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Macht ohne Hoffnung? Zur Aktualität von Richard Rortys politischer Kritik an Foucaults Machttheorie
Richard Rorty kritisiert Foucaults Machtanalyse für ihre politischen Konsequenzen. Indem sie Macht als etwas beschreibt, dem man auf keine Weise entkommt, ebne sie den Unterschied zwischen repressiver Herrschaft und liberaler Demokratie ein. Statt letztere als reformierbare Errungenschaft zu schätzen, würde sich die Foucaultsche Linke folgerichtig auf einen zynischen Beobachterstandpunkt zurückziehen. Die Folgen dieses Rückzugs: Man kämpft nicht mehr für eine Politik der sozialen Hoffnung und überlässt angesichts wachsender Ungleichheit dem Rechtspopulismus das Feld.
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Macht ohne Hoffnung? Zur Aktualität von Richard Rortys politischer Kritik an Foucaults Machttheorie
Richard Rorty kritisiert Foucaults Machtanalyse für ihre politischen Konsequenzen. Indem sie Macht als etwas beschreibt, dem man auf keine Weise entkommt, ebne sie den Unterschied zwischen repressiver Herrschaft und liberaler Demokratie ein. Statt letztere als reformierbare Errungenschaft zu schätzen, würde sich die Foucaultsche Linke folgerichtig auf einen zynischen Beobachterstandpunkt zurückziehen. Die Folgen dieses Rückzugs: Man kämpft nicht mehr für eine Politik der sozialen Hoffnung und überlässt angesichts wachsender Ungleichheit dem Rechtspopulismus das Feld.
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Gebühr9,00 €
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StartMo. 19.10.2026
19:30 UhrEndeMo. 19.10.2026
21:00 Uhr -
Veranstalter:
Münchner Volkshochschule
