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Gesellschaft/Politik

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Totaler Umbruch - Stasi, Neonazi, Neuanfang Deutsche Einheit im Gespräch (1)
Mi. 16.09.2026 18:00
Deutsche Einheit im Gespräch (1)

Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind. In dieser Online-Veranstaltung kommen zwei Menschen zu Wort, die solche Umbrüche erlebt haben: Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Heute arbeitet sie als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. Ingo Hasselbach wiederum geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit ihm und Nadja Klier führt Knut Elstermann, einst Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien und seit der Wende freier Moderator, Autor und Filmjournalist. Dabei ist auch Rechtsextremismusprävention ein zentrales Thema. Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“, die vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt wird. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1018K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: kostenlos
Iran - Geschichte der Gegenwart
Mo. 28.09.2026 19:30

Ökonomisches Desaster, Massendemonstrationen, Massaker, Internetblackout, Krieg. Die vergangenen Monate scheinen Muster der letzten fünf Jahrzehnte iranischer Geschichte wie unter einem Brennglas zu offenbaren − und machen zugleich beispiellose Dynamiken einer Bevölkerung sichtbar, die sich längst von der Islamischen Republik verabschiedet hat. Im Vortrag schauen wir auf die jüngsten Ereignisse in Iran und nehmen sie zugleich zum Anlass, einen Schritt zurückzutreten und eine größere historische Perspektive einzunehmen. Welche alten, welche neuen Kräfte und Konstellationen im Inneren und Äußeren wirken auf die Gegenwart? Wie blicken die Menschen in Iran auf die vergangenen Monate? Welche Zukunft wünschen sie sich − und worauf setzen sie ihre Hoffnung? Sarah Kiyanrad lehrt und forscht in München unter anderem zu persischer Geschichtsschreibung in Versform und der Kulturgeschichte der Tätowierung in Iran. Für ihre Gedichte erhielt sie den Else Lasker-Schüler Förderpreis. 2026 erscheint ihre Übertragung des modernen iranischen Klassikers "Die nächtliche Harmonie des Holzorchesters" von Reza Ghassemi im C. H. Beck Verlag. Die Veranstaltung findet nur online statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1072K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir? Deutsche Einheit im Gespräch (2)
Do. 08.10.2026 18:00
Deutsche Einheit im Gespräch (2)

Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. In dieser Veranstaltung kommt Paulino José Miguel zu Wort. Er kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, heute ist er beim Stuttgarter Forum der Kulturen und im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg tätig. Cahit Başar, der zweite Gesprächsgast, gehörte 1966 zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden, und ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland sowie Mitglied im “Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Moderation übernimmt Nhi Le, Journalistin, Moderatorin und Autorin. Zu ihren Schwerpunkten gehört die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk. Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“, die vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt wird. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1019K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: kostenlos
Tierfreundliche Maschinen
Do. 08.10.2026 19:30

Autonome und teilautonome Maschinen treffen auf unterschiedliche Lebewesen. Sie sind meist ausschließlich auf Menschen ausgerichtet, die Interessen von Tieren werden hingegen vernachlässigt. Die Tier-Maschine-Interaktion (Animal-Machine Interaction) widmet sich der Anpassung traditioneller Systeme und der Gestaltung innovativer Systeme. Es entstehen, nicht zuletzt unter Einbezug der Maschinenethik, tierfreundliche Maschinen. Auch die Schwesterdisziplin der Tier-Computer-Interaktion (Animal-Computer Interaction) ist dabei gefragt. In seinem Vortrag gibt Prof. Dr. Oliver Bendel eine Einführung in die beiden Disziplinen und beschreibt Prototypen und Projekte aus den letzten 15 Jahren. Prof. Dr. Oliver Bendel forscht und lehrt an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in der Schweiz. Er ist Philosoph, Informationswissenschaftler und promovierter Wirtschaftsinformatiker. Aus den Perspektiven der Technikphilosophie, Informationsethik und Maschinenethik untersucht er soziale Roboter und KI-Systeme. Seit 2012 trägt er zum Forschungsfeld der Tier-Maschine-Interaktion bei, 2026 ist sein Buch dazu erschienen. In Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ismaning. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1047K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Freiheit und Würde bei Immanuel Kant
Mo. 12.10.2026 19:30

