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Politik, Gesellschaft & Geschichte

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Politik der Woche mit Christian Ude Zwischen Abschreckung und Diplomatie – Deutschlands Sicherheitspolitik im Wandel
Mi. 25.02.2026 19:00
Zwischen Abschreckung und Diplomatie – Deutschlands Sicherheitspolitik im Wandel

Ob Energieabhängigkeit, Rüstungsausgaben oder internationale Bündnisse – die sicherheitspolitischen Entscheidungen von heute prägen das Kräfteverhältnis von morgen. Nach Jahrzehnten des Friedensglaubens erlebt Europa eine sicherheitspolitische Zeitenwende: Alte Gewissheiten bröckeln, neue Bedrohungen entstehen – militärisch, digital und geopolitisch. Wie souverän ist Deutschland in Fragen der Verteidigungs- und Bündnispolitik wirklich? Welche Rolle kann und muss Europa in einer Welt zwischen Großmachtkonflikten, globaler Instabilität und neuen Abhängigkeiten übernehmen? Und wie lassen sich Sicherheit und Verantwortung neu denken – jenseits von einfachen Antworten und rein militärischer Logik? In der Reihe „Politik der Woche“ diskutiert Münchens Alt-OB Christian Ude diese Fragen im Dialog mit der Politikwissenschaftlerin Gisela Müller‑Brandeck‑Bocquet, emeritierte Professorin für Europaforschung und Internationale Beziehungen an der Universität Würzburg. Müller-Brandeck-Bocquet zählt zu den profilierten Expertinnen für deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Seit vielen Jahren analysiert sie die Rolle Deutschlands und der Europäischen Union in internationalen Bündnissen, das Verhältnis zu Partnern wie Frankreich sowie die Herausforderungen multilateraler Sicherheitsordnungen. Vor dem Hintergrund der Zeitenwende ordnet sie ein, welche strategischen Weichenstellungen nun notwendig sind – und wo politische, historische und normative Grenzen liegen. Hinweis: Aufgrund eines Referentenwechsels wurde das Programm aktualisiert. Dieser Stream findet auch in präsenz statt. Buchbar ist dieser unter der Kursnummer V110022

Kursnummer V110023
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 10,00
Rolle rückwärts: Antifeminismus als Ideologie und politisches Werkzeug
Do. 05.03.2026 20:00

Antifeminismus ist längst kein Randphänomen mehr. Er zieht sich als verbindendes Element durch unterschiedliche politische und gesellschaftliche Milieus - von konservativen Netzwerken bis hin zur extremen oder christlichen Rechten. Das Ziel ist meist dasselbe: die Einschränkung geschlechtlicher, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung. Laut einer Studie der Universität Leipzig teilt jeder vierte Mann und jede zehnte Frau antifeministische Einstellungen. Rechte Akteur:innen nutzen dieses gesellschaftliche Klima gezielt, um mit antifeministischen Kampagnen zu mobilisieren und Zustimmung für ihre Ideologie zu gewinnen. Der Vortrag der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (FIRM) gibt eine Einführung ins Thema Antifeminismus. Er beleuchtet zentrale Akteur:innen und aktuelle Kampagnen, erklärt, warum gerade die (extreme) Rechte auf antifeministische Erzählungen setzt - und welche gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen sich daraus ergeben.

Kursnummer W110110
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: Gebührenfrei
Von der U-Bahn bis ins Café - Demokratie im Alltag
Mo. 27.04.2026 18:00

Demokratie braucht Vermittlung – oft auf kleinstem Raum. Keimzellen entstehen überall dort, wo Menschen einander begegnen: in den Öffis, in Cafés, in Büchereien, Vereinen oder Theatern. Wie lässt sich hier Community Spirit wecken Welche Eigenschaften braucht es dafür – und wer eignet sich als Host? Grundsätzlich: jede und jeder, auch Sie! Wenn Sie Lust auf Menschen, Miteinander und Initiative haben – herzlich willkommen! Ein virtueller Abendworkshop mit Impulsen, Austausch und Ideen zum Mitnehmen.

Kursnummer W110130
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: kostenlos
Die Abraham-Abkommen: Chance oder Trugbild? Neue Strategien im Nahen Osten
Di. 28.04.2026 19:00
Neue Strategien im Nahen Osten

Mit den Abraham-Abkommen schien ein neues Kapitel im Nahen Osten aufzubrechen: Israel und mehrere arabische Staaten normalisierten ihre Beziehungen – ein historischer Schritt nach Jahrzehnten der Feindschaft. Doch die jüngsten Eskalationen, zuletzt im Zwölftagekrieg, zeigen, wie brüchig diese neue Ordnung bleibt. Sind die Abkommen ein Weg zu Stabilität und Kooperation – oder nur ein diplomatisches Trugbild? Der Vortrag beleuchtet Chancen, Risiken und Machtverschiebungen in einer Region zwischen Annäherung und neuer Gewalt.

