Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) Weitere Vorträge: 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Hermann Hesse (1877-1962) wurde die Leidenschaft für die indische Kultur in die Wiege gelegt. Sein Großvater wirkte als pietistischer Missionar in Indien und veröffentlichte im Selbstverlag die alten heiligen Texte des Hinduismus und Buddhismus. In Hesses Werk spiegelt sich die persönliche Erfahrung des Autors mit den indischen Religionen wider, seine Leidenschaft für die fernöstliche Kultur findet ihren Höhepunkt in "Siddhartha". Unsere Dozentin Jana Schäfer nimmt Sie mit auf die Verbindung zwischen Literatur und Religion in Hesses Werk.
Termine: 28.10./11.11./25.11./09.12.2026/13.01./27.01.2027Die philosophische Anthropologie fragt nach dem Wesen des Menschen, die Technikphilosophie beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Mensch, Technik und Natur. In diesem Kurs behandeln wir elementare Konzepte dieser beiden philosophischen Subdisziplinen. Schlagworte dabei sind u.a. Autonomie, Fortschritt und Verantwortung. Der Kurs findet online statt. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn per E-Mail.
Wie kann Schule demokratische Werte in einer religiös vielfältigen Gesellschaft vermitteln? Der Vortrag stellt interreligiöse Demokratiebildung als pädagogischen Ansatz an Schulen vor, der religiöse Vielfalt als Ressource für demokratisches Lernen nutzt und Dialog-, Urteils- sowie Partizipationskompetenzen fördert. Dieser praxisorientierte Zugang wird durch eine religionswissenschaftliche Einordnung des Verhältnisses von Religion und Politik ergänzt – historisch wie aktuell. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und lädt zum Ausprobieren, Nachdenken, Mitdiskutieren und Perspektivwechsel ein. Dr. Sabine Exner-Krikorian hat Religions- und Kulturwissenschaft an der LMU München sowie an der Rothberg International School der Hebrew University Jerusalem studiert. Nach ihrer Tätigkeit als Projektmanagerin im Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der LMU München. Seit 2018 ist sie bei der Eugen-Biser-Stiftung tätig und leitet dort den Programmbereich Interreligiöse Demokratiebildung.
Termine: 28.10./11.11./25.11./09.12.2026/13.01./27.01.2027Sämtliche Versuche, das Verhältnis zwischen Materie und Geist zu klären (Leib-Seele-Problem), haben Schwächen. Derzeit wird in der Philosophie des Geistes der Panpsychismus intensiv diskutiert: Er verortet (zumindest Vor-) Formen des Bewusstseins in der gesamten Materie. Im Kurs blicken wir auf Vor- und Nachteile dieses Ansatzes. Der Kurs findet online statt. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn per E-Mail.
Das Völkerrecht geht grundsätzlich von einem strikten Gewaltverbot in den internationalen Beziehungen aus. Aber gibt es Situationen, in denen es legitim, oder möglicherweise sogar moralisch geboten ist, Gewalt anzuwenden? Was sagt die Theorie des gerechten Krieges dazu?
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) Weitere Vorträge: 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) Weitere Vorträge: 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Der philosophische Scharfsinn der Denkerin Hannah Arendt ist spektakulär. Bereits als Studentin analysierte und kritisierte sie den Liebesbegriff des Kirchenvaters Augustinus. In ihrem philosophischen Hauptwerk „Vita activa – Vom tätigen Leben“ beschrieb sie mit den Grundtätigkeit „Arbeiten – Herstellen – Handeln“ grundlegenden Bedingungen der menschlichen Existenz. Unter dem Eindruck der Gräuel des zweiten Weltkriegs untersuchte sie bahnbrechend die Bedingungen totaler Herrschaft und das Wesen des Bösen.