Wie frei sind wir wirklich – und was verleiht dem Menschen seine unvergleichliche Würde? Der Philosoph Immanuel Kant fand darauf Antworten, die überraschend modern sind und unseren Blick auf Alltag, Moral und Selbstverständnis nachhaltig prägen. Freiheit und Würde sind in Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes verankert und garantieren die allgemeine Handlungsfreiheit und schützen zugleich das Recht auf körperliche Unversehrtheit als Grundpfeiler eines selbstbestimmten Lebens. Doch wie kann man sich diesen beiden Begriffen philosophisch nähern? Dieser Vortrag öffnet die Tür zu Immanuel Kants revolutionärem Verständnis des Menschseins und zeigt, warum seine Ideen von Freiheit und Würde aktueller sind denn je und vor allem unverzichtbar. Fredrik Forsblad studierte an der LMU München Philosophie, Theologie und Geschichte und war viele Jahre als Chef vom Dienst für die Funke Medien Gruppe tätig. Nach zwei Büchern über die Beatles: "Let it be, das letzte Album der Beatles" sowie "Please Please Me. Der Sprung nach oben", ist 2025 sein drittes Buch erschienen: "Kunst, Arbeit, Freiheit. In das Ganze hineingelockt"! Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1095K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Was ist aus Al-Qaida geworden?
Di. 13.10.2026 19:30

Die islamistische Terrororganisation Al-Qaida hat sich die Schaffung eines weltweiten islamischen Gottesstaates zum Ziel gesetzt, ihre Anschläge haben bereits Tausende von Todesopfern gefordert. Doch seit ihrer Gründung durch Osama bin Laden hat sich Al-Qaida stark verändert. Als Konsequenz aus der Tötung der ersten beiden Anführer Bin Laden 2011 und Aiman az-Zawahiri 2022 hat das jetzige Oberhaupt Saif al-Adel ein dezentrales, lange als praktisch führerlos geltendes Netzwerk geschaffen. Es umfasst geschätzt 25.000 Unterstützer und Kämpfer (also deutlich mehr als 2001), die vor allem in politisch destabilen Regionen Ost- und Westafrikas, auf der Arabischen Halbinsel und in Afghanistan beheimatet sind und dort hohen Zulauf erhalten. Dabei sind die lokalen Netzwerke der Al-Qaida sowohl organisatorisch besser strukturiert als auch kampftechnisch besser ausgebildet als noch vor wenigen Jahren, was künftige und sicher zu erwartende Anschläge noch gefährlicher macht. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1074K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Ines Geipel: Landschaft ohne Zeugen Buchenwald und der Riss der Erinnerung
Fr. 23.10.2026 19:30
Buchenwald und der Riss der Erinnerung

Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht in ihrem neuen Buch »Landschaft ohne Zeugen« noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen. Ines Geipel, geboren 1960, floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium von Jena aus nach Darmstadt und studierte dort Philosophie und Soziologie. Das zentrale Thema ihrer Arbeit als Autorin und Herausgeberin ist die deutsche Gewaltgeschichte sowohl des Nationalsozialismus als auch der DDR-Diktatur. Dafür erhielt Ines Geipel das Bundesverdienstkreuz am Bande und mehrere Preise. Von 2001 bis 2025 war sie Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Ihr Buch »Fabelland« wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert. In Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ismaning. Die Veranstaltung findet nur online statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1011K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Israelische Siedlungspolitik
Mo. 09.11.2026 19:30

