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Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?

Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir

oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit

Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht

nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung

und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer

Erinnerungskultur zu widmen – seien Sie Teil davon! <o:p></o:p>

 

<o:p> </o:p>

 

Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel <o:p></o:p>

 

Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus

Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche

Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen

Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren

ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen.  <o:p></o:p>

 

Seit 2008 leitet Paulino José Miguel beim Stuttgarter Forum

der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“.

Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für

Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement

als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten,

den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino

José Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. <o:p></o:p>

 

 

 

Gesprächsgast 2: Cahit Başar <o:p></o:p>

 

Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen

Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik

Deutschland gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem

Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Heute arbeitet Cahit

Başar als Geschichts- und Politiklehrer. Er war Gründungsmitglied und

langjähriger Sprecher des Netzwerks der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

in NRW. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde

Deutschland und Mitglied im „Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer

und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. <o:p></o:p>

 

 

 

Moderation: Nhi Le <o:p></o:p>

 

Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre

Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und

Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die

vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen

Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den

100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den

Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem

Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.<o:p></o:p>



Diese Veranstaltung ist Teil einer Online-Reihe:

Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft.

Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV)

und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit

der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe

fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche

Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und

Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen

und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus

Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen:

historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur

gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.  

Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?

Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir

oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit

Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht

nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung

und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer

Erinnerungskultur zu widmen – seien Sie Teil davon! <o:p></o:p>

 

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Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel <o:p></o:p>

 

Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus

Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche

Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen

Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren

ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen.  <o:p></o:p>

 

Seit 2008 leitet Paulino José Miguel beim Stuttgarter Forum

der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“.

Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für

Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement

als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten,

den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino

José Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. <o:p></o:p>

 

 

 

Gesprächsgast 2: Cahit Başar <o:p></o:p>

 

Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen

Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik

Deutschland gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem

Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Heute arbeitet Cahit

Başar als Geschichts- und Politiklehrer. Er war Gründungsmitglied und

langjähriger Sprecher des Netzwerks der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

in NRW. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde

Deutschland und Mitglied im „Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer

und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. <o:p></o:p>

 

 

 

Moderation: Nhi Le <o:p></o:p>

 

Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre

Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und

Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die

vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen

Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den

100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den

Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem

Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.<o:p></o:p>



Diese Veranstaltung ist Teil einer Online-Reihe:

Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft.

Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV)

und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit

der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe

fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche

Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und

Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen

und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus

Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen:

historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur

gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.  

  • Gebühr
    kostenfrei
  • Kursnummer: 26ON101z302
  • Start
    Do. 08.10.2026
    18:00 Uhr
    Ende
    Do. 08.10.2026
    19:30 Uhr
  • Veranstalter:
    vhs Augsburger Land
07.08.26 15:52:57