Wir leben in einer Zeit der Umbrüche und krisenhaften Veränderungen. Weltpolitisch zerbricht die Nachkriegsordnung. Gesellschaftspolitisch ist der Rechtspopulismus auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland. Die demokratische Legitimität schwindet. All diese Entwicklungen verlangen nach reflektierten und differenzierten Erklärungen. In den viermal jährlich stattfindenden Max-Weber-Lectures wollen die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die Münchner Volkshochschule die gegenwärtigen Umbrüche mit Max Weber in ihrer Vielschichtigkeit verstehend erklären. Dazu sind Expertinnen und Experten der verschiedenen Disziplinen als Vortragende eingeladen. Gemeinsam mit dem Soziologen Steffen Mau (HU Berlin) widmen wir uns der Frage nach den Herausforderungen der Demokratie. Was geschieht mit der Demokratie, wenn sich der Veränderungsdruck erhöht und alte Sicherheiten bröckeln? Dies ist der Live-Stream zur Veranstaltung! Die Präsenz-Veranstaltung, ist leider bereits ausgebucht: (X130200) Sie können sich auf eine Warteliste eintragen lassen. Falls Plätze frei werden sollten, werden Sie entsprechend informiert.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) Weitere Vorträge: 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Stark und durchsetzungsfähig – oder einfühlsam und verletzlich? Verantwortung übernehmen – oder tradierte Erwartungen hinter sich lassen? Männlichkeit bewegt sich im Spannungsfeld von historischen Rollenbildern, gesellschaftlichen Umbrüchen und zukünftigen Entwicklungen. Begriffe wie „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarchat“ prägen öffentliche Debatten – doch was verbirgt sich dahinter? Diese Veranstaltung bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Entstehung und den Wandel männlicher Identität. Impulse aus Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft helfen, Entwicklungen einzuordnen und aktuelle Spannungen verständlich zu machen. Im Mittelpunkt steht eine sachliche und differenzierte Analyse:Wie prägen Männlichkeitsbilder unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben?Wo entstehen Verunsicherungen – und wo neue Möglichkeiten?Die Veranstaltung schafft eine fundierte Grundlage für Diskussion und Reflexion – ohne Ideologisierung, ohne Vereinfachung.Für wen?Für alle Interessierten, die das Thema vielschichtig und differenziert betrachten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Sprache bildet das Fundament unserer Freiheit und Souveränität, doch laut Roberto Simanowski vollzieht sich durch moderne „Sprachmaschinen“ derzeit ein bedenklicher Souveränitätstransfer. Wir diskutieren am Welttag der Philosophie, ob uns Chatbots das eigenständige Denken abgewöhnen und uns durch ihre ständige Dienstbarkeit unbemerkt entmündigen. Dabei analysieren wir, wer diese Maschinen in wessen Auftrag erzieht und wie die neue Technik unsere menschliche Situation subtil, aber enorm folgenreich verändert. Ein kritischer Blick auf unsere Souveränität im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.
Wie wird München zur Stätte von Philosophen? Die Gründe und die Zeiten können sehr unterschiedlich sein. Der englische Franziskaner Wilhelm von Ockham (1288-1347) flieht wegen seiner philosophisch-theologischen Auffassungen (Nominalismus, Streit um Armut, Kritik am Papst) unter dem Schutz von Kaiser Ludwig dem Bayer nach München, wo er bis zu seinem Lebensende als Berater im Konflikt mit dem Papsttum wirkt. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775-1854) wird 1806 zum Mitglied der neugegründeten Akademie der Wissenschaften nach München berufen und 1827 ordentlicher Professor an der Ludwig-Maximilian-Universität. Unter anderem fällt die sogenannte „Freiheitsschrift“ in die Münchner Jahre.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) Weitere Vorträge: 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Der Genfer Philosoph Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) ist ein zentraler Vordenker der modernen Demokratie. Sein Werk „Vom Gesellschaftsvertrag“ begründete das Konzept der Volkssouveränität, derzufolge die staatliche Gewalt untrennbar beim Volk liegt. Rousseau forderte, dass Gesetze direkt vom Volk ausgehen müssen, er spricht hier vom einem sogenannten Gemeinwillen (volonté générale). Seine Ideen betonen Freiheit und Gleichheit, lehnen Repräsentation ab und prägten das Ideal der direkten Demokratie.
Richard Rorty kritisiert Foucaults Machtanalyse für ihre politischen Konsequenzen. Indem sie Macht als etwas beschreibt, dem man auf keine Weise entkommt, ebne sie den Unterschied zwischen repressiver Herrschaft und liberaler Demokratie ein. Statt letztere als reformierbare Errungenschaft zu schätzen, würde sich die Foucaultsche Linke folgerichtig auf einen zynischen Beobachterstandpunkt zurückziehen. Die Folgen dieses Rückzugs: Man kämpft nicht mehr für eine Politik der sozialen Hoffnung und überlässt angesichts wachsender Ungleichheit dem Rechtspopulismus das Feld.