Durch seinen Sieg im Sechstagekrieg im Juni 1967 konnte Israel den bis dahin zu Ägypten gehörigen Gazastreifen, die vormalig syrischen Golanhöhen und das damals jordanische Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem unter seine Kontrolle bringen. Seitdem entstanden in den besetzten Gebieten, vor allem im Westjordanland, zahlreiche, nach internationalem Recht illegale jüdische Siedlungen. Ihre Zahl ist rapide angestiegen, seit die rechtsgerichtete Likud-Partei 1977 zum ersten Mal an die Macht kam. Heute leben in den Siedlungen mehr als 700.000 Israelis. Um an der Macht bleiben zu können, koaliert der aktuelle Likud-Vorsitzende und Regierungschef Benjamin Netanjahu auch mit ultrareligiösen Gruppierungen, die einen weiteren Ausbau dieser Siedlungen fordern und damit die Lösung des israelisch-palästinensischen Dauerkonflikts in weite Ferne rücken lassen. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1070K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Jungsein in Demokratie & Diktatur Deutsche Einheit im Gespräch (3)
Di. 10.11.2026 18:00
Deutsche Einheit im Gespräch (3)

Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? In dieser Online-Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt. Die Gesprächsgäste sind Lisa Trebs und Tim Eisenlohr. Lisa Trebs von der ostdeutschen Generation Z setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit der Initiative k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate. Hauptberuflich arbeitet Lisa Trebs in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Der Ostberliner Tim Eisenlohr engagierte sich als Jugendlicher in der oppositionellen Umweltbibliothek. Mit 14 Jahren wurde er 1987 verhaftet. 1989 reiste er mit seiner Familie nach West-Berlin aus und setzte sein Engagement bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein. Das Gespräch mit den beiden wird von Miriam Menzel moderiert. Ihre Schwerpunkte sind historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Zu ihren Projekten gehört die Podcast-Reihe „Young and Free". Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“, die vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt wird. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1020K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: kostenlos
Wende oder Farce? Ergebnisse der Midterms in den USA
Di. 10.11.2026 19:30

Welchen Effekt haben die US-Kongresswahlen 2026, die sogenannten Midterms in der Mitte der vierjährigen Amtszeit des Präsidenten? Sie gelten generell als Abstimmung über die Politik des mächtigsten Mann im Staat, und schon das ganze Jahr wurde über eine mögliche Richtungsentscheidung für die Politik in den Vereinigten Staaten spekuliert. Nur eine Woche nach dem Urnengang analysiert dieser Vortrag die Ergebnisse, wenn klar ist: Kam es zu einer blue wave, einem Erdrutschsieg der Demokraten, oder konnten die Republikaner von Donald Trump die traditionellen Verluste der Präsidentenpartei in Grenzen halten? Welche Rolle spielten die neu gezogenen Wahlkreise („gerrymandering“) in einigen Bundesstaaten? Falls die Demokraten die Mehrheit in einer oder gar beiden Kammern des Kongresses erobern, was bedeutet das für die verbleibenden zwei Jahre von Trumps Präsidentschaft? Kommt es gar zu einem neuen Amtsenthebungsverfahren? Und wie ist es um die Demokratie im Land allgemein bestellt? Dr. Markus Hünemörder, Historiker und USA-Experte, ergänzt seinen Vortrag mit Karikaturen und satirischen Videos auf Englisch. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit amerikanischer Geschichte, Politik und Gesellschaft und ordnet regelmäßig aktuelle Entwicklungen in Vorträgen und Interviews ein. Nach zehn Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Münchner Amerika-Institut wurde er 2007 Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Aktuell ist er als Studienberater der LMU tätig. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1065K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Was kann ich noch glauben? Manipulation erkennen, Fakten checken
Do. 12.11.2026 19:30

Echt oder Fake? Information oder Propaganda? Wir alle werden auf Social Media mit Bildern oder Schlagzeilen konfrontiert, die nur schwer einzuordnen und zu beurteilen sind. Und die uns an unseren Emotionen und Überzeugungen packen. Das gibt es in allen möglichen Feldern: Kriege, Migration, Klima, Impfstoffe. Wie erkennt man Desinformation im Netz? Und wie kann man sich wappnen? Sophie Rohrmeier vom BR24-Faktenfuchs des Bayerischen Rundfunks zeigt anhand aktueller Beispiele auf, wie Faktenchecker arbeiten - und was man selbst tun kann, um die Glaubwürdigkeit von Meldungen im Netz zu überprüfen. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1025K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Cybersecurity Aktuelle Bedrohungen und was man dagegen tun kann
Di. 17.11.2026 19:00
Aktuelle Bedrohungen und was man dagegen tun kann

Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft hängen immer mehr von einer funktionierenden IT ab. Gleichzeitig steigen die Bedrohungen immer weiter an. Neben den klassischen Tätern steigt die Bedrohung durch andere Staaten. Betroffene sind wir alle: Behörden, Wirtschaft und auch Privatpersonen. Der Vortrag stellt die größten Risiken dar, erläutert die Schäden, die drohen und beleuchtet Gegenmaßnahmen, um diese Risiken zu minimieren. Rainer Freis ist Service Delivery Manager und IT Architekt bei science + computing, einem Unternehmen von Bull. Seit 1991 in der IT tätig, beschäftigt er sich als Architekt mit modernen Technologien speziell in den Bereichen IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit und berät Kunden bezüglich stabilem Betrieb und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen „Präsenz“ und „Online“. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E5309K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Das heutige Indien im globalen Gefüge
Mo. 23.11.2026 19:30

Indien erscheint mit Kraft und Macht auf der internationalen Bühne; gleichzeitig ist es ein tief religiöses und sozial konservatives Land mit großer Armut (und unermesslichem Reichtum). Indien erfährt einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung; es hat seit Jahren ein Wirtschaftswachstum von über 6%. Was bedeutet ein starkes wirtschaftliches und militärisch aufgerüstetes Indien für die Welt? Wie positioniert sich Indien zu den USA unter Donald Trump, wie verhält es sich zu Europa? Wird es als bevölkerungsreichstes Land der Welt den angestrebten ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erhalten? Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre auch mit der zeitgenössischen indischen Politik, mit Kultur und Gesellschaft. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1078K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Häusliche Gewalt in Familien ab 1945
Mi. 25.11.2026 19:30

Die Besatzungszeit in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg war mit einem Erziehungsanspruch seitens der alliierten Behörden und Truppen verbunden. Nach dreißig Jahren militärischer und innenpolitischer Gewalterfahrung sollte die deutsche Gesellschaft pazifiziert und humanisiert werden. Nicht zuletzt US-amerikanische Behörden und Besatzungsorgane waren von diesem Anspruch durchdrungen. Oberflächlich betrachtet schien das gesellschaftspolitische Konzept für Deutschland aufzugehen. Ein genauerer Blick offenbart jedoch, dass sich die Gewalt nur verlagert hatte - weg von der Straße und der Front hinein in die Familien. Hunderttausende traumatisierter und brutalisierter Männer kehrten ab 1945 in ihr vertrautes Umfeld aus Friedenszeiten zurück und lebten ihre Aggressionen nun innerhalb der eigenen vier Wände aus. Opfer waren Kinder und Ehefrauen - in physischer wie auch sexueller Hinsicht. Im Zentrum des Vortrages steht das Ausmaß häuslicher Gewalt im süddeutschen Raum in den ersten drei Jahrzehnten der Nachkriegszeit, wobei auch negative Auswirkungen des „Wirtschaftswunders“ thematisiert werden sollen. Der Dozent skizziert zugleich die Entwicklung bis in die Gegenwart. Rudolf Oswald ist als freiberuflicher Historiker tätig. So hatte er bis 2024 Lehraufträge an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit war in den vergangenen Jahren die Historie des Wohlfahrtswesens in Bayern. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1015K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Konflikte, Eskalation und die fragile Möglichkeit von Verständigung
Mi. 02.12.2026 19:30

Warum kippen Konflikte in Misstrauen, Abwertung oder Sprachlosigkeit? Und unter welchen Bedingungen bleibt Verständigung dennoch möglich? Der Ethnologe und Experte für interkulturelle Kommunikation Dr. Gregor Sterzenbach gibt einen Einblick in seine interdisziplinäre Forschungswerkstatt zum Thema Feindschaft und präsentiert aktuelle Ansätze und neue Erkenntnisse. Aus Perspektive der interkulturellen Kommunikation sowie der Psychologie, Soziologie und Konfliktforschung geht der Vortrag der Frage nach, wie aus Gegnerschaft Feindschaft wird, wie sich Sprache unter Eskalationsbedingungen verändert – und wie Menschen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten mit Schuld, Misstrauen und Konflikt umgehen. Im Mittelpunkt stehen sowohl alltägliche Konflikte in Nachbarschaften, Familien oder politischen Gemeinschaften als auch Beispiele aus Friedens-, Dialog- und Versöhnungsarbeit. Die Veranstaltung wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. In Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Kursnummer E1030K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Knebel und Kürzungen: Trump und die Wissenschaft
Mi. 02.12.2026 19:30

