Alles, was wir über die Wirklichkeit wissen, wissen wir aus den Medien. In Demokratien werden sie oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, weil sie eine wichtige Kontrollfunktion gegenüber den drei Staatsgewalten ausüben. Allerdings handeln sie dabei ohne staatlichen Auftrag und ohne Kontrolle. Außerdem folgen sie in ihrer Tätigkeit meist wirtschaftlichen Interessen. Wie können Medien unter diesen Bedingungen ihre Aufgabe erledigen?
Zeitmangel, Dauerstress, das Gefühl, ständig reagieren zu müssen – viele Menschen erleben ihr Leben als beschleunigt und entfremdet. Der Soziologe Hartmut Rosa hat diese Erfahrung nicht nur analysiert, sondern mit seiner Resonanztheorie einen Gegenentwurf entwickelt: ein anderes Verhältnis zur Welt, zu Arbeit, Beziehungen und sich selbst. In diesem Kurs werden zentrale Gedanken aus Rosas Werken – von der Beschleunigungsdiagnose bis zur Resonanztheorie – verständlich erschlossen und miteinander verknüpft. Ziel ist es, die Theorie nicht nur zu verstehen, sondern sie als Orientierungshilfe für das eigene Leben fruchtbar zu machen. Inhalte & Ablauf: 1. Abend: Beschleunigung als Grundproblem der Moderne: Arbeit, Technik, Lebensrhythmen Entfremdung: Warum „mehr“ oft nicht zu „besser“ führt 2. Abend: Resonanz: Was meint ein gelingendes Weltverhältnis? Resonanzachsen: Beziehungen, Arbeit, Natur, Kultur Praktische Resonanzräume Diskussion und Reflexion eigener Erfahrungen
In der Moderne stellt sich die philosophische Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz neu. Sinn ist nicht mehr selbstverständlich gegeben, das menschliche Dasein wird zur Herausforderung. Denker wie Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre und Albert Camus ringen mit Ungewissheit, Angst und Verlust von Moralität, geben jedoch zugleich auch neue existentielle Antworten im Umgang mit Unsicherheit und menschlicher Selbstverantwortung.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
Alles in unserer Welt scheint durch Naturgesetze bestimmt. Wenn es regnet, war es ein Tiefdruckgebiet, nicht Gott. Ist er also arbeitslos geworden? Oder nur noch stiller Beobachter? Wir fragen: Kann Gott überhaupt „handeln“, ohne die Wissenschaft auf den Kopf zu stellen? Wir entdecken einen spannenden Gedanken: Gott steht vielleicht nicht in Konkurrenz zu den Naturgesetzen, sondern ist derjenige, der dieses Spielfeld überhaupt erst bereitstellt. Ein Abend für alle, die Glaube und Vernunft versöhnen wollen.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) Weitere Vorträge: 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Seit der Antike beschäftigen sich Philosophinnen und Philosophen mit Pflicht, Recht und Verbindlichkeit. Bei Platon ergibt sich das „Gebührende“ aus der Einsicht in das Gute, die Stoiker binden Pflicht an angemessenes Handeln im Einklang mit der Natur. Cicero zeigt in seiner Schrift „Von den Pflichten“, wie Pflicht, Tugend und Gemeinwohl zusammenhängen. In der Neuzeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Thomas Hobbes stellt die natürlichen Rechte des Einzelnen an den Anfang; Pflichten entstehen erst durch Vertrag. Immanuel Kant hingegen bindet Pflicht an ein allgemeines moralisches Gesetz, das auch das Recht begründet. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkriegs stellt Simone Weil die Pflicht vor das Recht: Während Rechte an Bedingungen geknüpft sind, gelten Pflichten als unbedingt und überindividuell bindend. Beide Konzepte sind für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendig.
Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er in unserer Gesellschaft häufig verdrängt. Zwischen medizinischer Technisierung, Sprachlosigkeit und Tabuisierung bleibt wenig Raum für eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig berührt kaum ein Thema unsere existenziellen Fragen stärker: Was zählt wirklich? Was gibt unserem Leben Sinn?Das Thema wird in dieser Veranstaltung nicht morbid, sondern lebensnah betrachtet. Ausgehend von literarischen und philosophischen Impulsen sowie den Erfahrungen des Dozenten aus der ehrenamtlichen Hospizarbeit wird der Perspektivwechsel gewagt: Was verändert sich, wenn wir die Sicht der Sterbenden ernst nehmen? Welche Einsichten gewinnen Menschen am Ende ihres Lebens – über Beziehungen, Prioritäten, Versöhnung, Mut oder Versäumnisse? Der Blick auf Endlichkeit wird dabei nicht als Bedrohung verstanden, sondern als Einladung. Wer sich der eigenen Begrenztheit bewusst wird, kann klarer erkennen, was wirklich wichtig ist. Die Auseinandersetzung mit dem Tod eröffnet so einen Zugang zur Lebenskunst: bewusster leben, klarer entscheiden, menschlicher handeln.Die Veranstaltung bietet Raum für Nachdenken, Austausch und persönliche Reflexion – in respektvoller und achtsamer Atmosphäre.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010)
In unserer Reihe zur Theologie und kunsthistorischen Bedeutung berühmter Kirchen wollen wir einen Blick auf den Kölner Dom werfen, der durch seine lange Baugeschichte und seine Bedeutung durch den kostbaren Dreikönigsschrein viele Menschen fasziniert. Mit vielen Bildern und Erklärungen nähern wir uns aus der bayerischen Ferne diesem bedeutenden Gotteshaus an.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Weitere Vorträge der Reihe: 17.1.: "Heraklit: Alles fließt" (X133120) 24.1.: "Parmenides: Denken und Sein sind dasselbe" (X133130)
