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Was ist aus Al-Qaida geworden?
Die islamistische Terrororganisation Al-Qaida hat sich die Schaffung eines weltweiten islamischen Gottesstaates zum Ziel gesetzt, ihre Anschläge haben bereits Tausende von Todesopfern gefordert. Doch seit ihrer Gründung durch Osama bin Laden hat sich Al-Qaida stark verändert. Als Konsequenz aus der Tötung der ersten beiden Anführer Bin Laden 2011 und Aiman az-Zawahiri 2022 hat das jetzige Oberhaupt Saif al-Adel ein dezentrales, lange als praktisch führerlos geltendes Netzwerk geschaffen. Es umfasst geschätzt 25.000 Unterstützer und Kämpfer (also deutlich mehr als 2001), die vor allem in politisch destabilen Regionen Ost- und Westafrikas, auf der Arabischen Halbinsel und in Afghanistan beheimatet sind und dort hohen Zulauf erhalten. Dabei sind die lokalen Netzwerke der Al-Qaida sowohl organisatorisch besser strukturiert als auch kampftechnisch besser ausgebildet als noch vor wenigen Jahren, was künftige und sicher zu erwartende Anschläge noch gefährlicher macht.
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Nur als Online-Kurs buchbar
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-
Gebühr8,00 €
-
StartDi. 13.10.2026
19:30 UhrEndeDi. 13.10.2026
21:00 Uhr -
Veranstalter:
vhs München Nord
Dozent*in:
Joachim Willeitner