Berühmte Universitäten, hochkarätige Forschung, bahnbrechende Erfindungen und Entdeckungen, Dominanz im Feld der Spitzen- und Zukunftstechnologien - die Vereinigten Staaten gelten als der führende Wissenschaftsstandort der Welt. Doch unter Präsident Donald Trump ist auch diese Freiheit zunehmend in Gefahr. Mittel werden beschnitten, Forschungsvorhaben aus politischen Gründen behindert, Intellektuelle unter Druck gesetzt. Manche reagieren mit Selbstzensur, andere wehren sich oder verlassen das Land. Dieser Vortrag erklärt, welche Interessen hinter den Gängelungen und Kürzungen stecken, wie die Universitäten damit umgehen und was es braucht, um die Situation der Wissenschaft in der USA zu verbessern. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie im Amerika-Institut der LMU München. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1066K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Großbritannien: Das Ende des bipolaren Parteiensystems?
Do. 03.12.2026 19:30

Wie in den USA, so ist in Großbritannien die politische Landschaft traditionell durch ein Zweiparteiensystem geprägt - typische Folge eines Mehrheitswahlrechtes, das dafür sorgt, dass in jedem Wahlkreis der Kandidat mit den absolut meisten Stimmen ein Mandat für eine parlamentarische Vertretung erringt. In Großbritannien ist dieses System mehr als 250 Jahre stabil. Besser gesagt: es war stabil. Denn seit geraumer Zeit wird die Vorherrschaft von Tories und Labour herausgefordert, zunächst durch regionale Gruppierungen wie der Scottish National Party in Schottland oder Plaid Cymru in Wales, in jüngster Zeit durch die europa- und fremdenfeindliche Partei Reform UK, die bei Regionalwahlen bereits enorme Erfolge erzielen konnte. Ob mit dem Aufstieg regionaler und extrem nationalistischer Parteien das Ende des Zweiparteiensystems in Großbritannien eingeläutet wurde, oder ob sich nach einer Übergangsphase erneut zwei große politische Blöcke bilden werden - diese Frage soll im Zentrum des Vortrages stehen. Rudolf Oswald hat Geschichte und Englische Literaturwissenschaft studiert. Nach der Promotion zur politischen und ideologischen Geschichte des Fußballsports in Deutschland gründete er den „Sportgeschichtlichen Service“, eine Dienstleistung für Einrichtungen der Erwachsenenbildung und historisch interessierte Sportvereine. Zugleich ist Rudolf Oswald als freiberuflicher Historiker tätig. So hatte er bis 2024 Lehraufträge an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1064K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Die besten Sachbücher des Jahres Peter Felixbergers Buchempfehlungen
Mo. 07.12.2026 19:30
Peter Felixbergers Buchempfehlungen

Viele Bücher gibt es, die unser Wissen mehren und unser Denken weiten wollen - aber nur wenige sind sehr empfehlenswert. Der Sachbuchlektor, Kritiker, Chefredakteur des Kursbuchs und Autor Peter Felixberger wühlt sich von Berufs wegen durch viele Neuerscheinungen. An diesem Abend stellt er die aus seiner Sicht interessantesten Sachbücher des Jahres vor - ideale Geschenktipps für weihnachtsgeplagte Menschen. Peter Felixberger gilt als einer der führenden deutschen Publizisten auf dem Gebiet der Beschreibung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformation. Er arbeitete für die SZ als Journalist und Buchkritiker sowie für verschiedene Verlage als Lektor und Programm-Macher. Seit einigen Jahren ist er Programmgeschäftsführer des Murmann-Verlages. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. Eine Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ismaning.