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Weitere Vorträge der Platon-Reihe: 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem Kosmos – vom Blick durchs Teleskop bis zu den großen Fragen des Menschen. Unser Wissen reicht heute vom Kleinsten bis zu den fernsten Galaxien. Doch was bedeutet das für unser Leben? Ein Abend zwischen Erfahrung, Wissenschaft und gemeinsamem Nachdenken. Teilnahme vor Ort oder online möglich. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die Online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Bisherige Vorträge der Reihe: 10.1.: "Pythagoras: Alles ist Zahl" (X133110) Weitere Vorträge: 24.1.: "Parmenides: Denken und Sein sind dasselbe" (X133130)
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Weitere Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 25.1.: "Mensch, Gesellschaft, Religion" (X131752) 1.2.: "Ethik und Politik" (X131753)
„Am Ende kommen eh alle zu Gott“ – das denken heute viele Gläubige. Doch wenn es egal ist, was man glaubt, wozu dann noch Kirche? Ginge für das Christentum etwas Entscheidendes verloren, wenn es die Kirche nicht gäbe? Entdecken Sie mit unserem Dozenten Dr. Christopher Slotta den spannenden Ansatz des „inklusiven Christentums“, in dem Kirche nicht als Türsteherin des Heils agiert, sondern als lebendiges Zeichen und Werkzeug universaler Hoffnung betrachtet wird. Ein Abend über Wahrheit, Toleranz und die unverwechselbare Essenz des Glaubens.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) Weitere Vorträge: 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Was bedeutet es, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen? Der Vortrag führt von der antiken Philosophie über Heidegger bis in die Gegenwart und zeigt: Handwerk ist eine grundlegende Weise des Weltbezugs – in Europa ebenso wie in anderen Kulturen. In der Hand liegt ein Wissen, das sich nicht vollständig in Worte fassen lässt und im Zeitalter von Digitalisierung und KI zunehmend verloren zu gehen droht. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die Online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Bisherige Vorträge der Reihe: 10.1.: "Pythagoras: Alles ist Zahl" (X133110) 17.1.: "Heraklit: Alles fließt" (X133120)
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Bisherige Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 18.1.: "Sprache, Denken, Wirklichkeit" (X131752) Weitere Vorträge: 1.2.: "Ethik und Politik" (X131753)
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) Weitere Vorträge: 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Sternbilder erzählen Geschichten. Verschiedene Kulturen sahen im Himmel ganz unterschiedliche Figuren und verbanden sie mit Mythen und Weltbildern. Der Vortrag zeigt, wie Menschen den Sternenhimmel deuteten und welche Vorstellungen von Ordnung, Zeit und Kosmos daraus entstanden. Mit dem Computer-Planetarium wird der Himmel anschaulich erschlossen. Teilnahme vor Ort und online möglich. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Bisherige Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 18.1.: "Sprache, Denken, Wirklichkeit" (X131752) 25.1.: "Mensch, Gesellschaft, Religion" (X131752)
Seneca (ca. 1-65 n.Chr.) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Stoa. Gelassenheit, innere Ruhe und Unabhängigkeit sind Ziele philosophischer Lebensführung, um die sich Seneca zeitlebens bemüht. Doch Seneca weiß auch, wie anspruchsvoll eine solche Lebensführung ist: sie schließt die naturphilosophische Einsicht in die unabänderlichen kosmischen Prozesse, die politische Wahrnehmung der Schattenseiten der Macht und in seinem Fall auch die persönliche Erfahrung des Exils ein. Schließlich sieht sich Seneca mit einer letzten Prüfung konfrontiert, wenn er das eigene Todesurteil freiwillig mit buchstäblich stoischer Gelassenheit akzeptieren muss.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) Weitere Vorträge: 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Wie können wir die Interaktion von Gehirn und Bewusstsein verstehen? Wie können wir eine bewusste Vorstellung von Gegenständen gewinnen? Und wie kann eine Entscheidung oder eine bewusste Absicht unsere Handlungen steuern? Heute verspricht die Hirnforschung Antworten auf diese Fragen. Wie weit sind diese Theorien inzwischen gediehen und können sie wirklich erklären, wie Bewusstsein entsteht und wirkWas istt?
Was bedeutet gute Arbeit – und wann empfinden wir sie als sinnvoll? Der Soziologe Richard Sennett (*1943) zeigt in The Craftsman (2008), dass Handwerk mehr ist als Technik: eine Haltung aus Sorgfalt, Geduld und Verantwortung. Der Vortrag fragt, warum dieses Verständnis unter Bedingungen von Effizienz und Digitalisierung zunehmend unter Druck gerät. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die Online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) Weitere Vorträge: 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) Weitere Vorträge: 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Gott, Freiheit, Glück – all diese Themen sind aus der Geschichte der Philosophie bekannt. Doch der jüdische Philosoph Baruch de Spinoza denkt sie anders. Mit konsequenter Rationalität gibt er die Vorstellung eines personalen Gottes zugunsten der Identifikation von Gott und Natur auf. Freiheit meint nicht uneingeschränktes Handeln nach dem eigenen Willen, sondern Einsicht in die Notwendigkeit der Naturgesetze und die eigene Stellung darin. Glück wiederum basiert auf geistiger Klarheit und der Freude daran, sich und die Welt zu verstehen.
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Bisherige Vorträge der Platon-Reihe: 12.1.: "Die Apologie, die Verteidigung des Sokrates." (X135001) 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006)