Kursnummer W110612
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Konfliktregion Ostasien: Nordkoreas Rolle
Do. 28.05.2026 19:00

Hunger, Armut, Diktatur und Atomwaffen – so kennt man Nordkorea im Westen. Doch das Land ist weit mehr als ein abgeschottetes Regime. Mit Cyberangriffen, Raketentests und gezielter Wirtschaftsspionage versucht es, Macht und Einfluss zu sichern. Der Vortrag beleuchtet Nordkoreas Rolle in der Konfliktregion Ostasien: Wie überlebt das Regime trotz Isolation? Welche Partner stützen es – und welche Gefahr geht von seiner digitalen Aufrüstung aus?

Kursnummer W110642
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Revolution und Umbruch – Geschichte politischer Neuanfänge Die Französische Revolution (1789 - 1799) (1)
Mo. 08.06.2026 18:00
Die Französische Revolution (1789 - 1799) (1)

Frankreich stand Ende der 1780er Jahre vor dem Staatsbankrott. Die von König Ludwig XVI. einberufenen Generalstände – bestehend aus den drei Ständen des Adels, des Klerus' und des Bürgertums – sollten einen Ausweg aus der schweren Krise finden. Doch die Situation entwickelte sich dramatisch anders als geplant: Die Abgeordneten der Bürger und Bauern (des Dritten Standes) erklärten sich zur Nationalversammlung und forderten ihre Rechte ein. Der in dieser politisch sowie emotional aufgeheizten Lage am 14. Juli 1789 erfolgende Sturm auf die Pariser Bastille markiert endgültig den Beginn der Französischen Revolution. Sie erschütterte Frankreich und Europa zutiefst. Die folgenden Jahre brachten sogar die Hinrichtung des französischen Königspaares, verlustreiche Revolutionskriege und die zeitweilige Terrorherrschaft der Jakobiner, die tausenden Menschen unter der Guillotine das Leben kostete. Der Vortrag fragt nach den Ursachen der französischen Ereignisse und ihren Auswirkungen auf die staatliche Verfassung. Welchen Beitrag lieferte die Französische Revolution für die Entstehung der heutigen Menschenrechte und wie reagierte man im übrigen Europa auf die Geschehnisse? Fortsetzung der Vortragsreihe zur Französischen Revolution: 15.6.26 Lenin und die russische Revolution 1917 – Vom Zarenreich zum Sozialismus (2), Kursnummer W110758 22.6.26 Aus alt mach neu – Zum strukturellen Verlauf politischer Revolutionen (3), Kursnummer W110762

Kursnummer W110754
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Wenn „rechts" zum Kampfbegriff wird - Was ist heute eigentlich „rechts“?
Do. 11.06.2026 19:00

Nur wenige Begriffe halten sich in der Politik so hartnäckig wie die Rede von „links“ und „rechts“. Zugleich will kaum jemand als „rechts“ gelten. Vor allem in Deutschland sind mit „rechts“ meist Gruppen oder Personen gemeint, die ein fragwürdiges oder sogar offen feindseliges Verhältnis zu Rechtsstaat und Demokratie haben. In vielen Staaten sind solche Gruppierungen in den letzten Jahren verstärkt in den Parlamenten vertreten und sogar an die Macht gelangt. Wie sind sie einzuschätzen und wie kann man sie gegen andere, gemäßigt „rechte“ Parteien, wie etwa „Konservative“ abgrenzen? Der Vortrag ist auch in präsenz buchbar mit der Kursnummer W110330.

Kursnummer W110326
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Revolution und Umbruch – Geschichte politischer Neuanfänge Lenin und die russische Revolution 1917 – Vom Zarenreich zum Sozialismus (2)
Mo. 15.06.2026 18:00
Lenin und die russische Revolution 1917 – Vom Zarenreich zum Sozialismus (2)

Der Sturz des zaristischen Regimes in Russland und die Errichtung des weltweit ersten sozialistischen Staates gehört zu den herausragendsten Ereignissen des frühen 20. Jahrhunderts. Sie sollten die folgenden Jahrzehnte entscheidend prägen. Maßgeblich an den Ereignissen beteiligt war der sozialistische Revolutionär Wladimir Iljitsch Uljanow (1870 – 1924), besser bekannt unter seinem Decknamen Lenin. Doch der Umsturz war mit vielfältigen praktischen und theoretischen Schwierigkeiten verbunden: Lenin befand sich zunächst im Exil und musste erst mit Hilfe des Kriegsfeindes Deutschland während des 1. Weltkrieges nach Russland gebracht werden. Zum anderen hätte es nach der marxistischen Gesellschaftstheorie in einem Agrarstaat wie Russland noch gar keine sozialistische Revolution geben können, weshalb die marxistische Theorie weiterentwickelt werden musste. Der Vortrag zeichnet die revolutionären Maßnahmen und theoretischen Entwicklungen Lenins nach, fragt nach den deutschen Interessen an der Revolution sowie nach ihren Folgen, zu denen sowohl eine "Neue Ökonomische Politik" als auch der Aufstieg Stalins gehörten.