Kursnummer E1055K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: kostenlos
Die Türkei als autoritärer Staat
Di. 08.12.2026 19:30

Der zunehmend autokratisch regierende Recep Tayyib Erdoğan, der sowohl das Amt des Staatspräsidenten als auch das des Regierungschefs innehat, und seine AKP mussten bei den letzten Kommunalwahlen 2024 herbe Niederlagen gegen die stärkste Oppositionspartei, die kemalistische CHP hinnehmen. Seither versucht er, diesen Gegner auszuschalten. Als sein verlängerter Arm gilt der von ihm eingesetzte Justizminister Akin Gürlek. Schon im März 2025 ordnete dieser - damals noch als Generalstaatsanwalt von Istanbul - die Verhaftung des CHP-Vorsitzenden und Bürgermeisters von Istanbul Ekrem Imamoğlu an. Mittlerweile sind fast 50 führende Mitglieder der CHP wegen (in keinem Fall bewiesener) Korruptionsvorwürfe verhaftet worden, und die von Erdoğan dirigierte Justiz hat sogar per Gerichtsbeschluss die Parteispitze der CHP austauschen lassen. Oppositionelle Bürgermeister werden zum Parteienwechsel in die AKP genötigt. Nachdem Erdoğan kaum mehr die Mehrheit der Türken hinter sich hat, umwirbt er inzwischen auch die vor kurzem noch generell als Terroristen diffamierten Kurden. Der Vortrag beschreibt die Türkei an der Schwelle zur Diktatur, auch wenn das politische System immer noch eine demokratische Republik ist. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1076K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Respekt für Tiere und Umwelt: Franz von Assisi und der indische Jainismus
Mo. 14.12.2026 19:30
Franz von Assisi und der indische Jainismus

2026 jährte sich der Todestag von Franz von Assisi zum 800. Mal, und in seiner Haltung zur Tierwelt kann er bis heute als Vorbild gesehen werden. Für den Befreiungstheologen Leonardo Boff war er der „westliche Archetyp des ökologischen Menschen“. Engagiert setzte sich der Gründer des Franziskanerordens für die Tiere als Mitgeschöpfe ein, sprach von „Schwester Grille“ und „Bruder Wolf" und hielt selbst Würmer unantastbar. Ähnlich gelten im Jainismus, der um etwa 500 v. Chr. zeitgleich mit dem Buddhismus entstand, alle Tiere als schützenswert, auch Insekten; die Begriffe „Schädling“ oder „Ungeziefer“ gibt es in indischen Sprachen nicht. Die Referentin zeigt die Parallelen zwischen Franz von Assisi und dem Jainismus, der auf Indien beschränkt und in Europa weitgehend unbekannt blieb, und fragt: Was können wir von Franz von Assisi und der noch radikaleren Ethik des Jainismus lernen, um ein respektvolles und wertschätzendes Verhältnis zu Tieren und Umwelt entwickeln? Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre auch mit der zeitgenössischen indischen Politik, Kultur und Gesellschaft. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1092K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Kunst im Schatten der Geschichte Raubkunst, Erinnerung und Verantwortung
Mi. 16.12.2026 19:00
Raubkunst, Erinnerung und Verantwortung

Hinter der Schönheit eines Werkes verbergen sich immer wieder dunkle Kapitel der Vergangenheit. „Kunst im Schatten der Geschichte“ will die verschlungenen Pfade der geraubten Kunst beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die historischen Daten, sondern auch die ethischen und gesellschaftlichen Dimensionen in einer Gesellschaft. Welche Verantwortung tragen die Museen, Sammlungen und nicht zuletzt auch wir als Betrachter:innen, aber auch wir als Besitzer/ Erben von Kunst? Wie gehen wir heute mit dem Erbe von Unrecht um - zwischen Restitution, historischem Bewusstsein und moralischer Verantwortung? Was bedeutet Provenienzforschung, und wie wird sie betrieben? Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1014K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Supermacht China
Do. 17.12.2026 19:00