Unsichere Zeiten verstärken die Suche nach Orientierung. In der Geschichte der Philosophie sind Krisen und der Versuch ihrer Bewältigung wohlbekannt. Die antike Ausrichtung auf das Gute (Platon, Boethius), die Gelassenheit und innere Freiheit der Stoiker (Seneca, Marc Aurel) sowie die Zurückhaltung und innere Ruhe der Skeptiker (Sextus Empiricus, Michel de Montaigne) sind klassische philosophische Grundhaltungen, die heute genauso wie damals wichtig sind.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) Weitere Vorträge: 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010) 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Alles, was wir über die Wirklichkeit wissen, wissen wir aus den Medien. In Demokratien werden sie oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, weil sie eine wichtige Kontrollfunktion gegenüber den drei Staatsgewalten ausüben. Allerdings handeln sie dabei ohne staatlichen Auftrag und ohne Kontrolle. Außerdem folgen sie in ihrer Tätigkeit meist wirtschaftlichen Interessen. Wie können Medien unter diesen Bedingungen ihre Aufgabe erledigen?
Zeitmangel, Dauerstress, das Gefühl, ständig reagieren zu müssen – viele Menschen erleben ihr Leben als beschleunigt und entfremdet. Der Soziologe Hartmut Rosa hat diese Erfahrung nicht nur analysiert, sondern mit seiner Resonanztheorie einen Gegenentwurf entwickelt: ein anderes Verhältnis zur Welt, zu Arbeit, Beziehungen und sich selbst. In diesem Kurs werden zentrale Gedanken aus Rosas Werken – von der Beschleunigungsdiagnose bis zur Resonanztheorie – verständlich erschlossen und miteinander verknüpft. Ziel ist es, die Theorie nicht nur zu verstehen, sondern sie als Orientierungshilfe für das eigene Leben fruchtbar zu machen. Inhalte & Ablauf: 1. Abend: Beschleunigung als Grundproblem der Moderne: Arbeit, Technik, Lebensrhythmen Entfremdung: Warum „mehr“ oft nicht zu „besser“ führt 2. Abend: Resonanz: Was meint ein gelingendes Weltverhältnis? Resonanzachsen: Beziehungen, Arbeit, Natur, Kultur Praktische Resonanzräume Diskussion und Reflexion eigener Erfahrungen
In der Moderne stellt sich die philosophische Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz neu. Sinn ist nicht mehr selbstverständlich gegeben, das menschliche Dasein wird zur Herausforderung. Denker wie Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre und Albert Camus ringen mit Ungewissheit, Angst und Verlust von Moralität, geben jedoch zugleich auch neue existentielle Antworten im Umgang mit Unsicherheit und menschlicher Selbstverantwortung.
Im Zentrum seiner Lehre stand das Selbst sowie die Entwicklung des Menschen hin zu einem erweiterten Bewusstsein, größerer Reife und sozialer Verantwortlichkeit. Dabei spielt unter anderem das Erkennen und Integrieren der „dunklen“ Seite (Schatten) eine bedeutende Rolle.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden "Pour le mérite" für Wissenschaften und Künste an.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
Alles in unserer Welt scheint durch Naturgesetze bestimmt. Wenn es regnet, war es ein Tiefdruckgebiet, nicht Gott. Ist er also arbeitslos geworden? Oder nur noch stiller Beobachter? Wir fragen: Kann Gott überhaupt „handeln“, ohne die Wissenschaft auf den Kopf zu stellen? Wir entdecken einen spannenden Gedanken: Gott steht vielleicht nicht in Konkurrenz zu den Naturgesetzen, sondern ist derjenige, der dieses Spielfeld überhaupt erst bereitstellt. Ein Abend für alle, die Glaube und Vernunft versöhnen wollen.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) Weitere Vorträge: 15.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die absolute Religion" (X132011)
Seit der Antike beschäftigen sich Philosophinnen und Philosophen mit Pflicht, Recht und Verbindlichkeit. Bei Platon ergibt sich das „Gebührende“ aus der Einsicht in das Gute, die Stoiker binden Pflicht an angemessenes Handeln im Einklang mit der Natur. Cicero zeigt in seiner Schrift „Von den Pflichten“, wie Pflicht, Tugend und Gemeinwohl zusammenhängen. In der Neuzeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Thomas Hobbes stellt die natürlichen Rechte des Einzelnen an den Anfang; Pflichten entstehen erst durch Vertrag. Immanuel Kant hingegen bindet Pflicht an ein allgemeines moralisches Gesetz, das auch das Recht begründet. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkriegs stellt Simone Weil die Pflicht vor das Recht: Während Rechte an Bedingungen geknüpft sind, gelten Pflichten als unbedingt und überindividuell bindend. Beide Konzepte sind für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendig.
Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er in unserer Gesellschaft häufig verdrängt. Zwischen medizinischer Technisierung, Sprachlosigkeit und Tabuisierung bleibt wenig Raum für eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig berührt kaum ein Thema unsere existenziellen Fragen stärker: Was zählt wirklich? Was gibt unserem Leben Sinn?Das Thema wird in dieser Veranstaltung nicht morbid, sondern lebensnah betrachtet. Ausgehend von literarischen und philosophischen Impulsen sowie den Erfahrungen des Dozenten aus der ehrenamtlichen Hospizarbeit wird der Perspektivwechsel gewagt: Was verändert sich, wenn wir die Sicht der Sterbenden ernst nehmen? Welche Einsichten gewinnen Menschen am Ende ihres Lebens – über Beziehungen, Prioritäten, Versöhnung, Mut oder Versäumnisse? Der Blick auf Endlichkeit wird dabei nicht als Bedrohung verstanden, sondern als Einladung. Wer sich der eigenen Begrenztheit bewusst wird, kann klarer erkennen, was wirklich wichtig ist. Die Auseinandersetzung mit dem Tod eröffnet so einen Zugang zur Lebenskunst: bewusster leben, klarer entscheiden, menschlicher handeln.Die Veranstaltung bietet Raum für Nachdenken, Austausch und persönliche Reflexion – in respektvoller und achtsamer Atmosphäre.
Das Verhältnis der Philosophie zur Religion in der abendländischen Geistesgeschichte kann in mehrfacher Hinsicht beschrieben werden. Es gibt Zeugnisse der Gleichgültigkeit und Ablehnung, der Kritik und Überwindung, des Verstehens und der Annäherung. In der Zeit des Deutschen Idealismus' (1781–1831) geht es zunächst vor allem um Themen, die das Christentum der Philosophie vorgibt. Erst Hegel versucht, einen Ansatz auszuführen, der Weltreligionen zu vergleichen vermag, allerdings auf eine Weise, die aus heutiger Sicht religionswissenschaftlich, aber auch politisch problematisch ist. Was soll die Philosophie machen, außer sich im Denken zu orientieren? Bisherige Vorträge der Reihe "Philosophie und Religion": 6.10.: "Jean-Jacques Rousseau: Das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars" (X132001) 13.10.: "Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und der Gott Spinozas" (X132002) 20.10.: "Immanuel Kant und der moralische Gottesbeweis" (X132003) 27.10.: "Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (X132004) 3.11.: "Johann Gottlieb Fichte: Die Anweisung zum seligen Leben" (X132005) 10.11.: "Friedrich Wilhelm Joseph Schelling" (X132006) 17.11.: "Friedrich Schleiermacher: Über die Religion - Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" (X132007) 24.11.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Der Begriff der Religion" (X132008) 1.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Die bestimmte Religion" (X132009) 8.12.: "Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zur indischen Religion" (X132010)
In unserer Reihe zur Theologie und kunsthistorischen Bedeutung berühmter Kirchen wollen wir einen Blick auf den Kölner Dom werfen, der durch seine lange Baugeschichte und seine Bedeutung durch den kostbaren Dreikönigsschrein viele Menschen fasziniert. Mit vielen Bildern und Erklärungen nähern wir uns aus der bayerischen Ferne diesem bedeutenden Gotteshaus an.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Weitere Vorträge der Reihe: 17.1.: "Heraklit: Alles fließt" (X133120) 24.1.: "Parmenides: Denken und Sein sind dasselbe" (X133130)
Die Bischofskirche von Ostia, der Hafenstadt Roms, wurde von Konstantin dem Große kurz nach der Legalisierung des Christentums gestiftet. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen überhaupt. Im Gegensatz zu den meisten anderen konstantinischen Kirchenstiftungen ist diese Bischofskirche nie nachträglich überbaut worden, so dass hier - einmalig für den Beginn der christlichen Sakralarchitektur - Aussehen und Gestaltung einer Kirche aus der Zeit zwischen 320 und 330 freigelegt werden können. Seit 2023 wird die Anlage von den Universitäten Bonn und Köln gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Rom und in Kooperation mit der römischen Universität La Sapienza ausgegraben. Im Vortrag werden die Ergebnisse der bisherigen Grabungskampagnen vorgestellt. Sabine Feist lehrt Christliche Archäologie an der Universität Bonn
