, weil ihre Eltern bereit waren, sich von ihnen zu trennen. Die mit der Rettung verbundene Entwurzelung aus dem vertrauten Umfeld blieb nicht ohne traumatische Folgen. Trotz allem gelang es den „Kindern" als Gruppe, diese Traumata zu überwinden, wie Lilly Maier anhand zahlreicher Interviews von Zeitzeug*innen zeigt.
Kennen Sie das: Ein Teil von Ihnen möchte „ja“ sagen, ein anderer „nein“. Ein Teil will etwas gut machen, ein anderer schiebt auf. Ein Teil will in Beziehung treten, ein anderer sich verstecken. Wir handeln oft gegen unser Wohl. Manchmal ist die innere Zerrissenheit so groß, dass die Lebensfreude leidet. Selbstsabotage beginnt mit schlechten – oder sogar schlimmen – Erfahrungen. Das Schutzsystem unserer Psyche erschafft dann Teile der Persönlichkeit, um uns zu helfen. Wenn wir dieses System verstehen, können wir zu mehr Handlungsfähigkeit zurückfinden.
Manchmal fühlen wir uns fremdgesteuert: durch innere Kritik, Zweifel, Rückzug oder alte Rollen. In diesem Kurs erkunden Sie achtsam Ihre inneren Anteile und Schutzmuster – ohne sie zu bekämpfen. Sie lernen, mit sich selbst freundlicher umzugehen und bewusste Entscheidungen zu treffen. Mit praktischen Übungen stärken Sie Ihre Selbstführung und entwickeln mehr Freiheit im Umgang mit schwierigen Situationen.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006)
Während der Shoa ermordeten die Nationalsozialisten rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Doch einige zehntausend konnten dank mutiger Helfer*innen überleben – Menschen, die sie versteckten, mit falschen Papieren versorgten oder außer Landes schmuggelten. Yad Vashem ehrt 27.362 von ihnen als „Gerechte unter den Völkern“. Über die Hälfte waren Frauen, doch in der Erinnerungskultur sind sie bis heute kaum sichtbar. Lilly Maier stellt in ihrem Vortrag mehrere dieser „Women of Valor“ vor und fragt, warum ihr Mut lange übersehen wurde.
Das Böse hat immer wieder Konjunktur: Wenn Terrorzellen zuschlagen, Kriege eskalieren oder ganze Ethnien vernichtet werden, wird der Ruf nach einer Erklärung all des Bösen in der Welt laut. Die Philosophie ist dafür eigentlich eine schlechte Ansprechpartnerin: Sie erklärt Dinge nicht konkret, sondern prinzipiell. Aber geht das beim Bösen? Wir blicken gemeinsam auf einige philosophische Theorien über das Böse und richten dabei besonderes Augenmerk auf die Thesen der beiden Philosophinnen Susan Neiman und Hannah Arendt. Die Veranstaltung ist Teil der Kursreihe ”Die Welt verstehen – Wissen, das verbindet”. Weitere Themen dieser Reihe: Was ist Gerechtigkeit? (28.10.2026) Was ist Leben? ( 25.11.2026) Was ist Chaos? (20.1.2027)
The Bavarian school system is complex and can be challenging for families to navigate. It can be difficult to support your child in making the right decisions that lead to scholastic success. This online talk gives an overview of how the so-called three-tiered system is structured, how children can change from one type of school to another, tutoring, parental involvement, the private school option and more. There are many resources available and guidance will be given on where to seek additional detailed information and advice.