China positioniert sich als Wirtschaftssupermacht auf Schulterhöhe mit den USA. Gleichzeitig ist eine politische Zurückhaltung auf den internationalen Politikebenen zu beobachten. „China hält sich raus“ aus internationalen Konfliktfeldern und Kriegshandlungen und wartet die Fehler anderer Politikakteure ab. Auf regionaler Ebene allerdings, im ostasiatischen Raum bedroht und beeinflusst die Volksrepublik massiv die Nachbarstaaten, die sich dem ökonomischen Sog Chinas kaum mehr entziehen können. Die Bedrohung Taiwans - nicht nur militärisch, sondern auch infrastrukturtechnisch und durch digitale Angriffe - ist auch ein Risiko für die US-Verbündeten in Ostasien. Schließlich bleibt die Frage, ob China angesichts ökonomischer Schieflagen seine Wirtschaftspolitik und Budgetstruktur weiterführen kann. Dr. Saskia Hieber ist Asien-Expertin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und Lehrbeauftragte für Internationale Politik - Ostasien an der Universität Regensburg. Außerdem nimmt sie einen Lehrauftrag an der Universität Duisburg-Essen wahr. Von 2004 bis 2014 lehrte Saskia Hieber am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1077K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Die Geschichte des "Westens"
Mo. 18.01.2027 19:30

Den "Westen" gibt es nicht mehr - oder hat es ihn je gegeben? Was bedeutet der Begriff eigentlich, und was ist von der Vorstellung übrig? Der Referent verfolgt die Entwicklung zurück bis zur Antike, schildert, wie Aufklärung und Entdeckungen das (Selbst-)Verständnis des "Westens" geprägt haben, bevor er zu der Frage zurückkommt: Existiert er vielleicht doch noch? Dr. Werner Bührer war Professor für Zeitgeschichte an der TU München. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1016K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
80 Jahre Unabhängigkeit: Rückblick auf die Kolonialzeit in Indien
Di. 19.01.2027 19:30

2027 feiert Indien 80 Jahre Unabhängigkeit. Die Epoche der Kolonialzeit in Indien begann etwa 1600. Dreihundert Jahre lang wurde das Land von Kolonialmächten beherrscht, vor allem von den Briten, die das Land wirtschaftlich ausbeuteten. Welche Spuren hinterließ die Kolonialzeit, und wie sah der indische Kampf um die Unabhängigkeit aus? Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre auch mit der zeitgenössischen indischen Politik, mit Kultur und Gesellschaft. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1079K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Vertrauen - Grundlage, Rätsel und Kunst des Zusammenlebens
Do. 21.01.2027 19:30

Vertrauen ist eine der grundlegenden Bedingungen menschlichen Zusammenlebens - und zugleich eines der rätselhaftesten sozialen Phänomene. Wie entsteht Vertrauen? Wie stabilisiert es Beziehungen und gesellschaftliche Ordnung? Und warum kann es ebenso leicht zerbrechen? Der Ethnologe und Experte für interkulturelle Kommunikation Dr. Gregor Sterzenbach von der Ludwig-Maximilians-Universität München beleuchtet in seinem Vortrag Vertrauen aus interkultureller, psychologischer und soziologischer Perspektive. Dabei geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen miteinander kommunizieren, kooperieren und wechselseitige Verlässlichkeit entwickeln können - und wodurch Vertrauen erhalten, erschüttert oder wiedergewonnen wird. Nicht zuletzt kommen kulturelle Unterschiede im Umgang mit Vertrauen zur Sprache. Die Veranstaltung wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. In Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Kursnummer E1032K-WEB
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Russlands Einfluss im Südkausus: Georgien, Armenien, Aserbaidschan
Mo. 25.01.2027 19:30

Anfang des 19. Jahrhunderts eroberte das Zarenreich den Südkaukasus. Nach dem Ende der Pax Sovietica brach zwischen Armenien und Aserbaidschan ein Krieg aus, der 2023 mit der Vertreibung der Armenier aus Bergkarabach endete. Georgien schlug einen EU- und NATO-Kurs ein, der aber durch russische Einflussnahme unterbrochen wurde. Der Vortrag zeichnet die wechselvolle Geschichte des Südkaukasus nach und beschreibt die aktuelle russische Einflussnahme in Georgien, Armenien und Aserbaidschan.  Ulrich M. Schmid ist Professor für Osteuropastudien an der Universität St. Gallen. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1060K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Die Zukunft des Völkerrechts
Mi. 27.01.2027 19:30

