Demokratie entsteht, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen – oft im Kleinen, mitten im Alltag: in der U-Bahn, im Café, in der Bücherei, im Verein oder im Theater. Doch wie lässt sich dort Community Spirit wecken? Welche Haltung braucht es dafür – und wer kann solche Begegnungen als Host begleiten? Die Antwort: grundsätzlich jede und jeder – auch Sie. Wenn Sie Lust auf Menschen, Miteinander und Initiative haben, sind Sie willkommen. Ein virtueller Abendworkshop mit Impulsen, Austausch und Ideen zum Mitnehmen. Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben München.
Digitale und hybride Angriffe auf Regierungen, Behörden und kritische Infrastruktur sind längst Alltag – auch in Deutschland. Ransomware, Wahlmanipulationen und Deep Fakes zeigen: Der Westen gerät zunehmend ins Visier internationaler Bedrohungsakteure. Der Vortrag fragt: Wie ist auf solche Gefahren zu reagieren? Ist Deutschland vorbereitet? Und wie gehen Demokratien langfristig mit einer sich wandelnden Bedrohungslage um?
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich auch in Deutschland immer mehr: am Anfang des 21. Jahrhunderts lag die Armutsquote knapp unter 12 %, inzwischen ist sie auf 16 % gestiegen. Untersuchungen von Sozialverbänden gehen sogar davon aus, dass in unserem Land schon 16 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze leben. Aber was ist die „Armutsgrenze“ eigentlich. Der Vortrag führt in die Methoden der Armutsforschung ein und zeigt ihre wichtigsten Ergebnisse auf. Dieser Vortrag findet auch online statt, buchbar unter der Kursnummer X110360.
Der Vortrag beleuchtet, wie Protestbewegungen entstehen, welche Rolle gemeinsame Schlagworte und Erzählungen spielen und welche persönlichen Motive Menschen antreiben. Als Beispiele dienen die große „Für Demokratie und Vielfalt“-Demonstration in München, die nach dem bekannt gewordenen „Remigrationstreffen“ in Potsdam 2024 entstand, sowie die landesweiten Proteste vor der Bundestagswahl 2025, ausgelöst durch die gemeinsame Abstimmung der Union mit der AfD im Bundestag. Aus der Analyse der Beweggründe werden außerdem Rückschlüsse für die langfristige Stabilität der Demokratie gezogen.
