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Totaler Umbruch: Stasi, Neonazi, Neuanfang
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit

Online-Reihe

Es gibt Umbrüche, die unser Leben grundlegend verändern. Unsere Gesprächsgäste haben solche Erfahrungen gemacht.
Für Nadja Klier, Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier, gehörten Überwachung und politische Repression zum Alltag. Die Ausbürgerung ihrer Familie aus der DDR im Jahr 1988 erlebte sie als tiefgreifenden Einschnitt.
Ingo Hasselbach geriet bereits als Jugendlicher in Konflikt mit dem DDR-Regime. Nach einer Zeit in der Punk-Szene radikalisierte er sich während mehrerer Haftaufenthalte und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Ostdeutschland. Später gelang ihm der Ausstieg, und er gründete ein Netzwerk für Aussteiger.
Das Gespräch richtet den Blick nicht nur auf die Vergangenheit: Die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur und den Erfahrungen gesellschaftlicher Umbrüche ist heute aktueller denn je. Auch die Prävention von Rechtsextremismus bleibt eine zentrale Aufgabe.

Nadja Klier (*1973 in Dresden) wurde 1988 gemeinsam mit ihrer Familie aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Heute arbeitet sie als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. Mit der von ihr gegründeten „DDR-Box“ vermittelt sie Jugendlichen die Geschichte der DDR anhand authentischer Quellen und Zeitzeugenberichte.
Ingo Hasselbach wuchs in Ost-Berlin auf und erlebte als Jugendlicher staatliche Repression. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten radikalisierte er sich und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einer führenden Figur der rechtsextremen Szene. 1993 gelang ihm der Ausstieg, der mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden war.
Knut Elstermann (*1960) studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete zunächst für DDR-Medien. Seit der Wende ist er als Moderator, Filmjournalist und Autor tätig, unter anderem für MDR und radioeins. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Beiträge zur Film- und Kulturgeschichte und lebt in Berlin.

Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur.
Es handelt sich um ein gebührenfreies Angebot.

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn.

Bitte bereitlegen:

  • PC/Laptop oder Tablet, am besten mit Webcam und Mikrofon, ggf. zusätzlich Smartphone

Totaler Umbruch: Stasi, Neonazi, Neuanfang
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit

Online-Reihe

Es gibt Umbrüche, die unser Leben grundlegend verändern. Unsere Gesprächsgäste haben solche Erfahrungen gemacht.
Für Nadja Klier, Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier, gehörten Überwachung und politische Repression zum Alltag. Die Ausbürgerung ihrer Familie aus der DDR im Jahr 1988 erlebte sie als tiefgreifenden Einschnitt.
Ingo Hasselbach geriet bereits als Jugendlicher in Konflikt mit dem DDR-Regime. Nach einer Zeit in der Punk-Szene radikalisierte er sich während mehrerer Haftaufenthalte und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Ostdeutschland. Später gelang ihm der Ausstieg, und er gründete ein Netzwerk für Aussteiger.
Das Gespräch richtet den Blick nicht nur auf die Vergangenheit: Die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur und den Erfahrungen gesellschaftlicher Umbrüche ist heute aktueller denn je. Auch die Prävention von Rechtsextremismus bleibt eine zentrale Aufgabe.

Nadja Klier (*1973 in Dresden) wurde 1988 gemeinsam mit ihrer Familie aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Heute arbeitet sie als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. Mit der von ihr gegründeten „DDR-Box“ vermittelt sie Jugendlichen die Geschichte der DDR anhand authentischer Quellen und Zeitzeugenberichte.
Ingo Hasselbach wuchs in Ost-Berlin auf und erlebte als Jugendlicher staatliche Repression. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten radikalisierte er sich und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einer führenden Figur der rechtsextremen Szene. 1993 gelang ihm der Ausstieg, der mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden war.
Knut Elstermann (*1960) studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete zunächst für DDR-Medien. Seit der Wende ist er als Moderator, Filmjournalist und Autor tätig, unter anderem für MDR und radioeins. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Beiträge zur Film- und Kulturgeschichte und lebt in Berlin.

Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur.
Es handelt sich um ein gebührenfreies Angebot.

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn.

Bitte bereitlegen:

  • PC/Laptop oder Tablet, am besten mit Webcam und Mikrofon, ggf. zusätzlich Smartphone
  • Gebühr
    kostenlos
    Teilnahmegebühr: ohne Gebühr Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur
  • Kursnummer: 262-12101
  • Start
    Mi. 16.09.2026
    18:00 Uhr
    Ende
    Mi. 16.09.2026
    19:30 Uhr
  • 1 Termin / 1 Ustd.
    Dozent*in:
    Kooperationsveranstaltung
  • Veranstalter:
    vhs Unteres Pegnitztal
21.07.26 11:20:14