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Wassermann: Gelebt für die Volksbildung, ermordet im KZ

Franz Paul Wassermann, Mitbegründer der Münchner Volkshochschule, wurde im März 1887 in München geboren. Zu seinem 140. Geburtstag erzählt dieser Vortrag von seinem Leben und Wirken. In München studierte er Chemie und übernahm 1914 den Familienbetrieb. Schon in jungen Jahren widmete er sich der Volksbildung und unterrichtete an den „Münchner Fortbildungskursen für Arbeiter“, die es seit 1906 gab. Wassermann wurde Vorsitzender der „Studentischen Arbeiter-Fortbildungskurse“ und war maßgeblich 1924 an der Einrichtung des Volksheims der Volkshochschule München beteiligt; hierfür übernahm er einen Teil der Baukosten. Als Jude war Wassermann, der 1916 zum Katholizismus konvertiert war, bald massiver Verfolgung ausgesetzt. Sein Unternehmen galt nun als „jüdisch“, er wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet. 1941 wurde Wassermann zusammen mit etwa 1000 Menschen in das Konzentrationslager Kauen im litauischen Kaunas deportiert und dort fünf Tage später ermordet. Der Vortrag geht auch auf die Geschichte dieser nationalsozialistischen Vernichtungsstätte ein.
Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin. Sie lehrt an der LMU und an der Hochschule für Philosophie. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich auch mit der zeitgenössischen indischen Politik sowie mit Kultur und Gesellschaft Indiens. Als gefragte Referentin deckt sie in ihren Vorträgen zudem immer wieder historische Themen außerhalb ihrer Fachgebiete ab.
Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Wassermann: Gelebt für die Volksbildung, ermordet im KZ

Franz Paul Wassermann, Mitbegründer der Münchner Volkshochschule, wurde im März 1887 in München geboren. Zu seinem 140. Geburtstag erzählt dieser Vortrag von seinem Leben und Wirken. In München studierte er Chemie und übernahm 1914 den Familienbetrieb. Schon in jungen Jahren widmete er sich der Volksbildung und unterrichtete an den „Münchner Fortbildungskursen für Arbeiter“, die es seit 1906 gab. Wassermann wurde Vorsitzender der „Studentischen Arbeiter-Fortbildungskurse“ und war maßgeblich 1924 an der Einrichtung des Volksheims der Volkshochschule München beteiligt; hierfür übernahm er einen Teil der Baukosten. Als Jude war Wassermann, der 1916 zum Katholizismus konvertiert war, bald massiver Verfolgung ausgesetzt. Sein Unternehmen galt nun als „jüdisch“, er wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet. 1941 wurde Wassermann zusammen mit etwa 1000 Menschen in das Konzentrationslager Kauen im litauischen Kaunas deportiert und dort fünf Tage später ermordet. Der Vortrag geht auch auf die Geschichte dieser nationalsozialistischen Vernichtungsstätte ein.
Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin. Sie lehrt an der LMU und an der Hochschule für Philosophie. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich auch mit der zeitgenössischen indischen Politik sowie mit Kultur und Gesellschaft Indiens. Als gefragte Referentin deckt sie in ihren Vorträgen zudem immer wieder historische Themen außerhalb ihrer Fachgebiete ab.
Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
  • Gebühr
    8,00 €
  • Kursnummer: E1010K-H
  • Start
    Mo. 01.02.2027
    19:30 Uhr
    Ende
    Mo. 01.02.2027
    21:00 Uhr
  • 1 Termin / 1 Ustd.
    Dozent*in:
    Renate Syed
  • Veranstalter:
    vhs München Nord
26.07.26 20:30:06