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Anders sehen lernen – Kulturelle Gewissheiten in der Bildungsarbeit
Was im Unterricht, Seminar oder Beratungsgespräch als normal, angemessen oder selbstverständlich gilt, ist oft von kulturellen und institutionellen Erfahrungen geprägt. Solche unausgesprochenen Erwartungen beeinflussen, wie pädagogische Fachkräfte Verhalten deuten, Leistungen bewerten und auf Konflikte reagieren.
Die Fortbildung macht diese kulturellen Skripte sichtbar und fragt, wo sie professionelles Handeln erleichtern – und wo sie zu vorschnellen Zuschreibungen führen. Anhand konkreter Fälle untersuchen die Teilnehmenden, wie Irritationen entstehen, welche Rolle Macht und institutionelle Routinen spielen und wie sich Unvertrautheit, Missverständnisse und tatsächliche Grenzverletzungen voneinander unterscheiden lassen.
Kurze Übungen und Perspektivwechsel laden dazu ein, eigene Normalitätsvorstellungen zu prüfen, ohne jede Differenz zu kulturalisieren. Zugleich wird geklärt, warum Offenheit nicht Beliebigkeit bedeutet: Menschenwürde, Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung markieren verbindliche Grenzen. Ziel ist eine reflektierte professionelle Urteilskraft, die weder in stereotype Kulturdiagnosen noch in grenzenlosen Relativismus ausweicht. Die Teilnehmenden gewinnen Anregungen für eine Bildungsarbeit, die Unterschiede ernst nimmt, Erwartungen transparent macht und Konflikte respektvoll bearbeitet.
Die Fortbildung macht diese kulturellen Skripte sichtbar und fragt, wo sie professionelles Handeln erleichtern – und wo sie zu vorschnellen Zuschreibungen führen. Anhand konkreter Fälle untersuchen die Teilnehmenden, wie Irritationen entstehen, welche Rolle Macht und institutionelle Routinen spielen und wie sich Unvertrautheit, Missverständnisse und tatsächliche Grenzverletzungen voneinander unterscheiden lassen.
Kurze Übungen und Perspektivwechsel laden dazu ein, eigene Normalitätsvorstellungen zu prüfen, ohne jede Differenz zu kulturalisieren. Zugleich wird geklärt, warum Offenheit nicht Beliebigkeit bedeutet: Menschenwürde, Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung markieren verbindliche Grenzen. Ziel ist eine reflektierte professionelle Urteilskraft, die weder in stereotype Kulturdiagnosen noch in grenzenlosen Relativismus ausweicht. Die Teilnehmenden gewinnen Anregungen für eine Bildungsarbeit, die Unterschiede ernst nimmt, Erwartungen transparent macht und Konflikte respektvoll bearbeitet.
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Anders sehen lernen – Kulturelle Gewissheiten in der Bildungsarbeit
Was im Unterricht, Seminar oder Beratungsgespräch als normal, angemessen oder selbstverständlich gilt, ist oft von kulturellen und institutionellen Erfahrungen geprägt. Solche unausgesprochenen Erwartungen beeinflussen, wie pädagogische Fachkräfte Verhalten deuten, Leistungen bewerten und auf Konflikte reagieren.
Die Fortbildung macht diese kulturellen Skripte sichtbar und fragt, wo sie professionelles Handeln erleichtern – und wo sie zu vorschnellen Zuschreibungen führen. Anhand konkreter Fälle untersuchen die Teilnehmenden, wie Irritationen entstehen, welche Rolle Macht und institutionelle Routinen spielen und wie sich Unvertrautheit, Missverständnisse und tatsächliche Grenzverletzungen voneinander unterscheiden lassen.
Kurze Übungen und Perspektivwechsel laden dazu ein, eigene Normalitätsvorstellungen zu prüfen, ohne jede Differenz zu kulturalisieren. Zugleich wird geklärt, warum Offenheit nicht Beliebigkeit bedeutet: Menschenwürde, Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung markieren verbindliche Grenzen. Ziel ist eine reflektierte professionelle Urteilskraft, die weder in stereotype Kulturdiagnosen noch in grenzenlosen Relativismus ausweicht. Die Teilnehmenden gewinnen Anregungen für eine Bildungsarbeit, die Unterschiede ernst nimmt, Erwartungen transparent macht und Konflikte respektvoll bearbeitet.
Die Fortbildung macht diese kulturellen Skripte sichtbar und fragt, wo sie professionelles Handeln erleichtern – und wo sie zu vorschnellen Zuschreibungen führen. Anhand konkreter Fälle untersuchen die Teilnehmenden, wie Irritationen entstehen, welche Rolle Macht und institutionelle Routinen spielen und wie sich Unvertrautheit, Missverständnisse und tatsächliche Grenzverletzungen voneinander unterscheiden lassen.
Kurze Übungen und Perspektivwechsel laden dazu ein, eigene Normalitätsvorstellungen zu prüfen, ohne jede Differenz zu kulturalisieren. Zugleich wird geklärt, warum Offenheit nicht Beliebigkeit bedeutet: Menschenwürde, Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung markieren verbindliche Grenzen. Ziel ist eine reflektierte professionelle Urteilskraft, die weder in stereotype Kulturdiagnosen noch in grenzenlosen Relativismus ausweicht. Die Teilnehmenden gewinnen Anregungen für eine Bildungsarbeit, die Unterschiede ernst nimmt, Erwartungen transparent macht und Konflikte respektvoll bearbeitet.
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Gebühr12,00 €
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StartMi. 02.06.2027
18:30 UhrEndeMi. 02.06.2027
20:00 Uhr -
Veranstalter:
vhs Puchheim-Eichenau
Dozent*in:
Kai Kaufmann