Die Charta der Vereinten Nationen, die 1945 in Kraft trat, sollte dauerhaft Frieden schaffen, den Schutz der Menschenrechte sichern und die Kooperation zwischen den Staaten fördern. Auch wenn die Regeln der Charta seitdem immer wieder verletzt wurden, steht die Völkerrechtsordnung aktuell so stark unter Druck wie selten zuvor. Der russische Angriff gegen die Ukraine, die Gewalthandlungen im Nahen Osten, die Angriffe der USA und die Reaktionen anderer Staaten hierauf werfen die Frage auf, wie weit die Völkerrechtsordnung so noch Bestand haben kann. Was muss geschehen, damit diese historische Errungenschaft verteidigt werden kann und keine Rückkehr zum "Recht des Stärkeren" erfolgt? Wie lässt sich die Vision einer friedlichen Weltordnung weiterentwickeln? Prof. Markus Krajewski hat seit 2010 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne und ist seit 2026 Co-Sprecher des Exzellenzclusters “Transforming Human Rights”. Er ist außerdem Generalsekretär der Deutschen Vereinigung für Internationales Recht und war Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1068K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Putins Hofstaat Angst und Gier in Russlands Elite
Do. 28.01.2027 19:30
Angst und Gier in Russlands Elite

Nachdem der Russland-Kenner Julian Hans in seinem vorherigen Buch nach den Wurzeln der Gewalt in der russischen Gesellschaft gefragt hat, beschäftigt er sich in seinem druckfrischen Werk "Putins Hofstaat" nun mit den Stützen des Regimes. Wer trägt das System, und was treibt diese Menschen an? Julian Hans schildert, wie Ehrgeiz, Ressentiment und Gier Russlands Eliten zu Mittätern im Krieg machen, und porträtiert Akteure aus Politik, Pop-Kultur, Wissenschaft, Finanz- und Medienwelt. Als Manager der Macht, Handwerker des Hasses, Unterhalter der Massen und Bannerträger im Kreuzzug gegen den Westen sind sie zugleich Profiteure und Gefangene eines Systems, das willkürlich belohnt und straft. Ein Vortrag über die Menschen und Mechanismen, mit denen Putin seine Herrschaft sichert. Julian Hans war viele Jahre Moskau-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und arbeitet heute als freier Journalist und Autor in München. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1062K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
Wassermann: Gelebt für die Volksbildung, ermordet im KZ
Mo. 01.02.2027 19:30

Franz Paul Wassermann, Mitbegründer der Münchner Volkshochschule, wurde im März 1887 in München geboren. Zu seinem 140. Geburtstag erzählt dieser Vortrag von seinem Leben und Wirken. In München studierte er Chemie und übernahm 1914 den Familienbetrieb. Schon in jungen Jahren widmete er sich der Volksbildung und unterrichtete an den „Münchner Fortbildungskursen für Arbeiter“, die es seit 1906 gab. Wassermann wurde Vorsitzender der „Studentischen Arbeiter-Fortbildungskurse“ und war maßgeblich 1924 an der Einrichtung des Volksheims der Volkshochschule München beteiligt; hierfür übernahm er einen Teil der Baukosten. Als Jude war Wassermann, der 1916 zum Katholizismus konvertiert war, bald massiver Verfolgung ausgesetzt. Sein Unternehmen galt nun als „jüdisch“, er wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet. 1941 wurde Wassermann zusammen mit etwa 1000 Menschen in das Konzentrationslager Kauen im litauischen Kaunas deportiert und dort fünf Tage später ermordet. Der Vortrag geht auch auf die Geschichte dieser nationalsozialistischen Vernichtungsstätte ein. Dr. Renate Syed ist Indologin und Sanskritistin. Sie lehrt an der LMU und an der Hochschule für Philosophie. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich auch mit der zeitgenössischen indischen Politik sowie mit Kultur und Gesellschaft Indiens. Als gefragte Referentin deckt sie in ihren Vorträgen zudem immer wieder historische Themen außerhalb ihrer Fachgebiete ab. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer E1010K-H
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Veranstalter: vhs München Nord
Gebühr: 8,00
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