Kursnummer W110758
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Von der wehrhaften Demokratie zur resilienten Demokratie – Anforderungen an die Bürgerschaft in der Polykrise
Do. 18.06.2026 18:30

Wie kann Demokratie in Zeiten multipler Krisen widerstandsfähig bleiben? Der Vortrag diskutiert den Wandel vom Konzept der „wehrhaften“ zur „resilienten“ Demokratie und zeigt auf, welche Rolle die Bürgerschaft für die Stabilität und Erneuerungsfähigkeit demokratischer Ordnungen spielt. Prof. Dr. Tine Stein ist Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Göttingen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Demokratietheorie, der politischen Ethik sowie in Fragen staatlicher und gesellschaftlicher Resilienz. In Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München.

Kursnummer W110100
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 10,00
Fremde Macht in Ostdeutschland: Die Sowjetische Militärpräsenz von 1945-1990 - Eine historische Betrachtung
Do. 18.06.2026 19:00

Als historische Folge des Zweiten Weltkrieges begann die sowjetische Besatzung der späteren DDR. Die sogenannte „Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland“ (GSSD), später bekannt als „Westgruppe der Streitkräfte“ (WGT), spielte eine bedeutende Rolle in der Stabilisierung des SED-Regimes. Nuklear bewaffnet und stets in hoher Alarmbereitschaft war sie die Speerspitze des Warschauer Paktes. In diesem Vortrag wollen wir gemeinsam dieses Erbe kritisch beleuchten und das historische Ausmaß der fast 50-jährigen Präsenz aufarbeiten.

Kursnummer W110872
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Revolution und Umbruch – Geschichte politischer Neuanfänge Aus alt mach neu – Zum strukturellen Verlauf politischer Revolutionen (3)
Mo. 22.06.2026 18:00
Aus alt mach neu – Zum strukturellen Verlauf politischer Revolutionen (3)

Revolutionen spiegeln gesellschaftlicher Spannungen und gelten als Motoren des Wandels. Der Vortrag untersucht, wie politische Umbrüche entstehen, wie sie verlaufen und welche Muster sich in unterschiedlichen historischen Kontexten wiederholen. Welche Akteure gibt es, welche Interessen verfolgen sie? Welche Dynamiken prägen innerrevolutionäre Machtkämpfe und welche Divergenz zeigen sich zwischen den postulierten Zielen und den tatsächlichen Entwicklungen? An ausgewählten Beispielen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede revolutionärer Prozesse verdeutlicht.

Kursnummer W110762
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Michael Sahlins: Die ursprüngliche Wohlstandsgesellschaft
Di. 23.06.2026 19:00

Die meiste Zeit ihrer Existenz lebten Homo sapiens als Jäger*innen und Sammler*innen. Vor etwa 10.000 Jahren wurden sie sesshaft, betrieben Landwirtschaft und Viehzucht, gründeten Dörfer und Städte – der Beginn einer Entwicklung hin zu unserer heutigen Gesellschaft. Der amerikanische Anthropologe Michael Sahlins (1930–2021) kam jedoch zu einem anderen Urteil: Die neue Lebensweise verschlechterte über lange Zeit Ernährung, Gesundheit und Wohlstand. Er nannte die neolithische Revolution den größten Fehler der Menschheitsgeschichte. Der Vortrag ist auch in präsenz buchbar mit der Kursnummer W110334...

Kursnummer W110338
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
Amerikas politische Zukunft: Wohin treiben die USA? Von Postliberalismus bis Anarchokapitalismus
Di. 15.09.2026 19:00
Von Postliberalismus bis Anarchokapitalismus

In Amerika gibt es neue Bewegungen auf dem Feld der politischen Ideen mit denen Ordnungsvorstellungen gerechtfertigt werden. Sie richten sich gegen die etablierten Vorstellungen einer liberalen Demokratie mit gleichen Rechten und gleicher Freiheit für alle. Aber diese antiliberalen Kräfte sind nicht homogen. Selbst im engsten Kreis der Trump-Regierung werden konkurrierende Ordnungsvorstellungen vertreten, die von katholisch-integrationistischen Ideen bis zu markt-radikalen Modellen reichen. Der Vortrag ist auch in präsenz buchbar mit der Kursnummer W110692...

Kursnummer W110690
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Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Gebühr: 7,00
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25.02.26 17:32:32