Platons Philosophie tritt nicht mit dem Gestus der Bescheidenheit auf, der in der Definition der Philosophie als Liebe zur Weisheit zu liegen scheint. Er will wissen, um politisch handeln oder wenigstens die falsche Politik kritisieren zu können. Verehrung und Verdammung sind ihm dafür in der Geschichte der Philosophie sicher gewesen. Weitere Vorträge der Platon-Reihe: 19.1.: "Gorgias - Grundzüge einer politischen Philosophie" (X135002) 26.1.: "Thrasymachos und die Herrschaft der Macht" (X135003) 2.2.: "Politeia (1) - Der Aufbau des Staates" (X135004) 9.2.: "Politeia (2) - Der Staat und das Gute" (X135005) 16.2.: "Politeia (3) - Die Verfallsformen des Staates" (X135006) 23.2.: "Politikos - Probleme des politischen Handelns" (X13500)
Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem Kosmos – vom Blick durchs Teleskop bis zu den großen Fragen des Menschen. Unser Wissen reicht heute vom Kleinsten bis zu den fernsten Galaxien. Doch was bedeutet das für unser Leben? Ein Abend zwischen Erfahrung, Wissenschaft und gemeinsamem Nachdenken. Teilnahme vor Ort oder online möglich. Diese Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung (Online und Präsenz parallel) durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie entweder online (weitere Informationen unten) oder vor Ort teilnehmen können. Bei der Anmeldung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie vor Ort teilnehmen. Falls Sie die Veranstaltung online besuchen wollen, bitten wir Sie, sich nach der Anmeldung unter der Emailadresse vhs@vhs-gilching.de zu melden. Die Online-Veranstaltung wird über das Programm Microsoft Teams durchgeführt. Sie können mit unserem Gastlink teilnehmen oder sich die Microsoft Teams-Software auf Ihrem Gerät (PC, Tablet, Mobiltelefon) installieren. Wir melden uns bei Ihnen und verschicken rechtzeitig den Link und eine Anleitung.
Der Einfluss der „Philosophen vor Sokrates“ auf die westliche Philosophie und Wissenschaft ist unbestreitbar. Insbesondere Ihre Anstrengungen, Wirklichkeit rational zu erklären, bereichern in ihrem Facettenreichtum die Philosophiegeschichte. Pythagoras (550-510 v. Chr.) erkennt, dass die Strukturen des Kosmos auf Zahlen beruhen und vertritt die Theorie der Seelenwanderung. Heraklit (540-480 v. Chr.) betrachtet die Welt als Ort ständigen Wandels. Parmenides von Elea (515-445 v. Chr.) behauptet im Gegenzug die Unwandelbarkeit des Seins. Noch nach Jahrhunderten wirken die Theorien auf Platoniker, Renaissancedenker oder auch moderne Philosophen wie Friedrich Nietzsche. Bisherige Vorträge der Reihe: 10.1.: "Pythagoras: Alles ist Zahl" (X133110) Weitere Vorträge: 24.1.: "Parmenides: Denken und Sein sind dasselbe" (X133130)
Philosophie („Liebe zur Weisheit“) beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens, der Existenz und der Welt: Was ist Wirklichkeit und wie können wir sie erkennen? Wie sollen wir handeln und gut zusammenleben? Sie versucht durch kritisches Denken, Vernunft und Argumentation das Wesen der Dinge zu erkennen, anstatt bloßes Faktenwissen zu sammeln. Weitere Vorträge der Reihe "Grundfragen der Philosophie": 25.1.: "Mensch, Gesellschaft, Religion" (X131752) 1.2.: "Ethik und Politik" (X131753)
„Am Ende kommen eh alle zu Gott“ – das denken heute viele Gläubige. Doch wenn es egal ist, was man glaubt, wozu dann noch Kirche? Ginge für das Christentum etwas Entscheidendes verloren, wenn es die Kirche nicht gäbe? Entdecken Sie mit unserem Dozenten Dr. Christopher Slotta den spannenden Ansatz des „inklusiven Christentums“, in dem Kirche nicht als Türsteherin des Heils agiert, sondern als lebendiges Zeichen und Werkzeug universaler Hoffnung betrachtet wird. Ein Abend über Wahrheit, Toleranz und die unverwechselbare Essenz des Glaubens.
